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Frauen in Marokko.
Die Berichte sind erschreckend. Genitalverstümmelung, häusliche Gewalt, Zwangsheirat und Prostitution gehören für viele Frauen vor allem im Norden Afrikas zum unerträglichen Alltag. Vertreterinnen von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen aus 20 arabischen und muslimischen Ländern machten am 5. und 6. September auf Einladung der Marokkanischen Menschenrechtsorganisation OMDH und der jordanischen Gruppierung "Frauen gegen Gewalt" in Casablanca auf dem "Internationalen Kongress über Gewalt gegen Frauen" auf die Situation in ihren Gesellschaften aufmerksam.
"Sechs Millionen marokkanische Frauen leiden unter Gewalt", beschreibt die marokkanische Frauenministerin Bassima Hakkaoui die Lage in ihrem Land. Damit ist mehr als ein Drittel der Marokkanerinnen ständig männlicher Gewalt ausgesetzt. 55 Prozent der Übergriffe würden vom Ehepartner verübt. Ein Gesetzesentwurf, der physische und psychische Gewalt gegen Frauen auch in der Ehe unter Strafe stellen soll, liegt seit 2010 dem marokkanischen Parlament vor. Abgestimmt wurde darüber bis heute nicht.
Mehrere marokkanische Frauenrechtlerinnen klagten die Praxis an, junge Frauen unter Zwang zu verheiraten. Dieses Thema sorgte in Marokko für öffentliches Aufsehen und Proteste, nachdem sich am 10. März diesen Jahres die 16 Jahre junge Amina el-Filali mit Rattengift das Leben genommen hatte, um der arrangierten Hochzeit mit einem zehn Jahre älteren Mann zu entgehen.
Der künftige Ehemann war zugleich Aminas Vergewaltiger. Als sie gerade einmal 15 Jahre alt war, hatte sie der Mann aus der Nachbarschaft mit einem Messer in der Hand zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Er entkam der hohen Haftstrafe dank eines Artikels des marokkanischen Strafgesetzbuches, der eine Einigung zwischen der Familie des minderjährigen Opfers und des Täters vorsieht. Um die Ehre der Familie zu wahren, wurde Anima so mit Mustapha verheiratet.
In den anderen Ländern sieht es nicht viel besser aus. In Mauretanien werden sieben von zehn Frauen beschnitten. Die Genitalverstümmelung sei "die schlimmste Form der Gewalt gegen Frauen", erklärte die mauretanische Soziologin Aicha Bah Bah. Sie klagte außerdem die Praxis an, junge Mädchen zu zwingen, fetthaltige Nahrung zu sich zu nehmen, um dick zu werden. Das entspreche dem mauretanischen Schönheitsideal. "So können sie bereits mit zehn oder elf Jahren verheiratet werden", fügte Bah Bah hinzu. In der Ehe dann erwartet viele Frauen täglich Prügel. "In manchen Regionen besteht der Brauch, Neuvermählten eine Peitsche zu schenken", bereichtet die Forscherin. Wer seine Frau ordentlich beschütze, schlage sie, so die Tradition.
"In den letzten Jahren wandern immer mehr Frauen aus Afrika Richtung Europa aus", berichtete eine Teilnehmerin aus Mali. Dies sei ein verzweifelter Versuch, sich der männlichen Gewalt zu Hause zu entziehen. "Manche von ihnen sehen sich dann gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten", sagt sie. (Reiner Wandler, derStandard.at, 8.9.2012)
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Die genannten Zahlen sind natürlich dramatisch und können teilweise nur auf Schätzungen beruhen (vgl. entsprechendes Zahlenmaterial aus europäischen Ländern). In Österreich ist nach Schätzungen jede fünfte Frau von Gewalt durch einen nahen männlichen Angehörigen betroffen. Und zum Beispiel gibt es nur in 17 von 45 europäischen Ländern eine 24h-Helbpline für von Gewalt betroffene Frauen etc.
Marokkanerinnen sind oft sehr selbstbewusst bis schrill. Sie sind voll im Geschäftsleben integriert, brettern schneidig mit dem Motorroller durch die Gassen und erwerben wie die Männer Aufenthaltsrecht n Europa durch Heirat ...
Ich verleugne nicht, dass es viel häusliche Gewalt gibt, aber hier wird wieder mal übertrieben.
opfer von gewalt fahren also grundsätzlich nicht moped und nicht im erwerbsprozess integriert oder wie?!?
ich würde mal sagen, es ist dort mindestens so schlimm wie beschrieben - selbst im ach so zivilisierten europa kann einem bei div. prügel- und vergewaltigungsstatistiken schlecht werden
Oder ist das dann nicht gelebter Multikulti und damit zu verdammen?
Oder handelt es sich dann schon um Einmischung in innere Angelegenheiten?
Also, ehrlich gesagt, wäre ich dafür, dass zB bei Migration und/oder Familienzuzug etc. auch unsere Werte angenommen werden.
