Beförderungen: Ein Drittel der Frauen fühlt sich übergangen

7. September 2012, 10:31

42 Prozent der Frauen sehen sich beim Gehalt benachteiligt - Fast ein Drittel hat schon Diskriminierung erlebt

Die aktuelle Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index mit dem Schwerpunkt Frauen zeigt, dass sich 42 Prozent der österreichischen Arbeitnehmerinnen beim Einkommen "gelegentlich" bis "sehr häufig" als benachteiligt einschätzen. Fast ein Drittel hat schon persönlich Diskriminierungen oder Belästigungen erlebt, heißt es in einer Aussendung der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail: Rund ein Drittel der unselbstständig arbeitenden Frauen sieht sich bei Beförderungen übergangen, 27 Prozent bei der Jobvergabe nach einer Bewerbung und 26 Prozent bei der Übertragung von Verantwortung in der Arbeit. 24 Prozent sind der Meinung, dass ihre Arbeit zu wenig geschätzt wird. Ein Viertel der befragten Frauen hat in der Arbeit schon persönlich abfällige Bemerkungen erlebt. Acht Prozent haben persönlich körperliche Übergriffe und sexuelle Belästigung im Job erfahren.

Kaum Führungsthema

Hilfe und Unterstützung erhalten betroffene Frauen kaum im Unternehmen. Laut Arbeitsklima Index meinen nur zehn Prozent der weiblichen Beschäftigten, dass sich ihre Unternehmensführungen aktiv für Gleichhandlung beziehungsweise gegen Diskriminierung einsetzen. 36 Prozent aber sagen, dass sich die Arbeiterkammer stark für Gleichberechtigung einsetzt, 35 Prozent nennen das Frauenministerium und 23 Prozent die Gewerkschaften.

Auch leistbare Kinderbetreuung ist oft noch ein Problem. Für nur elf Prozent der weiblichen Beschäftigten, die einen männlichen Vorgesetzten haben, gibt es Angebote oder Regelungen für Kinderbetreuung (für 18 Prozent mit einer weiblichen Vorgesetzten). Davon gibt es für 16 Prozent einen Betriebskindergarten und für nur zehn Prozent eine andere Betreuungsmöglichkeit in der Arbeit. (red, derStandard.at, 7.9.2012)

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10 Postings
Arg!

Und ich kann mitfühlen. Mir gehts als Mann nämlich ebenso. Ich werde diskriminiert, zurückgesetzt, ausgegrenzt,... - ich tue mir so leid, dass ich tag und nacht heulen möcht'.

Wenn man es "fühlt", muss es natürlich stimmen. Truthiness obsiegt!

50% der Männer hatten schon eine Beziehung mit einer Frau. Aber 65% der Frauen hatte schon eine Beziehung mit einem Mann. Was mathematisch unmöglich ist, erklärt sich dadurch, dass Frauen was anderes unter "vergeben sein" verstehen, als Männer.

Die Erklärung für das Unverhältnis ist, dass eine größere Zahl der Männer Beziehungen zu mehreren Frauen unterhielten. Hintereinander oder gleichzeitig.

Mir jetzt wurscht ob das "politically correct" ist, aber:

Mir geht dieses Geraunze seit Jahrzehnten von wegen: "Wir (Frauen) FORDERN gleiche Rechte!" einfach nur mehr auf den S**k.

Denn von dem Prinzip, daß Rechte das "Resultat von Pflichten" sind, wollen die Protagonistinnen von solchem Schei** wie "gendergerechter Sprache" natürlich nichts wissen.

Bleibt nur zu sagen: "Würden Sie mir mal bitte die Salzstreuerin 'rüber reichen?"

Das hat sehr oft einfach mit der...

...Stutenbissigkeit zu tun.

In einem Team kann typischerweise ein Mann mit einem anderen Mann und ein Mann mit einer Frau zusammenarbeiten, aber wenn eine Frau mit einer anderen Frau zusammenarbeiten soll, gibt's oft Probleme.

Dass die beiden Streithanseln dann nicht befördert werden, versteht sich von selbst.

Die absoluten Prozentsätze alleine sind aber nicht besonders aussagekräftig. Wie schaut das bei den Männern aus? Sind die mehr oder weniger davon betroffen?
Dass Frauen sich beim Gehalt benachteiligt fühlen, kann auch daran liegen, dass jahrelang behauptet wurde, dass das Gender-Gap ein Gehaltunterschied bei gleicher Leistung wäre (z.B. hier und in der ZIB) und nicht gesagt wurde, dass das einfach nur der Unterschied im durchschnittliche Bruttogehalt aller Arbeitnehmer je Geschlecht ist.

Wie hoch ist der Prozentsatz bei Männern?

Das sind ja 2/3 zufrieden !
Das ist bei Männern sicher ned der Fall.

oder sie haben sich in ihr Schicksal gefügt und erwarten gar nichts anderes mehr

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