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Auf einem Atomchip (oben) werden ultrakalte Atomwolken (rot) erzeugt. Die Wolken überlagern sich, wodurch ein geordnetes Materiewellen-Interferenzbild entsteht (unten).

Mit diesem komplizierten optischen Aufbau erzeugen die Physiker der TU Wien die ultrakalten Atomwolken, die dann im Experiment "Erinnerung" zeigen.
Wien - In der Welt der Quanten ist vieles anders als in der Welt, in der wir leben. So zum Beispiel auch das Streben nach thermischem Gleichgewicht, wie Physiker der TU Wien im Fachblatt "Science" zeigen. In "unserer" Welt ist klar, dass Wassermoleküle eines Eiswürfels im heißen Wassertopf niemals stabil bleiben. Die Moleküle des flüssigen und des festen Wassers gleichen ihre Temperatur an, aus wohlgeordneten Eiskristallen wird ungeordnete Flüssigkeit.
Das Forscherteam um Jörg Schmiedmayer beobachtete und erklärte im Quantenexperiment einen erstaunlich stabilen Zwischenzustand zwischen Ordnung und Unordnung - quasi eine Art "Nachbild" des Eiswürfels. Die dafür nötige Experimentieranordnung ist ziemlich kompliziert: Die Physiker beginnen mit einem Bose-Einstein-Kondensat, also einem Quantengas ultrakalter Atome, das mit Hilfe eines Atomchips in zwei Teile geteilt wird. Führt man diese beiden Teile wieder zusammen, überlagern sich die beiden Atomwolken, wie Schmiedmayer erklärt. Die spezielle Form der Überlagerung zeige an, dass die Atomwolken nicht "vergessen" haben, aus einer Wolke hervorgegangen zu sein.
Mit der Zeit streben die geteilten Atomwolken ein thermisches Gleichgewicht an, verweilen aber kurz in einem Zwischenstadium - dem sogenannten prä-thermalisierten Zustand. Mit Harvard-Physikern haben die TU-Forscher diesen Zwischenzustand nun auch theoretisch erklärt.
Interessant könnte der entdeckte Zwischenzustand auch für die Physik des Quark-Gluon-Plasmas sein. Sekundenbruchteile nach dem Urknall füllte dieser Materiezustand das gesamte Universum aus, heute werden Quark-Gluon-Plasmen künstlich in großen Teilchenbeschleunigern hergestellt. Bei diesen Experimenten fiel auf, dass gewisse Aspekte des Plasmas bereits früher im thermischen Gleichgewicht erschienen, als das möglich sein sollte.
Um dies zu erklären, wurde Prä-Thermalisierung von Theoretikern an der Universität Heidelberg vorhergesagt. Nun wird vermutet, dass es sich dabei um einen ähnlichen Zwischenzustand handeln könnte, wie er sich in den Atomwolken an der TU Wien gezeigt hat.
Darüber hinaus können uns die Prozesse die beim Zerfall eines Quantensystems in sein thermisches Gleichgewicht auftreten neue Einsicht in die Grenze zwischen Quantenphysik und der klassischen, makroskopischen Welt geben. "Unsere Atomwolken liefern uns die Möglichkeit, diesen faszinierenden Übergang von Ungleichgewichts-Zuständen Richtung Gleichgewicht im Detail zu studieren", sagt Schmiedmayer. "Wir hoffen, dadurch ein tieferes Verständnis von Nichtgleichgewichtsprozessen zu gewinnen, die in der Natur allgegenwärtig sind."
(tasch/DER STANDARD, red/derStandard.at, 7.9.2012)
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Kein Dualismus, wie bei Körper-Seele-Vorstellung. Noch mehr: Jede Existenzbehauptung ist eine Frage der Naturwissenschaften, "Seele", "Gott" müssen es sich gefallen lassen, vermessen zu werden.
Oder aber ihnen gefällt der Gedanke nicht, dann behaupten sie, dass Seele etwas grundsätzlich verschiedenes von unserer Welt ist - nun darüber müssen wir schweigen, denn als materielle Wesen können wir nur darüber keine Aussagen treffen.
Wenn es also eine metaphysische Seele gibt, dann müssen wir darüber schweigen (der Pfaff wär still, die Glocken am Sonntag auch - ach wäre das schön). Oder aber die Naturwissenschaften werten über die Frage von Gott und Seele und so einen Schmafu und dann schauts übel für ihre Seele aus...
