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Charlotte - US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten die Amerikaner um mehr Zeit für die Lösung der Wirtschaftskrise gebeten. Es werde länger dauern, um die über Jahrzehnte aufgelaufenen Probleme zu lösen, sagte er in der Nacht zum Freitag in Charlotte, North Carolina, vor jubelnden Parteifreunden. Obama nahm mit der Rede zum Abschluss des dreitägigen Treffens formell die Kandidatur seiner Partei an. Der Amtsinhaber war von seiner Frau Michelle Obama angekündigt worden, die bereits vor zwei Tagen eine emotionale Rede gehalten hatte. "Michelle, ich liebe dich", sagte Obama, als er auf die Bühne kam.
In seiner Rede wies Obama die Amerikaner auf die schicksalhafte Bedeutung der bevorstehenden Wahl hin. In Washington stünden in den kommenden Jahren große Entscheidungen bevor, deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen sehr lange zu spüren sein würden. Aber "unsere Probleme können gelöst werden", betonte Obama.
Es gehe bei der Wahl am 6. November nicht nur um zwei Kandidaten oder zwei Parteien. "Es wird eine Wahl zwischen zwei verschiedenen Wegen für Amerika sein ... Eine Wahl zwischen zwei grundlegend verschiedenen Visionen für die Zukunft", sagte Obama. "Der Weg, den wir einschlagen werden, ist vielleicht steiniger, aber er führt zu einem besseren Ort", so der Präsident. "Und ich bitte Sie, diese Zukunft zu wählen."
"Ich werde nicht so tun, als ob der Weg, den ich Ihnen anbiete, einfach oder schnell sein wird", erklärte er. "Das habe ich nie." Er sei nicht gewählt worden, um das zu sagen, was die Menschen hören wollten. "Sie haben mich gewählt, damit ich die Wahrheit sage. Und die Wahrheit ist, dass es mehr als nur ein paar Jahre dauern wird, um die Probleme zu bewältigen, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben."
Er habe klare Ziele für die Stärkung der Wirtschaft, ein besseres Bildungssystem und mehr Unabhängigkeit von Energielieferungen aus dem Ausland. Er biete einen umsetzbaren Plan und eine klare Alternative zu seinem Herausforderer Mitt Romney an. Den Republikanern warf er vor, auf ihrem Parteitag keine konkreten politischen Ziele genannt zu haben: "Sie wollen Ihre Stimme, aber sie wollen nicht, dass Sie ihren Plan kennen."
Die Parteistrategen der Demokraten hatten bei Romneys Nominierungsrede vor einer Woche das Fehlen eines Plans für Wirtschaftsreformen als Versäumnis ausgemacht. Entsprechend stellte sich Obama Ziele für die kommenden Jahre: Bis 2016 sollen eine Million Arbeitsplätze in der Industrie geschaffen, bis 2020 die Ölimporte halbiert und bis 2022 zusätzlich 100.000 Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften eingestellt werden.
In der Außenpolitik kündigte Obama an, die USA würden weiterhin "die schlagkräftigste Armee unterhalten, die die Welt je gesehen hat". Er sprach von Erfolgen seiner Regierung: "Vor vier Jahren habe ich Ihnen versprochen, den Krieg im Irak zu beenden. Das haben wir." Die Taliban seien in Afghanistan zurückgedrängt worden und 2014 werde dort der längste Krieg der USA zu Ende gehen. "Al-Kaida steht vor einer Niederlage und Osama bin Laden ist tot." Seine republikanischen Rivalen seien dagegen außenpolitisch unerfahren. Obama erwähnte in seiner Rede nicht das Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba.
Hinsichtlich der Außenpolitik brandmarkte Obama Romney als Neuling, der sich mit einer missglückten Auslandsreise im Juli auf dem internationalen Parkett bereits unmöglich gemacht habe. "In einer Welt neuer Bedrohungen und neuer Herausforderungen könnt ihr die Führung wählen, die geprüft wurde und sich bewährt hat", sagte Obama. Außerdem verrate sein Kontrahent nicht, wie er den Militäreinsatz in Afghanistan beenden wolle.
Schon zuvor hatte sich Vizepräsident und Vizekandidat Joe Biden mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für die Wiederwahl Obamas an die Amerikaner gewandt. Er porträtierte Obama als einen unermüdlichen Kämpfer für die Mittelschicht, die "Durchschnittsamerikaner", einen Mann mit einem riesigen Herzen.
