Verletzte bei Zwischenfall in französischem AKW Fessenheim

6. September 2012, 12:52

Laut Behörden Wasserstoffperoxid-Dampf ausgetreten

Fessenheim - Bei einem Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze sind am Mittwoch zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Akw-Betreibers EDF erlitten die beiden Mitarbeiter leichte Verbrennungen, als Dampf austrat. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften an Ort und Stelle.

"Es handelt sich nicht um einen Brand, es ist ein kleines Problem", erklärte EDF. Der Unfall habe sich nicht im Reaktorgebäude, sondern in einem Nebengebäude bei Wartungsarbeiten ereignet. Die beiden Verletzten seien "durch ihre Handschuhe hindurch" verletzt worden. Durch den Austritt des Dampfes sei vermutlich die Löschanlage aktiviert worden.

Vorfall "nicht sehr schlimm"

Auch die Präfektur erklärte, es handle sich nicht um einen Brand. Vielmehr sei es zu einem Austritt von Wasserstoffperoxid-Dampf gekommen, als Wasserstoffperoxid in ein Reservoir eingeleitet worden sei und mit Wasser reagiert habe.

"Es gab keinen Brand, keine Toten, und zwei Kollegen wurden leicht verletzt", sagte Jean-Luc Cardoso von der Gewerkschaft CGT. Die beiden Verletzten würden vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht, der Vorfall sei aber "nicht sehr schlimm".

Das französische Umwelt- und Energieministerium sprach von einem "Arbeitsunfall", der "chemischer Natur" gewesen sei, bei dem zwei Arbeiter leichte Verbrennungen erlitten hätten. Ministerin Delphine Batho habe sich unmittelbar nach dem Vorfall mit der französischen Atomaufsichtsbehörde in Verbindung gesetzt, die versichert habe, dass keine Gefahr für die Sicherheit bestehe. Batho habe einen vollständigen Bericht über den Vorfall gefordert, der öffentlich gemacht werden müsse. (APA, 6.9.2012)

Laut Behörden Wasserstoffperoxid-Dampf ausgetreten.

Im Umkreis von 5 km sind nun alle EinwohnerInnen blondiert worden ...

Ich liebe strahlend blonde Haare. *g*

Gestern im Planet Bayern hat Koch Tobias leichte Verbrennungen erlitten, als bei der Zubereitung einer Schweinshaxn heißes Fett auf seinen Unterarm gelangt ist. Zum Glück gab es keinen Brand und es wurde auch niemand getötet.

schön,

dass es anfangs immer heißt

"nicht so schlimm"
"nichts passiert"
"keine radioaktivität ausgetreten"
"alles unter kontrolle"
"keine gefährdung für die bevölkerung"
usw
usw

warum hält man uns für so naiv / dumm?

frühestens monate später erfährt man die wahrheit...wenn überhaupt

Mal einen Blick in die rechte Spalte geworfen?
Der "sichere und zuverlässige" Betrieb von Temelin im letzten Jahr enthielt 216 "Zwischenfälle", von denen 64 als "bedeutend" eingestuft wurden.

Jetzt stell dir mal vor, wenn es für jede kleinste Abweichung vom Regelbetrieb in jedem europäischen Kernkraftwerk eine Meldung im Online-Standard geben würde.

Das wären einige Meldungen pro Tag.

Was würdest du daraus schließen?

Dass es permanent zu Kernschmelzen kommt, diese aber vertuscht werden?

Oder dass "harmlose Zwischenfälle" in der Regel wirklich harmlos sind?

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