Die Behauptung, dass alles was existiert, einzeln, beschreibbar und messbar sein muss, ist leider eine ontologische Aussage über die Struktur der Wirklichkeit.
Wenn Sie sich einreden wollen, das hätte nichts mit Ontologie oder Metaphysik zu tun, weil die Naturwissenschaft nichts mit Ontologie zu tun hat, haben Sie ein ideologisches Problem: Ontologie versucht eine Ordnung des Seins zu erschließen und sie stellen hier konkrete strukturelle Bedingungen des Seins auf: Alles was sein kann, muss Einzeln, Messbar und Beschreibbar sein.
Dann kommen Sie noch mit dieser autoritären Aussage, dass WIR über alles schweigen MÜSSEN, wenn es nicht der Struktur ihrer Ontologie genügt. Bitte reflektieren Sie ihre Wissenschafts-Ideologie.
Da oben steht "Jede Existenzbehauptung ist eine Frage der Naturwissenschaften".
Existenz = Sein.
Und dann steht da oben noch was von der Rückführung auf was einzelnes, messbares, das die Naturwissenschaft angeblich verlangt.
Das passt schon so, Magic M_ schreibt wirklich so einen großen Unsinn.
Ich denke die Physik des 21.Jh. wird über den begriff "materielles" hinausgehen
Ich denke "information" wird der Schlüsselbegriff der Physik des 21.Jh. ( John A.Wheeler)
Über "materielles" wissen wir schon viel, über "information" noch sehr wenig. Insofern würde ich die Vorstellung von irgendeiner Art Dualismus oder "Körper-Seele-Vorstellung" nicht voreilig zur Seite legen.
dass es einen gott nicht gibt. die religiösis können auch niemals beweisen, dass es sowas schon gibt. aber da sie die existenz behaupten, liegt auch die beweislast bei ihnen.
was die wissenschaft aber beweisen kann ist, dass bibel und koran geschichtlich teilweise falsch sind, dass die jesusgeschichte schon 3000 jahre vor jesus von vielen anderen halbgöttern erlebt wurde, und dass man wunder mittels placebo-effekt und dem konzept der statist. ausreisser erklären kann.
PS: zweifeln, zweifeln, zweifeln. nur das hilft!
Das ist vielleicht nicht sehr brillant formuliert, aber es kommt dem Sachverhalt nahe. Es existiert heute in der Tat praktisch nur noch als eine gesellschaftliche Übereinkunft ohne materielle Verkörperung, die auch an sich noch als Tauschwert eingesetzt werden könnte. Mithin als ein Ding, um eine Marx'sche Formulierung aufzugreifen, mit theologischen Mucken. Dennoch existiert es - wie sich sofort im Billa oder Aldi überprüfen lässt.
Da ist Papier und Metall drinn. Die genaue Analyse können Sie selber auch durchführen, Ihre Euros werden aus demselben Material wie meine bestehen.
Wo ist das Geld? Was macht das Geld zum Geld? Fällt das noch in den naturwissenschaftlichen Existenzbegriff?
Das wären schon interessante Fragen gewesen, die aber ganz offensichtlich von den Blödpostern des Forums nicht als solche erkannt werden können.
So, und jetzt gebt's wieder viele rote Stricherl, und den Blödpostings viele grüne Stricherl, und lacht's blöd dazu, um die Gedanken zu vertreiben.
Ad Homines wenn sonst nichts mehr argumentativ geht - kennen wir ja von wissenschaftsfeindlichen Postern zur Genüge!
PS:
Ich tausch den Inhalt ihrer Brieftasche gegen ein paar Schrauben aus, bzw. hebens vorher auch noch das Metal von ihrem Konto ab...
Sie schreiben ja eh nur provokativen Blödsinn, null Beitrag der irgendwie irgendwelche sachdienlichen Informationen enthielte. Agrumente würde ich das garnicht nennen.
Blödposter richtet sich übrigens nicht gegen Sie als Mensch (ich kenn Sie ja persönlich garnicht), sondern gegen Sie als Poster.
Ob sie mit ihrer Abneigung den Naturwissenschaften gegenüber den Begriff "Geld" zerreden wollen interessiert die Naturwissenschaften genauso wenig wie der Begriff "Seele".
Da sieht man: es ist nicht der geringste Ansatz zu erkennen, das Geld naturwissenschaftlich erklären zu können ... und mit derselben Unfähigkeit meint man, alles andere was man nicht erklären kann, kann es nicht geben.
Was soll man auf so eine Gestalt projizieren? Superintelligenz?
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