Viel Lob für Kindle Paperwhite: "Eine Renaissance des Lesens"

7. September 2012, 17:43
  • Klar, entspiegelt und kontrastreich: Viel Lob für das neue Kindle Paperwhite
    foto: apa

    Klar, entspiegelt und kontrastreich: Viel Lob für das neue Kindle Paperwhite

Tech-Medien loben den neuen E-Book-Reader

Amazons neuer E-Book-Reader "Kindle Paperwhite" ist ab 1. Oktober in den USA verfügbar. Wann das Gerät mit Sicherheit in Europa bzw. Deutschland und Österreich landet, ist noch nicht ganz klar. Lediglich den Preis kennt man und dieser hat gestern bei Amazons Vorstellung Staunen im Publikum ausgelöst. 119 US-Dollar und vermutlich 119 Euro wird die neue Kindle-Generation kosten. Ein Preis, den Amazon-Chef Jeff Bezos mit dem Satz "Wir wollen unser Geld mit dem Gebrauch von Gadgets und nicht mit den Geräten selbst verdienen" rechtfertigt. Tech-Medien vor Ort konnten sich bereits ein Bild vom Kindle Paperwhite machen und dies fällt fast ausschließlich positiv aus.

Klares und entspiegeltes Display

Zunächst hat Amazon den Kontrast am Display nach eigenen Angaben um 25 Prozent verbessert. Klingt zwar nicht nach einem herausragenden Fortschritt, jedoch sind in der neuen Version des Kindles auch 62 Prozent mehr Pixel zu finden als bei den Vorgängern. Mashable schreibt, dass der Screen sehr klar und entspiegelt ist, die Kontraste sind stark, was für längeres Lesen vorteilhaft ist.

Beleuchtung erzeugt Kontrast wie auf Papier

Eine integrierte Beleuchtung sorgt dafür, dass der Screen von oben herab ausgeleuchtet wird. Das Licht wirkt daher atmosphärisch und unaufdringlich. Jeff Bezos meinte während der Präsentation, dass man die Beleuchtung nicht mehr ausschalten wollen wird, auch wenn man sie nicht wirklich braucht. Engadget zufolge hat Amazon vier Jahre in die Entwicklung der Front-Lit-Technologie gesteckt. Die Beleuchtung habe keinerlei negative Einflüsse auf die Schärfe des "Gedruckten", das "Paperwhite" würde seinem Namen alle Ehre machen. Immer wieder betonen die ersten Tester, dass das Gerät eine unglaubliche Schärfe und einen sehr guten Kontrast aufweist. Das zu Lesende kann in sechs verschiedenen Schriftarten dargestellt und in acht Größen angezeigt werden.

Lesegeschwindigkeit

Eine neue Funktion namens "Time to Read" zeigt an, wie lange man noch etwa für das Fertiglesen eines Buches oder Kapitels brauchen wird. Die Zahl wird durch die bisherige Lesegeschwindigkeit berechnet und in jedem Buch neu angezeigt. In einem Hands-On-Video von The Verge wird auch auf das schnellere Umblättern aufmerksam gemacht: Ohne Verzögerungen kann vor- und zurückgeblättert werden, eine deutliche Verbesserung zur Vorgängerversion.

Gute Akkuleistung

Faszinierend ist die Akkuleistung des Geräts: Acht Wochen soll das Gerät im Einsatz bleiben ohne aufgeladen zu werden und das bei Einsatz der Beleuchtung. Der Vorgänger war etwas dicker und schwerer als der "Paperwhite", was ihn für die Mitnahme in die Handtasche umso attraktiver macht. Auch die Knöpfe wurden völlig eliminiert. Das "Kindle Paperwhite" kommt mit nur einem Knopf an der Unterseite des Gerätes aus, der zum Ein- und Ausschalten gedacht ist. Ein eigenes Smart Cover für das "Paperwhite" erweckt es bei Öffnen aus dem Schlaf, ähnlich zum Smart Cover von Apple für das iPad.

Fazit

Mit all den Features und vor allem dem verbesserten Display erntet der neue Kindle viel Lob. So bezeichnet beispielsweise Gizmodo den neuen E-Book-Reader als momentan besten Reader. Auch die bessere Verarbeitung des Rahmens wird gelobt, der neue Reader fühle sich nicht mehr "so billig" an. Ein definitives Killer Feature ist die ungewöhnlich gute Beleuchtung des Displays, das die Augen nicht müde macht, dezent wirkt und weder auf Kosten von Kontrast noch Akkuleistung geht.

Update für den alten Kindle

Der Preis des alten Kindles wurde von 99 auf 79 Euro gesenkt. Der E-Book-Reader hat allerdings trotz Preissenkung ein kleines Update erfahren. So sollen die Seiten bis zu 15 Prozent schneller umgeblättert werden können und ein schwarzes Modell wurde ebenfalls eingeführt. Beim Update wurden der besseren Lesbarkeit wegen auch dunklere Schriftarten integriert. (iw, derStandard.at, 7.9.2012)

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Klasse an Kindle ist, dass es eine Unmenge an Gratis-Aktionene gibt. Dazu die FB-Seite: http://www.facebook.com/Gratisbuch

Wo gibts so viele Aktionen sonst noch? Auch tausende Klassiker sind gratis! Das hat nur der große Fluss...

beste Geräte

was lesen auf elektronischen geräten angeht sind kindle und die andren eInk-geräte einfach die besten!