Aber wie gesagt, ich fürchte ich hätte das nicht sagen dürfen sollen...
Warum nennt niemand den Hauptgrund für all diese Unglaublichkeiten beim Namen? Weil sich alle fürchten? Dabe wäre es so wichtig, sich den Tatsachen zu stellen und zu sagen: es geschieht nicht nur, weil es Tradition ist, nicht nur, weil dort Bildung immer noch ein rares Gut ist, sondern hauptsächlich, weil ihre islamische Religion und deren Vertreter diese Dinge gutheißen und fördern! So eingeschüchtert sind wir alle schon, traurig und beängstigend ist das.
http://islaminitsownwords.blogspot.co.at/2012/07/h... nd-in.html
http://www.fatwa-online.com/news/0050413.htm
http://news.bbc.co.uk/2/hi/afri... 464671.stm
http://editorials.voa.gov/content/a... 81123.html
Wirklich schockierend, welche Ansichten islamische Geistliche vertreten!
Gut das sie die Links posten. Tatsächlich würde eine tatsächliche Auslegung des Korans viel für die Frauenrechte bringen. Die von den patriachalen Strukturen verursachte starke Unterdrückung der Frau ist NICHT gemäß dem KORAN...
Aber um "die Kirche im Dorf zu lassen"
Natürlich hat der Koran auch nicht unsere westlichen Standards was Frauenrechte betrifft. Wobei wie lange gibt es diese schon bei uns?
Im historischen, geographischen Kontext war der Koran jedoch sehr fortschrittlich.
Wo in Afrika nicht der Islam herrscht, das ist vor allem in den nicht islamischen Staaten von Kenya/Kongo südwärts bis zu Südafrika ist strukturell die Situation der Frauen teilweise besser. Es gibt aber auch hier eine starke patriachale Tradition.
Für Kenya hat der Autor Ngugi wa Thiong´o die Situtation sehr fein beschrieben in seinen Kindheitserinnerungen. "Träume in Zeiten des Krieges". Unbedingt lesen:) Eine wunderbare Hommage auch an seine Mutter.
Eine starke Frau.
Ngugi wurde in eine Großfamilie hineingeboren. Sein Vater, kein Muslim, hatte vier Frauen, 24 Kinder.
In Ngugis Werk und Person, er sass nach der Unabhängigkeit selbst im Gefängnis und musste ins Exil, spiegelt sich die jüngste schwierige Geschichte Schwarzafrikas
Haben Sie jemals den Koran gelesen bevor Sie sowas behaupten?
Das hat nichts mit Religion zu tun. Die Religion heißt sowas absolut nicht gut. Aber die Diktatoren die die Politik in diesen Ländern lenken, schon.
Wäre der Islam SO böse wie von Ihnen angenommen, wären Menschen die Cat Stevens, Mohamed Ali uvm. nicht dieser Religion übergetreten?
Klar ist lesen schwer und anstrengend. Aber wie kann man blind auf Hetze vertrauen anstatt selbst zu lesen?
Die Religion als solches ist nicht schuld an diesen Umständen.
genau so wie die Parteiprogramme verschiedener Gruppierungen in Österreich. Vorhanden aber selten gelesen und gedeutet. Ist den Partein meist auch ziemlich wurscht.
Wenn ich die Realität des Islam in Österreich sehen will, den elfenbeinenen Turm verlasse und, sagen wir in Wien vom Reumannplatz zum Keplerplatz spaziere, dann sehe ich den Islam ohne den Koran gelesen zu haben: hinter Männer herwankende Stoffballen mit einem Schippel schwer zu bändigenden Kinder, das Gemüse im Plastiksackerl heimschleppend während der Göttergatte voraus ins Teehaus maschiert. Klar mit gehäkeltem Käppi und Gebetsschnur. Verallgemeinernd? Spazieren Sie mal!
Nein, den Koran muss man nicht gelesen und verstanden haben, er hat mit der Realität wenig gemein.
..dass Sie in Wien eine billdungsferne Schicht beobachtet und diese repräsentative Stichprobe auf 1,2 Milliarden Menschen umgelegt haben?
Dh wenn ich einem Ausländer zeigen will was ein Österreicher ist, dann geh ich mit ihm ins tiefste Landesinnere auf irgendeinen abgelegenen Hof und sag "that's what we are"
Nochmal, der über über überwiegende Teil der islamisch türkischen Bevölkerung wurde aus dem fernen abgelegenen Osten der Türkei von unseren Unternehmen in den 60ern 70ern importiert.
Falls Sie mal nach Istanbul reisen, werden sie modernere Menschen erleben als aus Ihrem Wienerbeispiel.
Unglaublich wie oberflächlich und naive alle wieder sind. Und das gerade mal nach 60 Jahren der letzten Herabwürdigung von Menschen.
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