Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x401Dieses Foto eines Wolfwelpen in der Schweiz ist schon fast drei Wochen alt.
Wien - Nur 20 Kilometer von Österreich entfernt, gibt es erstmals seit 150 Jahren wieder Jungwölfe in der Schweiz. Vor fast 20 Jahren ist der ehemals ausgerottete Wolf in das Nachbarland zurückgekehrt. Zwei in den vergangenen Tagen gemeldete Beobachtungen von Wolfswelpen bestätigen, dass die Tiere am Calanda-Bergkamm im Kanton Graubünden Nachwuchs bekommen haben. Es ist dies der erste gesicherte Nachweis eines Wolf-Familienrudels in der Schweiz, berichtete der WWF.
Tagelang war laut der Umweltschutzorganisation darüber gerätselt worden, ob es tatsächlich wieder Wolf-Nachwuchs in der Schweiz gibt. Ein Foto habe jetzt Klarheit gebracht: Ein Welpe tappte in eine Fotofalle. Dieser Nachweis bestätigt nun die Vermutungen einer Wolfsfamilie in diesem Gebiet.
Gemäß den beim Amt für Jagd und Fischerei Graubünden gemeldeten Beobachtungen, soll es sich um mindestens drei Welpen handeln. Die Bilder der Fotofalle bestätigen nun diese Beobachtungen. "Die erste Wolfsfamilie nach so langer Zeit ist ein großartiger Erfolg für den Naturschutz", freute sich Christian Pichler vom WWF. Zugleich sieht Pichler diese Ereignisse jedoch als Herausforderung für das Österreichische Wolfs-Management. "Jetzt muss sich Österreich um so rascher auf den Wolf, der im ganzen EU-Raum streng geschützt ist, einstellen."
Vor allem bei den Landwirten ist die Sorge vor der Rückkehr der Wölfe groß, da der Beutegreifer neben Wildtieren auch ungeschützte Nutztiere wie Schafe reißen können. Viele Probleme ließen sich durch Aufklärungsmaßnahmen und klar geregelte Zuständigkeiten vermeiden oder abmildern. "Jetzt muss endlich der fast fertiggestellte Managementplan von den zuständigen Bundesländern beschlossen und umgesetzt werden", forderte Pichler.
Derzeit erlebt Österreich - bedingt durch die steigenden Bestände in den Nachbarstaaten - eine Rückkehr des Wolfes. Zwei bis drei Tiere wurden 2011 bei uns nachgewiesen. Zu Jahresbeginn 2012 konnte der besenderte slowenische Wolf "Slavc" in Kärnten, Osttirol, der Steiermark und Salzburg nachgewiesen werden. Bereits seit zwei Jahren lebt ein männlicher Wolf, der aus den Westalpen stammt, im niederösterreichischen Schneeberggebiet. (APA, 7.9.2012)
In Harghita in Rumänien werden verwaisten Jungbären wieder auf ihre Auswilderung vorbereitet
Unterstützt durch massig Nahrung ist in diesen Wochen im Seewinkel ein vieltausendstimmiger Gesang zu hören
Durch die Perfektion der Landwirtschaft verhungern die Singvögel, sagt Vogelexperte Peter Berthold - Daraus entstehe unsere moralische Verpflichtung zu Ganzjahresfütterung
Bär wurde vergangene Woche GPS-Halsband angelegt - Sender übermittelt jedoch keine Daten
Die Großkatze wurde von Förstern aus ihrer misslichen Lage befreit
Jäger lassen Innereien nach dem Zerlegen der Jagdbeute oft liegen, inklusive Resten von Blei
Im Kampf ums Überleben haben Tiere und Pflanzen wundersame Strategien der Nachahmung und Täuschung entwickelt
Nur die Schneemassen dieses Winters könnten sie stoppen, hoffen Jäger. Ansonsten erobern die Tiere aus Niederösterreich und dem Burgenland zunehmend auch Städte
Projekt zur "sanften Umlenkung" wird gestartet - Baubeginn für Wohnungen frühestens 2015
Immer mehr Wildtiere erobern die deutsche Hauptstadt - Im Regierungsviertel fühlt sich ein Fuchs offensichtlich sehr wohl
Die Ursache für das Massensterben in Coronel ist noch unklar - Fischer beschuldigen die Betreiber eines örtlichen Kraftwerks
Es wurden bereits hunderte tote Singvögel gefunden - Experten empfehlen, die Fütterung fortzusetzen
Die Millionenstadt Wien ist auch für Wildtiere ein attraktiver Lebensraum geworden. Allein 4000 Füchse und 2000 Marder werden innerhalb des Stadtgebietes vermutet. Konflikte zwischen Mensch und Tier lassen sich mit einigen Verhaltensregeln schnell auflösen.
