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Die Hypo Alpe Adria braucht nun also 2,2 Milliarden Euro, um ihren Eigenkapitalpolster so aufzufüllen, dass er der Risikolage der 2009 notverstaatlichten Bank gerecht wird. Auf diese Zahlen sind die Aufseher - Oesterreichische Nationalbank, Finanzmarktaufsicht in Wien gemeinsam mit Aufseherkollegen in den südosteuropäischen Ländern, in denen die Hypo aktiv ist - gekommen. Und sie sind noch höher als ursprünglich gedacht. Bei ihrer ersten Vorschreibung hatte man der Bank 1,5 Milliarden Euro verordnet; nachdem sie aber schon die aus Eigenem nicht stemmen konnte, gab es einen Zahlungsaufschub bis zum Jahresende 2012.
Die Beteiligten, hie die Banker, da das Finanzministerium als Eigentümervertreter, gaben sich unterschiedlichen, aber gleich trügerischen Hoffnungen hin. Die Manager wollten die Bank und ihr Risiko bis zur aktualisierten Kapitalbedarfserhebung (so heißt das Procedere, das nun mit den 2,2 Milliarden geendet hat) so kleinschrumpfen, dass die Kapitalspritze geringer ausfallen könnte.
Das Finanzministerium wollte das gern glauben und setzte zudem wohl auf die Kraft des Politischen. Die Suppe, die die FMA (eine unabhängige Behörde) dem Aktionär Staat da serviert hatte, werde im zweiten Gang schon nicht so heiß bleiben, hat man wohl gedacht. Dass in der FMA just im nächsten März einer der zwei Chef-Verträge zur Verlängerung oder eben Nichtverlängerung ansteht (jener des roten Helmut Ettl) und 2013 die Verträge aller Notenbankdirektoren auslaufen, mag wohl als Druckmittel gedient haben. Man werde die Verträge allenfalls nicht verlängern, soll man ihnen bedeutet haben.
Bisher ist so etwas ja auch recht gut reingegangen; man denke nur ans Jahr 2008 zurück. Damals ging es ums staatliche Partizipationskapital für die (in bayerischem Mehrheitseigentum stehende) Hypo. Die Notenbank, die der schwer maroden Bank seit Jahren zugeschaut hatte, musste die Hypo beurteilen. Sie sei kein Sanierungsfall, befundeten die Aufseher damals - und kamen mit dieser (Fehl-)Diagnose den Wünschen des von Josef Pröll geführten Finanzministeriums sehr entgegen. Ein Jahr später musste die Bank vom Staat aufgefangen werden.
Nun, diesmal ist es nicht ganz so gekommen. Die Hypo-Banker konnten, Überraschung, so gut wie nichts von ihrem Vermögen verkaufen, und in Südosteuropa hat die Rezession zugeschlagen: von Hoffnungsmärkten keine Rede mehr. Und auch die Bankenaufsicht hat sich diesmal nicht zu einem milderen Urteil erweichen lassen, was angesichts der Prügel, die sie in den vergangenen Jahren (zum Teil zu Recht) bezogen hat, auch niemanden verwundern darf, der all seine Sinne beisammen hat.
Die Warnungen waren da, allein, das Finanzministerium hat sie nicht einmal ignoriert. Der Staat schaut lieber weg. Schon bis Jahresende braucht die Bank 1,5 Milliarden Euro - wie die fließen sollen, ob Garantien genügen, ist völlig offen. Kaufmännische Vorsicht sieht anders aus. (Renate Graber, DER STANDARD, 7.9.2012)
Vielleicht sollten sich Politiker generell mehr an Viecherln halten
In Prozesse ging und gehe er stets "entspannt", ließ er in einem Interview am Sonntag Österreich-weit wissen
Wer die richtigen Seminare bucht kann Vögelchen Erfolg domestizieren, heißt es aus der Berater-Branche
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Die Idee mit dem Erwinisieren hat jedenfalls was
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Der Grinzinger Dorfkern soll irgendwo in China dupliziert werden
die, die wegschauen, sind die (vom staat) gewählten nichtqualifizierten freunderlbewirtschafter.
