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Zug - Der weltgrößte Rohstoffkonzern Glencore hat das Angebot für die Übernahme des Bergbauriesen Xstrata nachgebessert. Glencore bietet den Xstrata-Aktionären nun 3,05 eigene Aktien je Anteilsschein, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Das bisherige Angebot hatte auf 2,8 Glencore-Aktien gelautet. Es war von den Xstrata-Hauptaktionären, den Staatsfonds von Katar und Norwegen, als zu wenig abgelehnt worden.
Glencore hat zuvor seine Hauptversammlung zur geplanten Übernahme des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata kurzfristig vertagt. Verwaltungsratschef Simon Murray nannte am Freitag vor den Aktionären nächtliche Entwicklungen als Grund. Der zuletzt äußerst fragliche Zusammenschluss könnte möglicherweise in letzter Minute doch noch gelingen.
Zuletzt hatte es danach ausgesehen, dass die 33 Mrd. Dollar (26,1 Mrd. Euro) schwere Übernahme von Xstrata durch Glencore scheitern würde, weil Xstrata-Großaktionäre einen höheren Preis forderten. Bisher hatte sich Glencore eisern geweigert, das Angebot vom Februar aufzustocken. Die Xstrata-Aktie legte nach Bekanntwerden der Verschiebung der Glencore-Hauptversammlung deutlich zu. Die Aktionäre beider Unternehmen sollten an diesem Freitag über den Zusammenschluss entscheiden. (APA, 7.9.2012)
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