Würde ich so nicht unbedingt sagen. Hab selbst einen Kindle Touch, verwende aber oft den Iriver Story HD meiner Freundin. Vor allem für das Lesen von pdfs eignet sich der deutlich besser. Hat auch eine bessere Auflösung als die alten Kindles.

Mit dem neuen Paperwhite scheint Amazon aber tatsächlich ein großer Wurf gelungen zu sein. Abzuwarten bleibt, wie es mit der Unterstützung alternativer Formate (vor allem pdf) aussieht!

PDF und Kindle kann man echt vergessen....

Einen kleinen Trick gibts aber:
Wenns reine Text-PDFs sind kann mans umwandeln lassen indem man im Betreff "convert" reinschreibt, wenn mans per E-Mail aufn Kindle schickt

oder einfach "Calibre" nutzen!

Der Standard bei Amazon?

Spätestens jetzt sollte sich Der Standard überlegen, die Print Ausgabe auch über Amazon für den Kindle anzubieten.

"119 US-Dollar und vermutlich 119 Euro wird die neue Kindle-Generation kosten"

... also zahlt man mal wieder in Euro mehr als in Dollar. /:
Wie immer typisch.

wie oft...

...muss eigentlich wiederholt werden, dass in Amerika Preise immer ohne Steuern angegeben werden, ds heißt auch die Leute dort mehr als 119 Dollar zahlen müssen?!

nur dass das nicht stimmt. Hab selber ein Kindle aus den USA bestellt und keine USt bezahlt. also damals 99$.

gleich oft ..

...wie auch gesagt werden muss, dass die Steuern in US deutlich niedriger sind als in AT und in manchen Städten sogar gar keine Steuer mehr dazu kommt. Somit zahlt man deutlich weniger als hier.

ich fürchte das wird nie aufhören ...

ja, aber wenn du den preis ohne steuer und in $ nimmst, in euro umrechnest und unsere mwst dazurechnest (die haben wir nunmal, und die ist nunmal hoeher als die sales tax in den usa), kommst du halt ziemlich genau auf diesen angeblichen 1:1 wechselkurs (paar euro importtarif oder so bleiben halt uebrig).

ich fürchte das wird nie aufhoeren...

Klarer Kauf ... HoHoHo

habe den normalen Kindle mit Tastatur (ist mittlerweile ziemlich retro). Kein Vergleich zu Kindle auf dem iPad, das ist eher mühsam. Auf dem normalen Kinlde kann ich ewig lesen ... witzig finde ich auch die Option, was andere markiert haben.

Aber da es nervt, dass man den normalen Kindle bei schlechter Beleuchtung nicht gut lesen kann u. am iPad halte ich meist nicht länger als 20min durch, bin ich schon neugierig.

Fliege Anfang Oktober in die USA, da werde ich mir das Teil mal anschauen.

Wenn das Ding "so unglaublich scharf" ist, warum hat es dann immer noch den Satzspiegel einer "Großschriftausgabe für Sehbehinderte"?

Jetzt überleg mal :) .

Ich helfe mal:

FÜR Sehbehinderte! unglaublich, aber wahr!

Will jemand meinen Kindle Touch kaufen sobald der neue raus ist?

Gerne, biete € 25,- zzgl. tatsächliche Portokosten.

Ok, also nicht

Glaub du wirst aktuell nicht der einzige sein, der sich das überlegt. Da wird wohl kein Weg an Verschenken im Familienkreis vorbeiführen. Oder das Theater auf eBay für geschätzte 30-50 Euro.

Der Kindle Touch war ja noch nur ein schlechter Marketingscherz ohne realen Zusatznutzen und daher für Besitzer vorheriger Kindles keine Motivation umzusteigen. Aber mit dem Pagewhite ... wirds ganz anders zugehen. Ich lege mir den ziemlich sicher zu und steh vor demselben Problem wie du.

Ich sehe du hast also immer noch keine Ahnung vom Kindle Touch. Naja macht nix.

Ahm... ich lese viele Bücher und auch Fachbücher auf englisch, und da mein englisch nicht sooo perfekt ist, ist der Touch einfach perfekt.
Für jemand der gerne in anderen Sprachen liest ist der Touch einfach toll. Natürlich könnt man über manche Wörter einfach drüberlesen, aber man will ja was lernen :P

Auf ein Wort draufklicken und es steht in Deutsch da. Ebenfalls ist das Markieren einfacher mit Touch und der einzige Nachteil gegenüber den Normalen ist das Gewicht.... und das Gewicht des neuen ist übrigends aufs Gramm genau das selbe wie beim Touch.

Den Neuen würd ich mir auch nicht kaufen, wenn er nicht Touch hätte.

ist das Smart Cover...

..bei dem Preis dabei, oder kostet das extra?

extra

am ipad die kindle app laden

und passt schon. ich konsumiere magazine u bücher ausschließlich u prinzipiell nur mehr auf e-art.

papier bücher sind, so wie alles papier, längst überholt u gehören in entwickelten ländern endlich abgeschafft.

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