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Manchester (APA/AFP) - Nach den Wahlparteitagen von Republikanern und Demokraten in den USA streiten Präsident Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney weiter vor allem über die wirtschaftliche Lage. "Dieser Präsident hat keine Verantwortung für seine gescheiterte Wirtschaftspolitik übernommen", warf Romney Obama am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Nashua im Bundesstaat New Hampshire vor. Obama habe "keine Ideen" und "keine Ausreden" mehr. Ein Bericht über den US-Arbeitsmarkt fiel zuvor ernüchternd für den Präsidenten aus.
Obama reiste am Freitag ebenfalls nach New Hampshire, wo er bei einem Auftritt in Portsmouth einräumte, dass es bei der Schaffung von Arbeitsplätzen einen Rückschlag gegeben habe. "Wir wissen, dass es nicht gut genug ist", sagte Obama. "Wir müssen schneller Jobs schaffen, wir müssen das von der Rezession in diesem Jahr hinterlassene Loch schneller stopfen", fügte er hinzu.
Das US-Arbeitsministerium hatte am Freitag einen Bericht veröffentlicht, wonach im vergangenen Monat lediglich 96.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Noch im Juli sei die Zahl der Beschäftigten um 163.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote ging zumindest auf 8,1 Prozent zurück, nach 8,3 Prozent im Juli. Trotzdem trübte der Bericht die Stimmung unter den Demokraten nach dem Wahlparteitag in North Carolina in dieser Woche.
Obama und Romney kämpfen nun vor allem in den sogenannten Swing States, die für die Wahl ausschlaggebend sein könnten, um Stimmen. Während Romney nach Iowa und New Hampshire reiste, flog Obama ebenfalls in diese beiden Bundesstaaten und traf am Samstag in Florida ein. Wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 6. November liegen Obama und Romney in Umfragen derzeit Kopf an Kopf. (APA, 8.9.2012)
Die Grand Old Party identifiziert in einem Bericht die Gründe für ihre Niederlage - Nicht alle in der Partei sind mit dem Ergebnis zufrieden
Insgesamt 332 Wahlmänner für Amtsinhaber, 206 für Romney
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Begeisterung in Kenia, Erleichterung in Peking, Lob aus Moskau: Obamas Wiederwahl wurde positiv aufgenommen
In seiner ersten wichtigen Rede nach der Wiederwahl forderte Obama die Republikaner zur Zusammenarbeit auf
Wie US-Meinungsmacher den Wahlsieg Obamas und die Niederlage der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl sehen
US-Präsident will Impulse für Wirtschaftswachstum
Klamme Bundesstaaten wie Kalifornien dürfen nach Referenden auf höhere Steuereinnahmen hoffen
Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
Abstimmungen über einzelne Gesetzesvorschläge - Themen: Marihuana, Todesstrafe und Homoehe
Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
Amtsinhaber gelingen entscheidende Siege in den Swing States - Romney gesteht Niederlage ein
Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
President Obama "heads out of the national political conventions with a much clearer path to winning, top advisers to Mitt Romney privately concede," Politico reports.
"The Romney campaign, while pleasantly surprised by Obama's lackluster prime-time performance, said the post-convention bounce they hoped for fell well short of expectations and privately lament that state-by-state polling numbers -- most glaringly in Ohio -- are working in the president's favor."
http://politicalwire.com/archives/... ahead.html
Obama hat einen Bounce von ca. 10% erhalten. Sogar beim Republikaner Rasmussen liegt er mittlerweile 4% vorne, ein Umschwung von 7% in wenigen Tagen. Und bei Gallup legt er auch noch zu.
fette boni für die bänker und selbst die armenküchen geschlossen. das sozialsystem komplett aufgelassen. flächendeckende ausbeutung und 1% der bevölkerung hält dann dreiviertel des vermögens.
obama ohne vergleichswerte oder wissenschaftliche modelle eine schlechte arbeitsmarkt-bilanz vorzuwerfen ist schwachsinn. schwachsinn der medien
Das sind die Jobmotoren der Erwerbszwanggesellschaft. Ohne ohne permanente Zerstörung geschaffener Güter (geplante Obsoleszenz ist ja unmoralisch) werden die Menschen arbeitslos. Arbeitslosigkeit ist aber nicht das Problem, sondern der Glaube, dass jeder seine Existenz mit Arbeit hinterfüttern muss um eine Daseinberechtigung zu haben. Stellt man diese frühmittelalterliche Sichtweise ab, sind wir sofort alle Probleme des Mülls, der Ausbeutung und Zerstörung unserer Ressourcen los. Auch der "Arbeitsmarkt" (was für ein Wort!) wäre überflüssig.