Der Präsident habe vor vier Jahren eine wirtschaftlich angeschlagene Nation geerbt. Tag für Tag, Nacht für Nacht sei Obama damit konfrontiert gewesen, mutige Entscheidungen zu treffen. Er habe es geschafft, das Blatt zu wenden, aber es sei noch viel zu tun, sagte Biden. "Zusammen befinden wir uns auf einer Mission, diese Nation vorwärts zu bringen", sagte der Vize. "Ich garantiere, dass wir diese Mission erfüllen werden."
Biden betonte auch die Unterschiede zwischen Obama und dessen republikanischem Herausforderer Mitt Romney. "Die beiden Männer, die dieses Land in den nächsten vier Jahren führen wollen, haben zwei grundsätzlich verschiedene Visionen, und eine vollkommen unterschiedliche Werteordnung", sagte der Vizepräsident. "Gouverneur Romney glaubt, dass es in der globalisierten Wirtschaft nicht viel ausmacht, wo amerikanische Firmen ihr Geld lassen und Jobs schaffen." Obama wisse dagegen, dass die Schaffung von Jobs das ist, "was die Präsidentschaft ausmacht".
Biden erwähnte die milliardenschweren Finanzhilfen für die US-Autokonzerne General Motors und Chrysler im Jahr 2009, gegen die sich Romney damals ausgesprochen hatte. Damit habe Obama "mehr als eine Million amerikanische Jobs" gerettet. "Osama bin Laden ist tot und General Motors lebt", sagte der Vizepräsident mit Blick auf die von Obama angeordnete Tötung des Al-Kaida-Chefs in seinem Versteck in Pakistan im Mai 2011. (APA/Reuters, 7.9.2012)
Mehr zur Obama-Rede
New York Times: Obama Makes Case for 2nd Term: 'Harder' Path to 'Better Place'
Washington Post: 'Our challenges can be met'
Guardian: Obama: let me finish the job
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Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
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Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
die Spaltung der Gesellschaft in lauter Identitätsgruppen mit speziellen Privilegien (teile und herrsche) und die Abschaffung des freien Marktes. 43 Monate in Folge gibt es nun eine Arbeitslosigkeit von über 8% und GM steht erneut vor dem Bankrott.
Nur wenn man die USA sehr haßt, wünscht man sich diesen Präsidenten "4 more years".
häääääääääää???? GM erneut vor dem bankrott??? GM macht schwarze zahlen, allein Opel macht rote....informieren sie sich mal vorher.....
obs mit ihrem hellen köpfchen mitt besser wird wag ich zu bezweifeln, denn sein oberstes ziel wird die freigabe aller spekulationen sein, steuerentlastung der reichen (u.v.a. seiner selbst). das sind seine heeren pläne für die USA und nicht 12 mille neue jobs??? (wo bitte sollen die her kommen??? aus china zurück?)
"A bailed out General Motors expanded its small truck and SUV manufacturing in China soon after closing down similar facilities in Janesville, Wisconsin -- the plant Barack Obama pledged to save and keep open for “another hundred years” in 2008."
http://newmediajournal.us/indx.php/item/6664
Treasury: U.S. to lose $25 billion on auto bailout
http://www.detroitnews.com/article/2... z25rnIkOME
http://www.forbes.com/sites/lou... tcy-again/
Ohne die wahnwitzigen Abnahmen durch die US-Regierung, wäre GM wahrscheinlich schon wieder pleite.
"We now learn that government purchases of GM vehicles rose a whopping 79% in June."
http://nlpc.org/stories/2... ntory-rise
http://www.lessgovernment.org/2012/05/2... payer-tab/
wenn man einmal den schock über die tatsache überwunden hat, dass die "federal reserve bank" keine us-government agency ist, sondern ein privates bankenkartell, dann weiß man aber auch, wie es um die us-"demokratie" bestellt ist.
alles, was passiert, ergibt sich aus dieser tatsache folgerichtig!
mißliebige präsidenten, die etwas gegen das geldherausgabemonpol privater bankiers hatten, haben das ende ihrer amtszeit nicht überlebt. forscht doch mal über lincoln, garfield oder mckinley. da ging es immer um dieses thema. und kennedy war der letzte, der etwas gegen dieses private monopol unternommen hat...
somit ist jeder dem. us-präsident limitiert, wenn ihm sein leben lieb ist.
und die reps. spielen das spiel eh gern mit.
