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Gabi Burgstaller in der "ZiB 2".
"Und einen Gedanken möchte ich schon noch einbringen ..." Eigentlich eine Einladung des Interviewpartners an den Moderator, in die Parade zu fahren. Zumindest, wenn das bisherige Gespräch nach drei Minuten so langsam ermattet war. Doch Gabi Burgstaller durfte weiterreden, und zwar noch ganze sechs Minuten. So geschehen in der ZiB 2 am Donnerstag, die aber nur eine Fortsetzung der in der ZiB 1 begonnenen Salzburger Festspiele darstellte.
Die Forderung Burgstallers nach Studiengebühren bei gleichzeitiger Ausweitung der Stipendien samt Uni-Tausender als Basisfinanzierung war zwar nicht neu, doch immerhin hielten die TV-Kollegen den Antrag der Landeshauptfrau für den SP-Parteitag exklusiv in Händen. Eigenleistung zählt in Zeiten der (Online-)Medienvielfalt immer mehr, selbstverständlich auch in dieser Zeitung. Man kann es freilich auch übertreiben: Burgstallers Pläne waren der ZiB 1 die Aufmachermeldung wert. Und das an einem durchaus nachrichtenstarken Tag, mit Staatsanleihenkäufen der EZB und neuem Milliarden-Kapitalbedarf der Kärntner Hypo.
Und dann noch diese an die Festspiele angelehnte Dramaturgie: Erst die nüchternen Fakten als Pflicht, in der ZiB 2 dann die Kür in Form einer Liveschaltung von Lou Lorenz-Dittlbacher zur Persona grata. Da durfte Burgstaller weit ausholen. Der Bogen spannte sich von "gerechten Gebühren", über "positive Veränderung", Bildung, die im Kindergarten beginnt, bis hin zur Lehre.
Exklusivinformationen haben im ORF offenbar einen ziemlich hohen Preis. (Andreas Schnauder, DER STANDARD, 8./9.9.2012)
Link zur ORF TVThek
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Dieses Bild ist ein Widerspruch zu den eben ershcienenn Bikinimäuschen Aritikel, mit der macht ihr nicht mehr viel Absatz, lieber Standard.
Eigentlich gemein, hattet ihr für die Damen immer den feschen KHG gibts jetzt für uns täglich die Gabi, die mit dem (Lasten)Fahrrad fährt und sich nix (ausser was gibts zu essen) denkt.
Und ein anschauliches Beispiel, dass es eine gute Sache ist dass Politik und Bürokratie den Grossteil der Mittel verschwnden und nicht sehr effizient sind. Dadurch verursachen sie ein bisschen weniger Störungen in Wirttschaftsleben, Bildung und anderen Themen, als sie das sonst würden.
Sie glaubt, Sie muss im konservativen Salzburg ÖVP Politik machen, getarnt als SPÖlerin. Zuerst feige den kritischen Ziegler ausladen und jetzt noch die ÖVP bei den Studiengebühren unterstützen.
Einfach politisch grauslich, diese Burgstaller:((((((
..hab ich da jetzt einen Kommentar gelesen, in dem die Art und Weise der ORF-Berichterstattung in ein differenziertes Licht gerückt wird?
Im konkreten Fall geht's ja darum, dass von 9 SPÖ-Landesparteiobleuten nur 2 (Gabi & Voves) Studiengebühren wollen. Und kaum einer der anderen 7 kommt in den ORF-Nachrichtensendungen irgendwie vor.
Warum darf nicht auch einmal SPÖ-OÖ-Chef Josef Ackerl in der Zeit-Im-Bild über Hochschulpolitik reden? Warum interviewt das Ö1-Mittagsjournal nicht einmal den Wiener Stadtrat und BSA-Präsidenten Mailath-Pokorny zum Thema Studiengebühren?
Die Frage ist eben, ob der ORF nicht schon längst einen reinen Kampagnenjournalismus der übelsten Sorte betreibt, der von uns Gebührenzahlern finanziert wird.
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