hör doch auf nur in extremen zu denken, oder davon auszugehen, daß jemand der das eine extrem kritisiert sofort das gegenteilige extrem etablieren will - so eine schwachsinnige denkweise wird uns nicht weiterbringen.
wir müssen nicht in höhlen wohnen um zu verhindern, daß uns unser falscher technologischer ansatz, oder unser völlig schwachsinniges wirtschaftsmodell die lebensgrundlage entzieht - wir sollten nur schön langsam mal anfangen technologische entwicklung anhand ihrer nachhaltigkeit und ihrer fähigkeit uns arbeit zu sparen bzw. unsere lebensqualität zu erhöhen und resourcen zu schonen zu bewerten, und nicht nur anhand ihrer profitträchtigkeit.
Nun, aber nicht etwa ist die Stimmung getrübt, damit wir uns verstehen, weil es so viele Arbeitslose gibt, sonder, weil damit die Wiederwahl gefährdet ist.
Die Menschen sind doch beiden Kandidaten egal. Der Rep will die Armen noch weiter schröpfen und der Friedensnobelpreisträger lässt Mittels Drohnen täglich etwa 4 unschuldige Menschen abknallen. Ein schöner Menschenschlag, von dem die USA, und am Ende ist es bei uns ja auch nicht besser, regiert werden...
[...]makes it legal to incarcerate United States citizens without recourse to any form of judicial process. Essentially these words say that if the government deems any person to have committed a “belligerent act” that person can be detained indefinitely without trial.
http://belligerentact.org/
Die Analyse stimmt zwar, aber Herr Obama hatte jetzt fast vier Jahre Zeit spürbare Fortschritte bei der Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit in den USA zu erzielen. Und da er das nicht geschafft hat, muss er für einen neuen Präsidenten Platz machen.
Noch ein Wort zur Arbeitslosenquote: Die ging zwar auf 8,1 % zurück, aber eben nicht, weil es nun weniger Arbeitslose gibt, sondern - wie meistens in den letzten Jahren - weil sich viele Arbeitslose nicht mehr als arbeitssuchend registrieren ließen, da sie keine Hoffnung auf Erhalt eines Job mehr haben.
Das auf jeden Fall nicht. Sondern Steuersenkungen für das obere Prozent nicht nur nicht rückgängig machen, sondern eher noch ein wenig "optimieren". Und im Gegenzug ein paar weitere Schnitte dort, wo eh schon der Bettel bezahlt wurde in den vergangenen Jahrzehnten.
Job Creation Private-Sector:
Republicans
Richard Nixon: Increase of 7.1 million jobs
Gerald Ford: Increase of 1.3 million jobs
Ronald Reagan: Increase of 14.7 million jobs
George H.W. Bush: Increase of 1.5 million jobs
George W. Bush: Decline of 646,000 jobs
Total: Increase of 23,9 million jobs
Democrats
John F. Kennedy: Increase of 2.7 million jobs
Lyndon B. Johnson: Increase of 9.5 million jobs
Jimmy Carter: Increase of 9.0 million jobs
Bill Clinton: Increase of 20.8 million jobs
Barack Obama: Increase of 332,000 jobs
Total: Increase of 42.3 million jobs
vollkommen irrelevant, solange keiner von diesen jobs leben kann und die durch sie erwirtschaftete wertschöpfung nur nach oben umverteilt wird - es ist ein irrglauben anzunehmen wir bräuchten in einer durchtechnolgisierten wirtschaft in einem gesättigten markt mehr jobs - die braucht kein mensch und die wird es auch nie geben - alles was die menschen brauchen ist einkommen u. kaufkraft, und davon ist schon heute beiweitem genug vorhanden, es scheitert nur an deren verteilung.
daher ist es kein masstab wer mehr sinnlose 1 euro jobs geschaffen hat, sondern nur wer den menschen zu mehr kaufkraft verholfen und die umverteilung nach oben eingeschränkt hat - und das haben weder die einen noch die anderen gemacht.
