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Armin Wolf ist zu Gast im derStandard.at-Chat.
Nach dem letzten ORF-"Sommergespräch" 2012 mit SPÖ-Parteiobmann und Bundeskanzler Werner Faymann am Montag stellt sich Interviewer und "ZiB2"-Anchor Armin Wolf tags darauf im derStandard.at-Chat den Fragen der Leserinnen und Leser.
Am Dienstag, 11. September, beantwortet er von 12 bis 13 Uhr Fragen und Feedback zum sommerlichen Polit-Talk des öffentlich-rechtlichen Senders.
Sollten Sie zum Chat keine Zeit haben, können Sie schon jetzt Ihre Fragen unterhalb posten. Oder schicken Sie ein E-Mail an etat@derStandard.at.
TV-Tipp
"Sommergespräch", 10. September 2012, 21.05 Uhr, ORF 2.
Links
ORF-"Sommergespräch": Wolf will nächstes Jahr nicht mehr moderieren
derStandard.at-Livebericht: ORF-"Sommergespräch" mit SPÖ-Chef Werner Faymann - Mit GastpolitikerInnen im Forum
Starke Quoten: 637.000 Zuschauer verfolgten das Gespräch mit BZÖ-Obmann Josef Bucher,
666.000 Zuschauer hatte jenes mit Grünen-Chefin Eva Glawischnig,
817.000 Zuseher dabei als Armin Wolf mit FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache diskutierte und
696.000 sahen das vierte "Sommergespräch" mit ÖVP-Parteiobmann Michael Spindelegger.
Kolumne von Günter Traxler: Sommerlochgespräche
Kommentar der anderen von Lorenz Gallmetzer: Armin Wolf in der Image-Falle
Twitter: Tweets über #SG12
Ex-Skirennläufer Schönfelder und Musical-Paar Shaki/Perman weiter - Bis zu 870.000 ZuschauerInnen am Freitag dabei
Marjan Shaki und Lukas Perman in der Jurywertung vorne
Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
Prominente interpretieren ab 12. Mai immer sonntags die sieben Hauptlaster
In den neuen Folgen von "Vier Frauen und ein Todesfall" geht Adele Neuhauser ab Dienstag wieder ganz in der Rolle der rauen Landschönheit Julie Zirbner auf
Programmbeiträge in Fernsehenund Radio von Freitag bis Sonntag
Bundeskommunikationssenat folgt der Behörde: ORF habe kein angemessenes Verhältnis von Information, Kultur, Unterhaltung und Sport eingehalten. Wrabetz zieht vors Höchstgericht
Das Programm beschäftigt derzeit Medienbehörde und Bundeskommunikationssenat
BKS: Zu Recht wird vom ORF "Kultur für alle" erwartet - aber nicht alles ist Kultur
Neues von "The Closer" und letzte Folge von "Grey's Anatomy" vor der Sommerpause
Portisch-Doku "Österreich II" soll an Erfolg des Vorgängers anschließen - Gesprächsreihe mit Andre Heller und Schwerpunkt zum Linzer Musiktheater
Neue Staffel startet am 13. September - Jurymitglieder stehen noch nicht fest - Alice Tumler neu im Moderatorenteam
Ströbitzer: Weniger Zeit wegen guter Werbebuchungen - Zechner zur Quote: "Stabil in der jüngeren Zielgruppe gelandet"
Wenig Angebote gab es heuer im Bereich Daily Soap
Strache gegen Moschitz: Neues Gutachten findet keine Hinweise auf Manipulation von ORF-"Am Schauplatz"-Bändern - Medienanwältin sieht Politikum
Wrabetz: "Ein fantastisches Ergebnis, gerade in Zeiten wie diesen"
"60 Minuten Politik" erstmals am 11. April um 22.30 Uhr
ORF-Chef Wrabetz: "Der ORF versteht sich als Bewegungsapparat"
Jahresbericht an den Nationalrat: 46 Prozent Unterhaltung in ORF 1 und ORF 2
"Pralle Schönheit - Die Reise der Paradeiser" erstes gemeinsames Projekt mit chinesischem Staatssender
Macht es sie nicht absolut wahnsinnig, wenn Politiker selbst simpelste Fragen nicht einfach beantworten wollen, sondern über irgendwas daher reden? Als Zuschauer entwickelt man bei so einem Verhalten - das meiner Meinung derzeit extrem stark ausgeprägt ist - beinahe Aggressionen.
