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Alec Ross glaubt, dass absolute Kontrolle auch in den scharf überwachten sozialen Medien Chinas nicht mehr möglich ist. 250 Millionen junge User würden dort immer mehr Freiheit einfordern.
Hillary Clintons Cyber-Guru Alec Ross sprach mit Christoph Prantner über digitale Diplomatie, US-Interessen, China und den Arabischen Frühling.
Standard: Sie haben unlängst von einer "Syrian Electronic Army" gesprochen und erklärt, die USA würden 20 geheime Kommunikations-Werkzeuge für Regimegegner entwickeln. Reicht es heute, das Internet statt der Marines einzusetzen, um US-Interessen durchzusetzen?
Ross: Ich sehe nicht, dass wir anhand der neuen Technologien US-Interessen durchsetzen. Es geht um den Artikel 19 der Menschenrechtskonvention, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung festgeschrieben ist. Um diese sicherzustellen, investieren wir 100 Millionen Dollar in dieser Regierungsperiode. Es geht also nicht um Geopolitik, sondern um freie Rede - auch in Ländern, die US-Alliierte sind. Abgesehen davon wäre es naiv, anzunehmen, dass Kommunikationstechnologie ausreichen würde, um mörderische Regime zu stürzen. In Syrien sind Gewehr und Panzer beherrschende Technologien, Handys werden diese nicht besiegen.
Standard: Sind US-Interessen und Werte in diesem Fall kongruent?
Ross: Es gibt die Unterteilung zwischen realistischer und idealistischer Denkschule in der Außenpolitik. Das ist falsch. Ein Amerika in Bestform kann Interessen und Werte verschmelzen.
Standard: Trotzdem: Realpolitisch betrachtet liegen die Powerhäuser der digitalen Industrie in den USA. Benützt die US-Regierung Google oder Facebook für ihre Interessen?
Ross: Nein. Ich wurde beschuldigt, eine Art militärisch-industriellen Komplex mit Silicon Valley aufgezogen zu haben. Das ist echt zu viel des Guten. Das sind unabhängige Unternehmen, die sich nicht für unsere Interessen verbiegen werden.
Standard: China verwehrt Twitter und Facebook den Zugang und setzt auf eigene, scharf überwachte Social Media. Ist diese Kontrolle auf Dauer haltbar?
Ross: Nein. Occupy, Tienanmen, Jasmin - man kann einzelne Wörter im Internet sperren, aber man kann nicht die Stimmen von Millionen Unzufriedenen hintanhalten, ohne diese Plattformen ganz zu schließen. Dazu kommt eine demografisch interessante Entwicklung: Es gibt 500 Millionen Internet-User in China, 350 Millionen nützen Mikroblogs, und 250 Millionen sind unter 25 Jahre alt. Letztere werden darüber entscheiden, wie das Internet der Zukunft in China aussehen wird.
Standard: Das heißt, selbst in China ist die Ära der Kontrolle vorbei?
Ross: Ja. Graduell natürlich. Aber fest steht: Das 21. Jahrhundert ist eine schreckliche Zeit für Kontrollfreaks. Die Kontrolle, die Regierungen vor zehn Jahren hatten, gibt es nicht mehr. Es ist ein Test für alle Regierungen, inklusive meiner, wie sie mit diesem Kon trollverlust umgehen. Da geht es um die Werte der Regierenden. Wollen sie die massive Verschiebung von Macht von staatlichen Akteuren zu Individuen bekämpfen oder fruchtbar machen für die eigene Gesellschaften?
Standard: Sie haben extensiv über den Einfluss sozialer Medien auf den Arabischen Frühling geschrieben. Welchen Einfluss haben diese nach den Revolutionen?
Ross: Das waren keine Facebook- oder Twitter-Revolutionen. Auslöser dafür waren: Mangel an Demokratie und wirtschaftlicher Beteiligung, Korruption, Frustration über Langzeitmachthaber und hohe Lebensmittelpreise. Die sozialen Medien haben die Revolten beschleunigt, Informationen bereitgestellt und Bewegungen auch ohne Führerfiguren möglich gemacht. Es gibt keine Köpfe, die man nach dem Arabischen Frühling auf T-Shirts drucken könnte. Nach den Revolutionen haben die Sozialen Medien aber eine eher negative Rolle gespielt: An den Schalthebeln der Regierung werden Kompromisse und Moderation gebraucht, das sind Dinge, die das Internet tendenziell eher bestraft. Extreme werden gestärkt, Moderate bestraft. (DER STANDARD, 7.9.2012)
Alec Ross (40) gilt als Internet-Guru des US-Außenamtes. Er hat Geschichte studiert, als Lehrer gearbeitet und war im Wahlkampf 2008 Barack Obamas Verbindungsmann zum Silicon Valley. Seit 2009 ist er Berater für Innovation bei Hillary Clinton. Ross, der unter anderem bei der Botschafterkonferenz des Außenamtes in Wien zu Gast war, wird in diversen Rankings als einer der einflussreichsten Köpfe Washingtons gehandelt. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
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Amerika? russland? Oder generell alle staaten und regierungen? Der regierung lässt die bürger überwachen damit es weis wann das volk bereit ist sich gegen korruption und steuern auf zu lehnen damit sie es mit polizeigewalt verhindern können!Europa ist dabei ein amerika2 erschaffen zu wollen!
weiter läuft. Denn genau hier wäre die noch wesentlichere Bedeutung des Internets und social media und vielleicht noch zu erfindender Plattformen, nämlich als Hilfsmittel für vernünftigere und konstruktivere und demokratisichere, menschenrechtsgerechtere politische Entscheidungsfindungen als sie bisher für regräsentative Demokratien möglich waren.
