Athen: Polizisten demonstrieren gegen Sparmaßnahmen

Auch Feuerwehrleute und Küstenwache protestierten

Athen - Aus Protest gegen geplante Kürzungen ihrer Gehälter haben am Donnerstagabend hunderte Polizisten, Feuerwehrleute und Beamte der Küstenwache in Athen demonstriert. "Mit 700 Euro im Monat können wir nicht gegen die Flammen kämpfen. Es geht nicht", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Feuerwehrleute, Ioannis Stamoulis, Reportern. Polizisten sagten, wenn ihre Löhne gekürzt würden, dann könne es ein Sicherheitsproblem geben.

In den vergangenen zwei Jahren seien die Bezüge der Polizisten und der Feuerwehrleute sowie der Beamten der Küstenwache um etwa 30 Prozent gekürzt worden. Ein Polizist verdiene jetzt 691 Euro im Monat. Eine weitere Kürzung auf knapp 610 Euro dürfe es nicht geben, sagten Demonstranten. Anwesend waren auch zahlreiche Abgeordnete des Parlamentes. Darunter waren viele der rechtsextremistischen Partei "Goldene Morgenröte", wie das Fernsehen zeigte. (APA, 7.9.2012)

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