einen Vertrag ohne Kündigungsklausel, ohne Möglichkeit auf rechtlicher Intervention und der völlig stumpfsinnigen Argumentation dass der österr. Vertreter sich seine Zustimmung vom Parlament holen muss - weil Ö-Stimmrecht nicht mal 3% im ESM beträgt und somit reine Augenauswischerei ist - DAS lieber Armin Wolf sind die Fragen die ich gerne vom Kanzler öfffentlich beantwortet hätte... deto bei Glawi... aber irgendwie kommen zuletzt immer die falschen Fragen aus dem ORF - essenzielles wird vermieden... blabla-Fragen für blabla-Politik... traurig, traurig
Das Müsli-Zitat bzgl. Krone. Da hat der Herr Bundeskanzler schon mächtigst geschluckt und natürlich das Darabos-Zitat, wo der Faymann in einer Tour die ganze Zeit meinte, dass sagte der Entacher.....
Auch der Filzmaier in der ZIB2 war gut, als er die Verfassung bzgl. Einladung zum U-Ausschuß zitierte. Aber das wäre zuviel des Guten gewesen, wenn dies abrupt einem Wolf eingefallen wäre.
Was ich auch sehr spannend befand, ein Bundeskanzler tadelt öffentlich einen Journalisten bzgl. seinen Fragen - gute Reaktion daraufhin vom Wolf. Damit hat der Faymann wohl nicht gerechnet, dass er keine Plattform für seine Reden bekommt....gut so, Herr Dr. Wolf. Seit gestern bin ich ein noch größerer Fan von Ihnen!
im Vordergrund stehen nicht mehr Inhalte, sondern einzelne Personen und ihr Charakter.
Beim Sehen der SG entstand bei mir der Eindruck, dass Sie dieser Entwicklung Vorschub leisten. So ging es z.B. beim gestrigen Gespräch erst in den letzten Minuten um politische Inhalte, davor immer nur um die Person Faymann (ähnlich verhielt es sich bei allen SG). Das ist insofern erstaunlich, da die Gäste ja als Parteichefs geladen waren, und Parteien bekanntlich nicht nur aus einer Person bestehen (sondern aus einer Menge Menschen, die aufgrund gleicher Interessen und Inhalte
zusammenfinden).
Wie rechtfertigen Sie die Fixierung auf Persönlichkeiten und das weitgehende Absehen von Inhalten und Interessen?
Bei allem Respekt, aber dies ein Blödsinn. Politik war immer schon Personenbezogen. Ob dies nun totalitäre Systeme sind oder in einer Demokratie, wo auch der Parteichef das Aushängeschild der pol. "Bewegung" ist....Bsp, Kreisky, Vranitzky, Haider, Schüssel.....
Dementsprechend ist es schon mal gut, weil eben was anderes, wenn auf die Personen eingegangen wird, und nicht auf die Parteien. Denn das Parteiprogramm kann jede/r auf der HP nachlesen.....und auf der Powi oder auch auf der Publizistik wird dies nicht mit Sorge zur Kenntnis genommen.....
PS:
http://www.springerlink.com/content/x... 8527v731u/
Einfach die Einleitung lesen. Dann weiter recherchieren.
Aber jedem war und ist klar, dass diese Aushängeschilder für INHALTE standen. Da ging es nicht um die Frage, ob einer "brav" ist oder wie er in der Schule war usw. Sondern da ging es immer um die vertretenen Inhalte. Streichen Sie mal Kreiskys Inhalte durch und reden Sie nur mehr davon, ob der "durchsetzungsstark" war -- also ohne zu berücksichtigen, um was es bei der Durchsetzung ging. Zurück bleiben inhaltsleere Charakterisierungen, und plötzlich ist alles ein Brei: Stalin, Kreisky, Hitler und Churchill waren alle durchsetzungsstark. Na toll.
aber die Inhalte können auf jeder HP nachgelesen werden. Dazu gibt es Sonntags die Pressestunde, ImZentrum, Club2 und auch tägliche Interviews in unterschiedlichsten Zeitungen. Wer sich mit Politik auseinandersetzt, der kennt die Programme. Das war eine neue Herangehensweise....obwohl neu war die eigentlich gar nicht, sie wurde nur wiedereingeführt, weil dies eigentlich die Aufgabe des Journalismus ist, dem Gesprächspartner in eine Diskussion zu führen und uU in Widersprüche zu verwickeln.....kann man mögen oder nicht. Aber eigentlich sollte die 4. Macht nicht daneben stehen und die "Parteien" schwafeln lassen....