insofern hast du eh recht, und die statistik widerlegt seinen argumentationsversuch - mir geht es eher um die interpretation solcher statistiken, und wir sollten davon abkommen sie so zu interpretieren wie uns das politiker und medien vorgeben, also vom rein wirtschaftlichen standpunkt am ende der zinsnahrungskette aus, sondern sollten schön langsam dazu übergehen diese statistiken vom reon sozialen/menschlichen standpunkt aus zu bewerten - denn von diesem standpunkt aus betrachtet sagt die statistik nur, daß mehr menschen gearbeitet haben - wer davon wirklich profitiert hat kann man sich inzwischen dazudenken - die menschen warens sicher nicht;-)
Unsere ökonomischen Theorien, also wie diese Daten zustande kommen, kranken an akuter Altersschwäche:
Ein Beispiel: Die Weltwirtschaft zur Zeit der ersten Weltwirtschaftskrise, in der Keynes seine Theorie entwickelte, war bei weitem nicht wirtschaftlich so stark verflochten, wie sie es heute ist. Die einzelnen Volkswirtschaften waren viel unabhängiger. Globale Konzerne, wie wir sie heute haben, und Finanzinvestoren, die das wirtschaftliche Geschehen in solch großem Ausmaß beeinflussen können, wie gegen-wärtig, gab es damals nicht. Das Maß der internationalen Arbeits-teilung, der Reifegrad von Industrien, Märkten und Produkten, die Bedeutung des Finanzsektors für die Weltwirtschaft - all das und viel mehr unterscheidet die gegenwärtige
Krisensituation von jener in den 20er/30er Jahren. Außerdem hatte Keynes auch eine geschlossene Wirtschaft vor Augen. Und auch das ist wichtig: Der ersten Weltwirtschaftskrise ging die schwierige und in jedem Falle besondere Phase der Nachkriegszeit des ersten Weltkriegs voraus und der sich anbahnende zweite Weltkrieg hatte einen wie auch immer gearteten, historisch einmaligen Einfluss auf den konkreten Verlauf der wirtschaftlichen Krise. Ferner sind die Erfahrungen beispielsweise mit dem Keynesianismus zwiespältig: In Deutschland scheiterte die Globalsteuerung in den 70er Jahren grandios. Zu Ludwig Erhards Zeit war der Marktliberalismus überaus erfolgreich. Andererseits führte er sowohl in die erste als auch in die aktuelle
Weltwirtschaftskrise.
Aus diesem Grund sind die alten Wirtschaftstheorien nur sehr bedingt tauglich, die gegenwärtige Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise zu erklären. Das zeigt sich auch daran, dass es den Ökonomen gegen-wärtig nicht gelingt, mithilfe irgendeiner dieser mehr oder weniger alten Theorien eine schlüssige Erklärung für die ausgesprochenen Empfehlungen für Maßnahmen abzuleiten. Ob solche, eher auf Überzeugungen beruhenden Empfehlungen für Maßnahmen hilfreich sind, ist äußerst fraglich und sie zu befolgen, könnte sich als schwer-wiegender Fehler erweisen. Das ist es auch, was Ökonomen und Politiker umtreibt.
Jede Zeit hatte ihre Ökonomen.
Öffentliche Stellen einbezogen wäre die Statistik der Demokraten noch besser.
Obama übernahm Anfang 2009 einen Arbeitsmarkt, der den größten Beschäftigungsverlust innerhalb 3 Monate seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verzeichnete. (1.8 Million)
dann sollens den romney wählen, dann bekommen sie die 12 millionen neue jobs...leider weiss keiner ob er diese jobs auf den mars anbietet oder in den schwefelgruben in china......
den amis ist echt nicht mehr zu helfen....die wählen lieber einen der die reichen noch mehr entlastet und die armen noch ärmer macht....
aber jedes volk bekommt das was es verdient, siehe österreich....
und welches diese Demokratur in der Welt verbreiten will, ist es völlig egal, wen Sie wählen oder nicht: am Ende kommt immer das Gleiche, mit dem einzigen Unterschied, dass die Demokraten ihre Kriegsverbrechen "besser kommunizieren" können, also meist bessere Rethoriker haben als die Republikaner...
Arbeitsschutz verstärken wäre Sozialismus. Könnte zu Aufständen und Radikalisierungen in den "Red States" führen (oh die Ironie).
Konjunkturprogramme und Steuerkürzungen für die Arbeitgeber wär eher denkbar, das ist der rechtskonservative Weg. Aber bei der momentanen Lage könnte es passieren, das die Arbeitgeber den Großteil des Geldsegens in ihre Taschen stecken.
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