Es wäre verheerend, wenn das das letzte Wort wäre, das man über Internet und social media sagen kann, dass sie der Polarisierung und Radikalisierung dienen.
“Es sind schreckliche Zeiten für Kontrollfreaks
Internet hat Machtbegriff relativiert und staatliche Kontrolle enorm eingeschränkt, sagt Alec Ross“
Tja, die Kontrollfreaks tun ja grade alles, um diese Löcher der Freiheit im Netz wieder zu stopfen...
CIA bestätigt in einer Anhörung des Senats, dass Facebook das "erfolgreichste" CIA Projekt im Internet ist
http://www.youtube.com/watch?v=3sThcwmx3rs
"Benützt die US-Regierung Google oder Facebook für ihre Interessen?
Ross: Nein. Ich wurde beschuldigt, eine Art militärisch-industriellen Komplex mit Silicon Valley aufgezogen zu haben. Das ist echt zu viel des Guten. Das sind unabhängige Unternehmen, die sich nicht für unsere Interessen verbiegen werden."
WUAHAHAHAHAHA HAHAHA HAHAHAHAHAHA!!!!!! SELTEN SO GELACHT!!! DA SCHIESSEN EINEM ECHT DIE TRÄNEN IN DIE AUGEN!!! ;-D
(obwohl - vielleicht stimmt das sogar: weil man gar nicht kooperieren muss in einem Staat, in dem es ohnehin keinen Datenschutz gibt)
Our mainframe will rule them all
www.youtube.com/watch?v=Hln6Wkxeasw
Die IBM macht die EDV des CFR, mit Töchtern
http://www.cfr.org/about/cor... oster.html
Brief History of CFR Media Dominance-LibertyUnderFire.com
http://www.youtube.com/watch?v=jHU2nPFMqyc
"... mangel an demokratie (der wunsch nach dem starken mann, nach der denkzettelwahl, fehlende moral bei politikern und bevölkerung) und wirtschaftlicher beteiligung (geht arbeiten und zahlt steuern, aber sonst haltet den mund), korruption (kein weiterer kommentar), frustration über langzeitmachthaber (immer noch fallen die leute auf övp, spö, landeshauptleute, rechte recken herein) und hohe lebensmittelpreise (damit billa, spar, zielpunkt, adeg, rewe, ... wachsen können) ..."
= der mann spricht eindeutig von österreich
es gilt natürlich wie in allem zur zeit die unschuldsvermutung!
Rache Kampf des besten Auslegers.
Die übrigens immer menschlicher Natur waren.
Man kann nur staunen.
http://www.welt.de/politik/a... yrien.html
Er gibt also zu dass er Kriegsverbrechen begangen hat und fürchtet die Rache.
alec ross ist der cyberspace berater hillary clintons. hillary clinton gibt zu, dass das CFR die eigentliche regierung der USA ist.
http://www.youtube.com/watch?v=fyVZjNYK1Ok
was oder wer ist das CFR? die FI (finanzindustrie).
http://www.cfr.org/about/cor... oster.html
kann alec ross als sprecher der FI glaubwürdig sein, wenn er dementiert, dass jeder cell-smartphone und computer benutzer der welt alle seine daten automatisch und unfreiwillig an die FI abliefert und behauptet, das internet sei völlig frei und FI- unkontrollierbar? kann sich der seit 9/11 installierte totale überwachungsstaat eine gigantische lücke wie diese leisten?
und kann sich das US militär den verzicht auf das internet als soziale sprengwaffe leisten?
für Kontrollfreaks.
http://www.faz.net/aktuell/f... 53403.html
http://derstandard.at/134516605... utzerInnen
"The Obama administration told a federal court Tuesday that the public has no “reasonable expectation of privacy” in cellphone location data, and hence the authorities may obtain documents detailing a person’s movements from wireless carriers without a probable-cause warrant.
The administration, citing a 1976 Supreme Court precedent, said such data, like banking records, are “third-party records,” meaning customers have no right to keep it private."
http://www.wired.com/threatlev... protected/
Das ist schon ein wenig irreführend, wenn man kein Verständnis von US-Recht hat
"Reasonable Expectation of Privacy" bezieht sich nicht auf ein (fiktives) Recht auf Privatsphäre, das den Leuten da abgesprochen wird.
Vielmehr ist ein Rechtskriterium in den USA, ob man in einer Situation vernünftigerweise annehmen kann, beobachtet / aufgezeichnet zu werden oder nicht.
Sofern also dem durchschnittlichen US-Bürger vernünftigerweise klar ist, dass ein Telekomunternehmen Aufzeichnungen führt, so gibt es kein Problem:
die Transaktion findet dann zwischen dem Telekomunternehmen (und SEINEN legal aufgezeichneten Daten) und den Behörden statt.
Das ist IMO legitim, die Aufzeichnung der Daten ist echt kein Geheimnis.
ziemlich entlarvend, was solche leute von demokratie halten. da wird die sinkende kontrollmöglichkeit der regierung festgestellt aber man denkt natürlich nicht eine sekunde darüber nach, dass in der demokratie grundsätzlich das volk den staat kontrolliert und nicht umgekehrt.
aber das ist nur eines unter hunderten beispielen, welch bizarre demokratische masken sich vetreter der usa über ihr durch und durch diktatorisches weltbild überziehen.
und von den 100 millionen will man wikileaks wieviel geben?
;)
Ja, weil die Schweden eindeutig eher willens sind, jemanden an die USA auszuliefern als die Briten.
So ein Blödsinn. Lieber an abstruse, primitive und in diesem Fall vollends unlogische Verschwörungstheorien glauben als einfach daran, dass jemand gleichzeitig was Gutes machen und trotzdem bissl grauslich mit Frauen sein kann?
Wahrscheinlich waren die Terroranschläge aufs WTC auch die Echsenmenschen, ja?
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