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Die aktuelle Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index mit dem Schwerpunkt Frauen zeigt, dass sich 42 Prozent der österreichischen Arbeitnehmerinnen beim Einkommen "gelegentlich" bis "sehr häufig" als benachteiligt einschätzen. Fast ein Drittel hat schon persönlich Diskriminierungen oder Belästigungen erlebt, heißt es in einer Aussendung der Arbeiterkammer Oberösterreich.
Die Ergebnisse der Umfrage im Detail: Rund ein Drittel der unselbstständig arbeitenden Frauen sieht sich bei Beförderungen übergangen, 27 Prozent bei der Jobvergabe nach einer Bewerbung und 26 Prozent bei der Übertragung von Verantwortung in der Arbeit. 24 Prozent sind der Meinung, dass ihre Arbeit zu wenig geschätzt wird. Ein Viertel der befragten Frauen hat in der Arbeit schon persönlich abfällige Bemerkungen erlebt. Acht Prozent haben persönlich körperliche Übergriffe und sexuelle Belästigung im Job erfahren.
Hilfe und Unterstützung erhalten betroffene Frauen kaum im Unternehmen. Laut Arbeitsklima Index meinen nur zehn Prozent der weiblichen Beschäftigten, dass sich ihre Unternehmensführungen aktiv für Gleichhandlung beziehungsweise gegen Diskriminierung einsetzen. 36 Prozent aber sagen, dass sich die Arbeiterkammer stark für Gleichberechtigung einsetzt, 35 Prozent nennen das Frauenministerium und 23 Prozent die Gewerkschaften.
Auch leistbare Kinderbetreuung ist oft noch ein Problem. Für nur elf Prozent der weiblichen Beschäftigten, die einen männlichen Vorgesetzten haben, gibt es Angebote oder Regelungen für Kinderbetreuung (für 18 Prozent mit einer weiblichen Vorgesetzten). Davon gibt es für 16 Prozent einen Betriebskindergarten und für nur zehn Prozent eine andere Betreuungsmöglichkeit in der Arbeit. (red, derStandard.at, 7.9.2012)
Die Zahl der Väter, die in Karenz gehen, stagniert, erklärt Sybille Reidl, Autorin einer Studie
Das schwedische Karenzsystem ist dem österreichischen sehr ähnlich - Die Verteilung zwischen den Elternteilen unterscheidet sich
Das Vereinbaren von Beruf und Familie stellt besonders Frauen noch immer vor große Herausforderungen. Gefordert wird auch eine höhere Bereitschaft der Betriebe, um Job und Kinderbetreuung besser unter einen Hut zu bringen
Viele Frauen wollen nicht an die Unternehmensspitze, sagen die einen - das sei ein hartnäckiges Vorurteil, behaupten die anderen
Für die effiziente Arbeit von zu Hause – im Homeoffice – muss der vertrauensvolle Umgang zwischen Chefs und Mitarbeitern genauso vorhanden sein, wie ein professionelles Management desselben
Laut einer Studie gibt es keine Einkommenseinbußen für den Großteil der Akademiker nach der Rückkehr in den Job
Der Vereinbarkeitsbegriff braucht eine Erweiterung etwa um das Thema Pflege, meint Manuela Vollmann von abz*austria
Gehen Frauen vom Job zur Familiengründung über, geht mit ihnen ein beträchtlicher Teil an Know-how und Arbeitskraft
Karenzwillige Väter erleben Szenen, wie sie sonst nur diskriminierte Frauen kennen - Doch es gibt sie, die Vorzeigemänner
Mir geht dieses Geraunze seit Jahrzehnten von wegen: "Wir (Frauen) FORDERN gleiche Rechte!" einfach nur mehr auf den S**k.
Denn von dem Prinzip, daß Rechte das "Resultat von Pflichten" sind, wollen die Protagonistinnen von solchem Schei** wie "gendergerechter Sprache" natürlich nichts wissen.
Bleibt nur zu sagen: "Würden Sie mir mal bitte die Salzstreuerin 'rüber reichen?"
...Stutenbissigkeit zu tun.
In einem Team kann typischerweise ein Mann mit einem anderen Mann und ein Mann mit einer Frau zusammenarbeiten, aber wenn eine Frau mit einer anderen Frau zusammenarbeiten soll, gibt's oft Probleme.
Dass die beiden Streithanseln dann nicht befördert werden, versteht sich von selbst.
Die absoluten Prozentsätze alleine sind aber nicht besonders aussagekräftig. Wie schaut das bei den Männern aus? Sind die mehr oder weniger davon betroffen?
Dass Frauen sich beim Gehalt benachteiligt fühlen, kann auch daran liegen, dass jahrelang behauptet wurde, dass das Gender-Gap ein Gehaltunterschied bei gleicher Leistung wäre (z.B. hier und in der ZIB) und nicht gesagt wurde, dass das einfach nur der Unterschied im durchschnittliche Bruttogehalt aller Arbeitnehmer je Geschlecht ist.
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