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Lady Gaga plant ein App-basiertes Mini-Ökosystem mit ihrem nächsten Album.
Dass Musik in digitaler Form veröffentlicht wird, versetzt heute niemanden mehr in Erstaunen. Einen Schritt weiter geht nun Pop-Ikone Lady Gaga. Sie bringt ihr kommendes Album, "ARTPOP", das 2013 erscheinen soll, auch in Form einer umfassenden App.
Die vorerst nur für iOS geplante Software soll jedoch weit mehr werden als ein alternativer Zugang zu Songs und Artworks des Albums. Der Plan ist offenbar, damit ein eigenes, kleines Ökosystem damit zu schaffen.
Die App wird "komplett interaktiv mit Chats, Videos für jeden Song, zusätzlicher Musik, Gaga-inspirierten Spielen, Fashion-Updates, Magazinen und mehr", so die Versprechung. Die Künstlerin hat ihren Fans bereits empfohlen, sich zu Weihnachten ein iPad zuzulegen.
Lady Gaga definiert ihre Fans als "ARTPOP-Generation", die 24 Stunden täglich mit Bildern, GIF-Animationen und Artworks kommuniziert. Sie wird die App auch selbst mit neuen Updates versorgen, so ihre Verlautbarung auf ihrer Plattform LittleMonsters.com. ARTPOP wird auch regulär auf physischen Datenträgern und als Download erscheinen. (red, derStandard.at, 06.09.2012)
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Nette Idee, von einem kreativen Standpunkt aus gesehen.
Aus praktischer Sicht ein kompletter Schuss in den Ofen. Kein geistig gesunder Mensch wird eine App für ein einzelnes Album herunterladen oder gar dafür bezahlen, auch wenn sie noch so schön bunt leuchtet, wenn er eine (noch dazu kostenlose) App für ALLE Alben verwenden kann.
Liebe Lady Gaga, das wird nichts.
Seh schon wie eine Herde von 12-13 Jährigen Mädels zu Ihren Müttern und Vätern stürmt und sagt:" Kann ich zu Weihnachten ein Ipad haben?! Kann ich zu Weihnachten ein Ipad haben?! Kann ich zu Weihnachten ein Ipad haben?! Kann ich zu Weihnachten ein Ipad haben?! Kann ich zu Weihnachten ein Ipad haben?! Kann ich zu Weihnachten ein Ipad haben?! "
Bis die Eltern endlich nachgeben oder deren Psyche zerstört ist...
Und was war mit den Kindern die mit 18 unbedingt einen gebrauchten VW Golf wollten, möglichst mit Schürze und Alufelgen?
Was war mit den Kindern die unbedingt einen Pentium 486 wollten?
Was war mit den Kindern die so lange rumgenölt haben bis ein Farbfernseher/Radio/Zeitungsabo angeschafft wurde?
Was war mit den Kindern die unbedingt ein Handy wollten (Als die Dinger noch gross wie Backsteine waren, und auch nicht viel leichter)
Was ist mit mir, der ich meinen Vater so lange genervt hab bis er das 56kbit Modem weggeschmissen und das angeschafft hat was damals als Breitbandinternet durchging?
Kinder sind, waren und werden IMMER "schrecklich" sein. Das hat nichts mit "heute" zu tun. Auch du warst mal ein schreckliches Kind.
Da können die Kinder nix dafür imho.
Ausserdem war ich als Kind auch nicht anders, bei mir wars halt:" Darf ich einen Amiga 500 haben!?" ;)
Ich finds nur bedenklich dass die Musikindustrie sich heutzutage gefühlt nur an 12-13 Jährige (Mädels?) richtet...
Da hat die Gefahr aber nie bestanden, daß das Gerät nach 1-2 Jahren nicht mehr "up to date" war. Mit dem neuen iOS6 (und zusätzlichen Features) wird das 2 Jahre!!! alte iPad nicht mehr unterstützt!
Wobei, nicht für alle war ein Heimcomputer (Amiga, C64, Atari) etwas, was Sinn machte. Ein Smartphone gehört heute ja fast zum "must have" ;-)
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