BitTorrent: Studie offenbart massive Überwachung

6. September 2012, 13:59
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    foto: sxc.hu / enimal

Je neuer die Inhalte sind, desto wahrscheinlicher ist die Kontrolle

Britische Forscher haben eine Studie zur Überwachung von BitTorrent-Usern veröffentlicht. Dafür haben sie über einen Zeitraum von drei Jahren entsprechenden Datenverkehr aufgezeichnet und analysiert.

Private Ermittler unterwegs

Das Ergebnis: Insbesonder jene Nutzer, die es auf aktuelle Inhalte - wie angesagte Filmblockbuster - abgesehen haben, müssen davon ausgehen, überwacht zu werden. Die Bespitzelung erfolgt jedoch nicht von Behörden, sondern von Firmen, die im Auftrag der Rechteinhaber nach illegalem Filesharing fahnden.

Direkte und indirekte Kontrolle

Diese Unternehmen agieren abseits der Öffentlichkeit und setzen in der Regel auf zwei Verfahren. Bei einem indirekten Kontrollverfahren werden in Trackern gelistete IP-Adressen gesammelt. Dabei mangelt es allerdings an Zuverlässigkeit, denn teilweise finden sich dort die Adressen von Geräten, die gar nicht die Kapazität haben, Torrentdownloads abzuwickeln - etwa netzwerkfähige Drucker.

Als direkte Methode nehmen die privaten Ermittler selbst am Filesharing-Geschehen teil. Entweder verbinden sie sich direkt mit den Computern, von denen aus geschützter Content geteilt wird, oder lassen sich selbst als Quelle listen, um die Adressen aller Teilnehmer abzugreifen, die sich mit ihnen verbinden.

Je neuer, desto riskanter

Die Branche konzentriert sich vor allem auf aktuelle Musik- und Filmtitel. Je neuer und beliebter das jeweilige Werk ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die IP-Adressen der Up- und Downloader registriert werden. Ein gewisser Anteil der User weiß sich zu wappnen, etwa mit Anonymisierungsmaßnahmen oder Blacklists, die bekannt gewordene IPs von Ermittlern ausschließen. Die Listen sind aber oft nicht vollständig und gewährleisten daher keinen Schutz vor Verfolgung.

Die Wissenschaftler der University of Birmingham halten ausdrücklich fest, dass sie sich mit ihrer Arbeit auf keine der beiden Seiten schlagen möchten. (red, derStandard.at, 06.09.2012)

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hat wer interesse an einem kleinen feinen privaten darknet? ... ;-)

Propagandaartikel wie diese hier haben das Ziel zu verunsichern.

Nach dem Motto "tut keine aktuellen Filme downloaden denn ihr werdet überwacht".

sorry, aber das ist schwachsinn

artikel wie dieser hier weisen lediglich darauf hin, daß man blacklists und anonymisierungsmaßnahmen verwenden könnte/sollte

wie gut bzw "sicher" ist zb peerblock bzw dessen listen?

vielleicht kann mir wer helfen

wenn ich nur kleine chunks hochlade während ich das gesamte file noch nicht habe. wie kann ich da wissen dass das werk überhaupt geschützt ist?
ich wäre ja dann auch strafbar wenn ich ein file z.b. ubuntu12.0 über bittorent lade aber hier eben oberneuerterhollywoodschrott drinnen ist.

kleine chunks eines filmes reichen aus

schließlich muss das verbrechen nicht komplett und erfolgreich begangen werden, damit es strafbar wird

Bitte zeigen Sie mir,

wo man ubuntu12.0 zu laden glaubt, während tatsächlich der neueste Blockbuster weiterverbreitet wird.

Wenn Sie aus so dubiosen Quellen laden, wo regelmäßig falsche Inhaltsbeschreibungen angeboten werden, müssen sie sich eben eine verlässlichere Quelle suchen.

das war ein beispiel und es ging mir grundsätzlich um die verwertbarkeit solcher erhobenen daten seitens dritter.

Das spielt doch keine Rolle. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, und außerdem ist das ein ziemlich pathologischer Fall, insbesondere weil man bei legalen Inhalten (wie Ubuntu) den Torrent sowieso von der Projektseite lädt, die ja vertrauenswürdig sein sollte.