Ein britisches Wissenschaftsmagazin kürte die besten Naturfotos
WWF und Landesjagdverband prangern gezielte Vergiftung von Wildtieren an
Die Zahl der Monarchfalter in Amerika ist dramatisch gesunken: Waren es früher Rodungen in Mexiko, die ihnen das Leben schwer machten, so dürfte jetzt der Pestizideinsatz in den USA die Ursache sein
Ein neuer "Managementplan" soll künftig in den Bundesländern helfen, Mensch und Raubtier zu schützen
Tiefseeforscher Gerd Kraus über die kürzlich abgeschlossene Fangquotenverhandlung in der Europäischen Union
Der Greifvogel steht in Österreich jedoch immer noch auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten
Riesige Schwärme der fliegenden Insekten suchen Mittelmeerland heim
Dann werden sich die Schafhalter eben wieder angewöhnen müssen, große Schäferhunde zu halten und die Tiere nachts zu beaufsichtigen (z.B. in Abzäunungen unterzubringen, so wie die Afrikaner es tun gegen nächtliche Schakale und Löwen).
Ist ohnehin besser, wegen den umherstreifenden nächtliche Viehdieben, die offenbar immer mehr in Ö. mit Lieferwägen unterwegs sind und Tiere direkt von der Weide stehlen!
Wie man in Yellowstone Nationalpark erleben konnte, hatte die Wiederansiedelung des Wolfes einen großen Einfluss auf die gesunde Regulierung aller anderen Wildbestände, inkl. deren Arterhaltung und der Rückkehr der Raubvögel.
dass es nicht lange dauern wird, bis diese neuen Nachbarn von der Jägerschaft weggewildert werden, damit die heute vermeintlich ureigenste Aufgabe der Gesellschaftsjagd, die Bestandskontrolle bei (durch den Winter gefütertem!) Rotwild und bei Schwarzwild nicht von irgendeinem "Dahergelaufenen", dazu prädestinierten, Rivalen übernommen wird.
Es lässt sich voraussehen, wie das hierzulande geht, wenn die freilaufenden Hunde (von denen es hier viele gibt) sich mit den Wölfen paaren.
Das hat aber dann, lieber Baba... gar nix mit den Jägern zu tun. Mehr mit dem WWF. Ich mag die Jäger nicht, aber der WWF ist blind.
Hunde gibt es seit mind. 3000 Jahren, Wölfe noch länger. Es gibt zwar Mischlinge durch alleinstehende Wölfe, die können sich aber in richtigen Wolfsfamilien nicht durchsetzen, wo sich nur die stärksten und gesündesten Wölfe paaren dürfen. Andernfalls gäbe es nirgendwo mehr genetisch eindeutige Wölfe, nach 3000 Jahren "Hund" als Parallelentwicklung.
Die Afrikaner schaffen es neben Schakalen, Hyänen, Löwen und Sonstigem Vieh zu halten - auch Schafe - indem sie sie nachts in Abzäunungen verfrachten. Und in Spanien, Rumänien, ehemaliger Ostblock usw. leben auch Schafe als auch Wölfe (und Bären).
Wenn der Mensch den Schafen (und zunehmen widernatürlich den Rindern) ihre Hörner entfernt und wegzüchtet, und sie blöde züchtet (zu blöd um wegzulaufen), dann muss er eben nachts auf die Tiere aufpassen!
Der gesunde Wald braucht einfach Bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen. In Sibirien streifen sogar noch Tiger herum, und die Menschen leben - wie in Indien - trotzdem da.
jede Herde rund um die Uhr zu bewachen und mit hohen Elektrozäunen zu schützen, weil irgendwelche Wölfe sich wieder breitmachen. Würde man in den Piränäen mal fragen, wie gut das läuft, bekäme man vermutlich auch mehr als nur eine Antwort. Positiv ist an der Sache nur, dass sie offenbar spontan wiederkehren und nicht mit aller Gewalt wieder eingeführt werden. Aber prinzipiell ist es - für die Schafe - ebenso erfreulich, als würden freilaufende Hunde wildern - meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
Wie man schon bei den Füchsen weiß, haben diese Tiere alle eine derartige Angst vor Menschen, dass sie tagsüber gar nicht näher kommen - und nachts sind die Hühner im verschlossenen Hühnerstall (wo Füchse tunlichst nicht Eindringen können sollten). Genauso ist es auch bei Wölfen oder Bären, es sei denn es herrschte wirklich eine Hungersnot (zu lange kalte Winter o.ä.)
Und die verursachen beträchtliche "Betriebskosten" durch Futter und Tierazt, wie ich bei Pyrenäischen Berghunden gesichert weiß. Außerdem sind sie als Hüterhunde unbrauchbar, weil zu wenig eifrig und gehen selbst gerne in den Wald, um dem Wild nachzustellen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.