Auch die Deutsche Bundesbank, die die gleichen Aufgaben wie die Fed-agencies wahrnimmt, ist privat und nicht staatlich.
Warum muss eine durchaus berechtigte Kritik an unserem Geld- und Bankensystem in so eine Verschwörung abdriften? Warum muss es immer irgendwelche dunklen Kräfte geben die alles steuern? Haben Menschen wirklich soviel Angst davor, dass schlechte Dinge einfach auch zufällig geschehen können?
Das System hat sich über den Lauf der Zeit so entwickelt und ganz natürlich entstanden daraus Menschen, Familien, Firmen und Branchen die davon profitierten und die ein Interesse daran haben, dass es so bleibt. Aber das ist eine Fehlentwicklung, keine Verschwörung. Viele einzelne tragen mit Egoismus und Profitgier dazu bei, dass sich das ganze kaum oder gar nicht reformieren lässt. Kein Oberbösewicht, keine Organisation mit Weltherrschaftsbestrebungen.
aha - alles zufall - vor allem, daß immer die gleichen von solchen "zufälligen einzelereignissen" wie ermordeten präsidenten, einstürzenden türmen, versenkten booten im golf von tonkin profitieren - die haben vermutlich nur glück, gell?
es gibt keine verschwörung, aber es gibt kausalitäten, ursache und wirkung, verlierer und profiteure......und sobald da eine tendenz festzustellen ist, daß immer die gleichen profitieren und gewinnen, und diese angeblich zufällige verteilung des glücks auffällig stark in eine richtung tendiert, kann davon ausgegangen werden, daß manche die möglichkeit haben ihrem glück nachzuhelfen und diese möglichkeit auch nutzen.
keine verschwörung, simple logik
Das sind Folgewirkungen der NS-Rassenlehre und der Propaganda, mit der diese verbreitet wurde -- hauptsächlich dem vom russischen Geheimdienst erstellten Machwerk "Weise von Zion".
Dieses nutzte sehr geschickt Märchenstrukturen, bekannte Muster, die sich leicht einprägen ... und entlang derer heute immer wieder neue G'schichtln erfunden werden.
Erbärmlich viele Verschwörungstheoretiker benutzen dann, vorsätzlich oder unbewusst, dieselbe Struktur: Der verschworene weltweite Geheimbund, der irgendwie alles lenkt und für jeden Tod jeder wichtigen Persönlichkeit verantwortlich sein muss ... die Finanzindustrie lenkt ... und das "Volk" bedroht.
... struktureller Antisemitismus eben, zumindest bis der Spinner dann über Mossad oder Israel hetzt
Wer nur einen Hauch der Notwenigkeiten für Gewerkschaften sieht, dem bleibt gar nix anderes übrig als Obama zu wählen.
Mit einem Einkauf in 'nem Feinschmeckerladen ist der Gang in die Wahllokale im November allerdings nicht zu vergleichen.
Logischerweise kommt das bei den Republikanern öfter vor als bei den Demokraten, aber auch die sind nicht komplett davon ausgenommen. Siehe in der selben Sendung den Teil über die Abstimmung ob Gott ins Parteistatut aufgenommen werden soll.
Und natürlich merkt man auch an Stewart, dass er viel mehr Hoffnungen in Obama hatte. Wobei er genau weiß, dass natürlich vieles von der republikanischen Opposition blockiert und sabotiert wurde. Das lastet er Obama auch nicht an. Er ist aber stinksauer, dass Obama sich mit Beratern umgeben hat, die mitverantwortlich für die Probleme waren - obwohl er noch im Wahlkampf gesagt hat, dass man so Probleme nicht lösen kann. Und dann hat er es trotzdem gemacht. Ich sag nur Lawrence Summers.
der tut ma sicher ned leid.. hat nix zusammengebracht in seinen 4 jahren. guantanamo geschlossen? gleichstellung homosexueller? gscheite krankenversicherung? afghanistan? arbeitslosigkeit? der herr obama ist leider ein blender und ein schaumschläger. und bitte bitte das jetzt keiner kommt mit den 8 jahren bush die vorher waren... er hatte 4 jahre zeit!!! und hat es geschafft das das defizit NOCHMALS in neue sphären schiesst!!! leider haben die republikaner mit ihrem kanditaten wohl auch nciht den großen wurf gezogen...
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