Hab ich das Recht beim Billa einen Wein auf zu machen weil der vor mir in Griffweite steht und ich grade einen Durscht bekommen habe? Ich glaube nicht. Genauso so wenig haben wir das Recht die Arbeit anderer ohne entspechender Vergütung zu saugen.

wenn die weinflasche nach ihrem besuch noch immer geschlossen, unangetastet und unbeeindruckt im regal steht, dürfens das eh

geht halt bei einer weinflasche nicht so leicht, aber kann ja außer ihnen keiner was für den miesen vergleich ;-)

Vollkommen falscher Vergleich...

...Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Der korrekte Vergleich wäre: Ja, Sie dürfen die Weinflasche und das Etikett fotografieren auch ohne die Weinflasche zu kaufen!

ohne zu werten;
das is wieder das selbe alte problem: eine kopie is halt nich das selbe wie diebstahl (o.ä.), weil ja niemandem was weggenommen wird.

insofern geht das mit dem wein halt auch nich auf.

Bullshit.

Mozart komponiert ein Werk und veröffentlicht dieses gedruckt bei einem Musikverlag.

Ein anderer Verleger kauft sich ein solches Heftl, schreibt es an, und verlegt es selbst zu einem viel billigeren Preis, Mozart kriegt halt keinen Cent.

Dann meint er, Mozart solle sterben gehen, schließlich sei ja "niemandem etwas weg genommen worden", weil er ja kein Heft gestohlen habe.

... und dann ist noch "die Musikmafia" schuld, wenn Künstler hungern?

Mozart

hat für viele seiner Werke gerade einmal einen Apfel und ein Ei bekommen. Die Millionen Euros verdienen heutuztage Menschen damit die zur Schöpfung (Komposition) dieser Werke null komma nichts beigetragen haben. So what.

Urheberrecht ist das krankeste was die moderne Zivilisation hervorgebracht hat.

CB

es geht nicht um hungernde künstler, es geht vielmehr um fettere renditen für die musikindustrie.

Naja, ziemlich erbärmlich:
Ständig der ewig wiedergekäute Vorwurf von der besonderen Gier der Musikbranche,
aber genau NULL konstruktive Ideen, wie sich unbekannte und ungewöhnliche Bands, die nicht millionenfach runtergeladen werden, finanzieren sollen.

hast du schonmal dran gedacht, dass viele unbekannte bands erst durch die möglichkeit ihre songs runterzuladen bekannt geworden sind? also du verteufelst das, was eigentlich vielen unbekannten bands hilft.

zweischneidiges schwert. aber im zweifelsfall sollte man immer für freiheit eintreten.

Der Vergleich hinkt.

Bytes sind Informationsschalter zwischen 0 und 1.

Das Kopieren von Information ist fast gratis (man braucht zumindest einmal den Strom)

Beim Kühlschrank haben wir noch keinen echten Replikator.

damit der...

...vergleich ansatzweise korrekt ist, müsste ergänzt werden: sie kaufen kühlschrank -> x% oder yEUR gehen an Billa, sie kaufen flaschen öffner x% oder yEUR gehen an billa, sie kaufen ein weinglas..........

und nur ein teil der weinbauern wird für das produkt fair bezahlt

Wieviel der Bauer für den Wein erhalten hat, ist irrelevant: Wenn du ihn konsumierst, ohne zu zahlen, ist das Diebstahl.

ist ok...

...aber scheinbar sehen sie wenigstens ein, dass billa schon 395ig-mal vorher sich teile vom wein zahlen hat lassen, obwohl nicht sicher, dass ich ihn überhaupt kaufe...

Das ist irrelevant. Der Besitzer setzt einen Preis fest. Du kannst auch nicht zu Milka gehen und fordern, dass Schokolade jetzt gratis sein muss, weil Milka schon 350.000 Tafeln dieses Jahr verkauft hat.

falsches post erwischt...

...od nicht die ganze konversation gelesen?

es geht hier nicht um die abgesetzte menge, sonder darum, dass der vergleich von meinem vorposter sowas von hinkt. erstens - wie schon von vielen anderen geschrieben wird hier äpfel mit birnen (weil nicht materielles gut) vergleichen & 2tens zahlt man für mehrere andere produkte schon pauschaleabgaben. also entwender sind diese ungerechtfertigtes doppel cashen oder es steht mir zu, dass wenn ich den pauschalbetrag bezahlt habe, auch leistung konsumiere.

um bei milka zu bleiben: das ist so, also ob ich milch um 5% teurer kaufe, weil ich vielleicht milka schoki von meinem freund schnorren werde und mir deshalb keine ganze tafel selbst kaufe - du siehst: das hinkt nur was; nicht vergleichbar!

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