An die Spitze gelangen: Nicht zu stoppen

Karin Bauer, 7. September 2012, 18:24

Während große Unternehmen in Europa via ihre Brüsseler Vertreter der Justizkommissarin Viviane Reding ihre Macht eindrucksvoll demonstrieren und den Gesetzesvorschlag zu Frauenquoten in Konzernaufsichtsräten umzubringen versuchen, läuft abseits dieses Machtkampfes die Entwicklung unaufhaltsam weiter. Beispiel: Der Blick auf den globalen MBA-Markt zeigt mittlerweile, dass mehr Frauen Führungspositionen haben wollen, dass es ihnen nicht nur um hehre Wissensvermehrung geht, sondern um beinharte Instrumente dafür, an die Spitze zu gelangen.

Frauen haben bereits begonnen, sich zu überlegen, ob sie den vollen Preis für eine Karriere zahlen wollen oder nicht. Und sie setzen es auch um. Die Entwicklung zu mehr Diversität und Teilhabe ist nicht zu stoppen. (Karin Bauer, STANDARD, 8./9.9.2012)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.