Werder: Inselstadt mit Wein und Fisch

  • "Havelperle" wird das kleine Städtchen Werder im Westen der Hauptstadt genannt.
    foto: der standard

    "Havelperle" wird das kleine Städtchen Werder im Westen der Hauptstadt genannt.

Stilecht reist man natürlich mit dem Schiff von Berlin aus in das kleine Städtchen Werder

Manchmal hat auch der Berliner genug von seiner großen, lauten Stadt, und es geht aufs Land. "Havelperle" wird das kleine Städtchen Werder im Westen der Hauptstadt genannt. Man muss den Schöpfern der touristischen Anpreisung in diesem Falle recht geben. Die historische Altstadt mit Mühle, Kirchen und verwinkelten Gassen liegt auf einer Insel in der Havel. Stilecht reist man natürlich mit dem Schiff von Berlin aus an, es fährt aber auch die Regionalbahn hin. Nach der Wende war die heutige Perle eher ein heruntergekommener, grober DDR-Kieselstein, doch im Laufe der Zeit wurden immer mehr Häuschen renoviert.

Inselrundgang

In diesen finden sich heute kleine Läden und Lokale. Nach einem Inselrundgang bietet sich an, die kulinarischen Genüsse zu verteilen. Zum Fischessen geht es auf die Terrassen der Arielle. In der Gasse neben dem Lokal wird frisch geräuchert, beim Verzehr schaut man dem Verkehr auf der Havel zu, wo sich vom Frachtschiff bis zum Hausboot viel Fahrbares auf dem Wasser tummelt. Ein Spaziergang führt dann auf den Wachtelberg, wo 30.000 Rebstöcke stehen - natürlich samt einer Möglichkeit zur Verkostung. Der Wachtelberg ist das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. (bau, Rondo, DER STANDARD, 7.9.2012)

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5 Postings

Werder Fruchtweine.
*schwelg*
Havelland.
*schwelg*

"So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland."

Die Havel liegt die meiste Zeit ziemlich einsam und verlassen da

.....wo sich vom Frachtschiff bis zum Hausboot viel Fahrbares auf dem Wasser tummelt.....
Man fragt sich, ob die zahlreichen Yachten an den Stegen von geistig Gesunden gekauft wurden. Ich schätze mal, dass die Yachten maximal 5 Tage im Jahr bewegt werden. Aber selbst diese Zahl kommt mir enorm übertrieben vor und ich habe sie nur genommen, weil eine noch geringere Nutzung keiner mehr glauben würde.

Merkwürdig,

hier gehts um eine verzaubernde, stille Flußlandschaft, mit der Besonderheit des Werderaner Wachtelbergs, der gut trinkbare Weine hervorbringt.
Und Sie: machen sich Gedanken um die Nutzung von irgendwelchen Yachten und der geistigen Beschaffenheit der Eigentümer.

Ich erlaubte mir, die Aussage richtig zu stellen, dass sich am Wasser geschäftiges Treiben abspiele.

Eben nicht. Wie Sie richtig schreiben handelt es sich um eine (sehr) stille Flußlandschaft. Wer die Ruhe liebt sollte aber das Baumblütenfest vermeiden. Da ist's mit der Stille vorbei.
http://www.baumbluete.de/viewpage.... ?page_id=9

baumblütenfest

ohja,
da hat der bert soo recht:

dann ist's vorbei mit üdülle:
da herrscht: in dubio: pro-mille.

sonst: die flusslandschaft dort ist
wirklich sehr, sehr nett. auch zum paddeln.

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