Burgstaller kramt Sozialjahr-Idee hervor

Idee fand sich bereits 2007 im Koalitionsabkommen

Wien - In der Diskussion um ihr Modell für Studiengebühren hat die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) in der "Tiroler Tageszeitung" (Samstagsausgabe) auch eine alte Idee wieder hervorgekramt - die eines Sozialjahres anstelle von Studiengebühren. 2007 war dieses Thema im rot-schwarzen Koalitionsabkommen unter Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) eifrig diskutiert worden, zur Umsetzung in dieser Form kam es dann aber nicht.

Sollte bei der Volksbefragung im Jänner 2013 die Wehrpflicht fallen, könnte sich die Salzburger Landeshauptfrau nun eine Rückkehr zu dieser Idee vorstellen. "Sollte es nach einem Ende der Wehrpflicht ein Sozialjahr geben, so könnte ich mir vorstellen, dass Frauen und Männer von den Studiengebühren dann befreit werden, wenn sie ein Sozialjahr verrichten. Oder man bekommt Zusatzpunkte für das Sozialjahr. Wer etwa beim Roten Kreuz seinen Dienst verrichtet, sollte bei der Aufnahmeprüfung für ein Medizinstudium Punkte gutgeschrieben bekommen", so Burgstaller zu der Zeitung. (APA, 8.9.2012)

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