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Philipp Hübl, Peter Sloterdijk, Richard David Precht und Raphael Enthoven (v.l.n.r.)
Es ist heute an der Zeit, eine Berufsgruppe ins Visier zu nehmen, die an dieser Stelle bisher übergangen wurde. Es sind dies die Philosophen. Sie beschäftigen sich zwar mit ähnlich grundlegenden Fragen wie wir, dennoch sind die Berührungspunkte marginal. Während sie sich fragen, wohin wir gehen, ist es uns wichtiger, worauf wir gehen. Auch bei der Frage, woher wir kommen, fällt uns meist recht schnell eine Antwort ein: von irgendeinem Designerflohmarkt, manchmal auch von Prada oder Gucci.
Philosophen legen sich da leider weniger gern fest, sie erzählen von Hermes, Nomos und Nike, können dann aber meist nicht wirklich sagen, wo es diese, äh, Labels zu kaufen gibt. Das könnte ein Fehler sein, zumindest wenn es nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht: "In der Mediendemokratie", schreibt sie auf ihrer Homepage, "müssen auch Denker eine gute Figur machen", und sie stellt ihren Lesern dann eine wichtige Frage: "Welcher der großen Welterklärer sieht am besten aus?"
Zur Auswahl stehen sechs männliche Philosophen, unter anderem Richard David Precht, den Peter Sloterdijk einmal als den André Rieu der Philosophie bezeichnete, Raphael Enthoven, der eine Tochter mit Carla Bruni hat, Philipp Hübl, der den Begriff des philosophischen Bodybuildings prägte, und Peter Sloterdijk, der überall dabei sein muss, also auch bei dieser Umfrage.
Peter Sloterdijk liegt derzeit übrigens in Führung. Was erstaunen mag. Schließlich handelt es sich bei Ästhetik doch auch um eine philosophische Disziplin. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. (Stephan Hilpold, Rondo, DER STANDARD, 7.9.2012)
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an wen mich dieser precht erinnert:
http://www.intro.de/film/dvd/... er-werbung
2 leicht pferdegesichtige,
dann einen verwandten von horst buchholz, der grad in einem 2stündigen augenschminkmarathon einen häschenblick verpaßt bekommen hat, und ein etwas in die jahre gekommenes blauauge mit suppennudelbart.
sollten alle miteinander eher nicht im fernsehen auftreten, sondern im radio.
herr hilpold, wir wissen das sloterdijk
der älteste und körperschwerste unter
genannten philosophen ist.
wollten sie bloss höflich sein oder haben
sie uns einen hinweis auf ihren bevorzugten
typus gegeben?
mein fall ist er voll und ganz.
Sonntag beim Frühstück schau ich mir ab und zu die Sendung "Philosophie" an: http://videos.arte.tv/de/videos... 02550.html
Sehr lustig, seit der Sendung "Coolness", in der er die These aufstellte, Johnny Depp, in "Dead Man" sterbend im Boot liegend, verkörpere den Inbegriff der Coolness, eines meiner Favorites.
Und sehr stylish, die Sendung, der Philosoph, das Ambiente.
Sollte ganz nach oben auf der Liste.
;-)
Den meisten lesern hier wird durch ihre falsche analogie nicht klar, dass Sloterdijk tatsaechlich Baghwanist ist.
http://www.taz.de/1/archiv/... 6/13/a0226
wie seine mangelhafte ausbildung als philosoph ist mir seine vergangenheit bekannt.
es gibt ein echtes bedürfnis nach philosophie, sloterdijk stillt sie mit babynahrung, precht führt wenigstens an fragen und deren behandlung heran.
habe ich letztens im fernsehen gesehen. er hat jetzt anscheinend eine eigene sendung. eigentlich sollte er mit seinem gast, einem hirnfoscher, sprechen bzw. diesen befragen. in wahrheit hat aber fast nur er, precht, gesprochen. ein selten eingebildeter schnösel, unfaßbar.
Das war sehr befremdlich. Precht sprach mit dem Interviewpartner nicht auf gleicher Augenhöhe sondern in diesem belehrenden Tonfall, obwohl das meiste (eh viele "NoNa"-Aussagen) dem Hirnforscher sicher bekannt war.
In meinen Augen war das eine einzige Frechheit. Entweder es gibt eine Diskussion zwischen 2 Menschen oder der Moderator sollte dem Interviewten zumindest mehr Gesprächszeit einräumen als sich selbst.
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