Wir scheinen uns nicht einig zu sein, was Aufgabe eines SG ist: Ist es eine nette Sendung für die politisch bereits interessierte Elite -- von der reden Sie nämlich, wenn Sie von Parteiprogrammen auf Websites oder auch zB der Pressestunde oder dem Club2 reden (kennen Sie die Quoten?) --, oder geht es darum, mehr Menschen als nur geschätzten 50.000 bereits Informierten politische Inhalte näher zu bringen?
Aufgrund der Platzierung der Sendung und der damit einhergehenden Reichweite dachte ich bislang immer, es ginge um Zweites: um die Vermittlung der INHALTE und ZIELE der einzelnen Parteien.
Die 4. Gewalt versagt BTW, wenn es nur mehr um inhaltsleere Charakterisierung geht.
Selbstverständlich sind die politisch interessierten Personen jene, die sich die SG anschauen. Denken Sie ernsthaft, dass von den 27% die Strache in Wien erhalten hat, mehr als 1-2% sich das Sommergespräch angeschaut haben bzw. "bekehrt" wurden?
Es gibt 2 Herangehensweisen bei solchen Interviews, man lässt die Politik alles gewähren, dann ist es langweilig und die Quoten reißen abrupt ab - weil eh alles bekannt. Oder man geht wirklich auf das Wort "Gespräch" ein. Indem man unerwartete Fragen stellt, und aus diesen Antworten Einleitungen für die nächsten Fragen bildet....wie schon gesagt, man kann es mögen oder nicht.
1. Vergleichen Sie mal folgende Quoten: Club2, Pressestunde, Im Zentrum und SG.
2. Nein, auch wenn es um Inhalte geht, muss man nicht alles hinnehmen: man muss dann halt den inhaltlichen Schwachsinn auseinandernehmen. Das ist natürlich etwas anstrengender als das mit der Durchsetzungsstärke, weil man auch inhaltlich qualifiziert sein muss.
Dass die Quoten zwischen einer Mitternachtssendung, einem Sonntagsmorgen-Magazin und einer Montagssendung-Primetime unterschiedlich sind, muss nicht erörtert werden. Was aber nicht automatisch heißen soll, dass bei letzterem das politisch ungebildete Bürgertum sitzt. Da haben wir andere Vorstellungen.
Ein Parteichef wird von seiner Partei gewählt. Dementsprechend ist er/sie repräsentativ für die Partei. Ich habe es spannend gefunden, die Parteichefs näher "kennen zu lernen". So lassen sich auch Rückschlüsse auf die Partei erkennen. Denn immerhin wurden diese ja gewählt.
@Schwachsinnige Inhalte, Wolf zeigte dem Strache die Davidsterne. Letzterer dementierte dies. Was soll man da weiter fragen?
Noch einmal die Durchsetzungsstärke. Ob ich die für gut oder schlecht halte, hängt ja wohl davon ab, was durchgesetzt werden soll. Oder ist das seit neuestem egal? Hauptsache ein cooler Typ!
Politikferner geht es nicht, und das ist ein glaskares Versagen des Journalismus.
Obwohl ich kein SPÖ Wähler bin, muss ich Kanzler Faymann sehr wohl hohe Durchsetzungsfähigkeiten bescheinigen: Wie er den unmöglichen Hahn zurückgepfiffen hat bei dessen inferioren Anti-CERN-Ausreisser, war ein konsequenter Akt und zeugt von 100% intaktem Durchsetzungsvermögen.
Wenn ich mich dran erinnere, wieso kein Wolf?
Es steht Ihnen natürlich frei, diesen Fakt zu relativieren. Ich denke mir, dass Faymann wohl mehr in der Hinsicht tut, als in der Öffentlichkeit zu sehen ist. Ob er lächelt oder nicht steht für mich hier nicht zur Diskussion.
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