... und die sind froh, dass "ihr" staat so (bequem?, harmoniesüchtig?, despot?) ist und bis jetzt nicht aufgestanden, gestreikt und sich massiv zur wehr gesetzt hat!
wenn Mist gebaut wird, ist es immer der Staat. Diese Aussage gefällt wahrscheinlich der rechtskonservativen Reichshälfte besser, als zeige man mit dem Finger direkt auf sie. Nein ! Es sind die privatisierungsgeilen Deregulatoren und fanatischen Hayekanhänger, die sich dort verstecken, die den Staat im Würgegriff haben. Und viele Medien, die um ihre Werbeeinnahmen fürchten, stimmen in das Geheul "der Staat schaut weg" ein, weil ihnen nichts anderes übrigbleibt: Geld bestimmt die Welt und nicht die Demokratie.
Die Hypo-Alpe-Adria-Galleere wird schon gezimmert, in der Herr und Frau ÖsterreicherIn an die Ruder "gebeten" werden und der Takt wird vom Hayek-Gespenst durch stetiges Brüllen von "Griechenland muß raus" vorgegeben.
der sTaat? der staat schaut nicht weg, er kann gar nicht schauen. die verantwortlichen politiker/innen schauen weg - und die sltten namentlich genannt und PERSÖNLICH MIT UHREM EIGENTUM verantwortlich gemacht werden. fehler können geschehen - aber das ist imho eine bewusste verar*** der bürgr/innen dieses landes ....
Die Politik-Showmaster spielen leicht Unschuldslamm unter dem Schutz ihrer Immunität.
Aber hat es nicht ausreichende Elemente von vorsätzlicher Täuschung? Strafrecht?
Auch UNSER Bankengesetz verstößt in einigen Punkten gegen das Strafrecht.
Ist es gar finanzieller Hochverrat an UNS (zum Füttern der FI&Banken)?
Geschieht dies aus Dummheit oder im Dunstkreis von Absprachen hinter verschlossenen Türen mit anderen Politik-Showmastern? Mafiaparagraf?
Wann werden sich die Medien auf die Seite ihrer Kunden stellen, denen sie eigentlich durch Eigenrecherche mehr verpflichtet sein sollten als dem copy&paste von APA und REUTERS?
Viele Fragen.
und wieder und wieder muss man da an den ekelhaften grinser von uwe scheuch in der damaligen zib2 denken, als das ganze rauskam und der staat alle haftungen übernahm und auch noch die kärtner landesregierung ungeschoren davonkommen ließ ...
andererseits weiß ich nicht, ob man ihnen so viel vorwerfen kann wenn der bund so dämlich ist.
Verkäufe sind im Moment schwierig? Die Wirtschaftsentwicklung ist völlig überraschend schlecht? Und jetzt sollen Banke auch noch echtes Geld haben?
http://tinyurl.com/clyk8m5
... dass die Bankenaufsicht dem Finanzministerium mit den 2.2 Milliarden notwendigem Zuschuss sehr wohl entgegengekommen ist (man will ja seine Verträge verlängern) weil der notwendige Bedarf eher bei 4.4 Millliarden liegt.
ich verstehe das problem nicht und hätte einen einfachen lösungsvorschlag.
das finanzministerium setzt besser qualifizierte personen in die bankenaufsicht. ich denke hier an "experten", die die ganze hypo sache grandios und federführend mitgestaltet haben:
http://www.wienerzeitung.at/nachricht... terin.html
http://diepresse.com/home/wirt... enexperten
da werden sich die selbsternannten Gallier doch nicht lumpen lassen und das Geld aus den
€20 000 000 000 Kärntner Bürgschaften berappen. €4000 pro Einwohner und die Sache ist erledigt. Wie kommen Restösterreichs Steuerzahler, die die Blaunen nie gewählt haben, dazu, deren Hinkelsteine weg zu scleppen?
Oder wollen wir Scheuchefix, Dörflernix u Dobermann
unter die Arme greifen, denn Kantn gibts lei ans und so valossn wia da Stan auf da Strossn woll ma se nit lossn!
Was soll hier das geschreibsel von Wegschauen und kaufmännischer Vorsicht?
Es war doch von Anfang an klar, dass diese Bank pleite ist - darum wurde sie ja auch verstaatlicht. Es war von Anfang an klar, dass der Staat da jede Menge Geld reinpumpen müssen wird.
mehr als nach griechenland - http://diepresse.com/home/wirt... e/index.do
Der Vergleich hinkt. Die verstaatlichte Hypo wird man, so sich die Lage in einigen Jahren vielleicht dann doch wieder gebessert hat, wieder verkaufen können, und damit zumindest einen Teil der Rettungsgelder wieder herein bringen können. Aus Griechenland wird genau NICHTS zurück kommen.
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