Flaschen für die Seele

Stabile Glasflaschen werden mit Motiven junger Künstler und Designer versehen

Georg Tarne und Paul Kupfer sind Studenten und Start-up-Unternehmer in Wien, die sich des Themas Wasser angenommen haben. Sie bemerkten, dass die Kommilitonen ihren Wasserbedarf bei Vorlesungen stets aus Plastikflaschen zu decken pflegen - Flaschen, die laut Tarne "einfach nur grausam" sind: "Grausam für den Planeten (CO2-Ausstoß durch Transport, Nutzung von fossilen Brennstoffen, nicht kompostierbare Abfälle), grausam für die Gesundheit (BPA und andere Weichmacher), grausam fürs Auge (sehen nicht gut aus)."

Soulwater-Projekt

Sie entwarfen deshalb stabile Glasflaschen, die mit Motiven junger Künstler und Designer versehen und im Brennofen der Wiener Angewandten bei 620 °C eingebrannt werden. Sehen wirklich gut aus, die Befreiung vom bösen Plastikwasser muss halt durch entsprechendes Mehrgewicht im Ranzen erkauft werden. Die Flaschen werden auch im Soulwater-Projekt eingesetzt, für das Restaurants (etwa das Kontrapunkt, Wien) für Leitungswasser eine Gebühr einheben, von der 90 Prozent an Wasser-Charity-Projekte in der Dritten Welt gehen. (corti, Rondo, DER STANDARD, 7.9.2012)

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