Kein "Führer" bei Outlook.com

  • Menschen mit einem "Führer" im Namen können sich im Moment nicht bei Outlook.com registrieren
    screenshot: derstandard.at

    Menschen mit einem "Führer" im Namen können sich im Moment nicht bei Outlook.com registrieren

Microsoft sperrt bestimmte Wörter von Registrierung aus

Im August startete Microsofts E-Mail-Service Outlook.com in der Beta-Phase. Der Webmail-Service sollte Hotmail ablösen und neue Kunden anziehen. Mit einem schlichten Interface, viel Whitespace und einer Rundum-Modernisierung will Microsoft punkten. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass Microsoft vergessen hat, bestimmte E-Mail-Adressen zu reservieren. Einige Medien sicherten sich gleich Adressen wie steveballmer@outlook.com oder gates@outlook.com.

"Führer" auf Blacklist

Der WebStandard wurde vor ein paar Tagen darauf aufmerksam gemacht, dass Microsoft bei der Registrierung einige Wörter blockiert. So hat jemand, in dessen Nachnamen das Wort "Führer" vorkommt, die Registrierung nicht abschließen können. Als Begründung wurde der Gebrauch eines "unzulässigen Namens" angegeben. Auch mit "Fuehrer" ohne Umlaute wurde eine Registrierung abgelehnt.

"Hitler" ist erlaubt

Interessanterweise ist es allerdings möglich den Namen "Hitler" zu verwenden. Eine Anfrage bei Microsoft hat ergeben, dass es bei Outlook.com eine Prüfung bei der Namensvergabe gibt, die anscheinend mit einer Blacklist an Wörtern arbeitet. Details zu den Restriktionen gibt es allerdings nicht. Microsoft Österreich hat auf Anfrage vom WebStandard veranlasst, dass der Name "Führer" aus der Liste entfernt wird. Mitarbeiter des Produktteams haben versichert, dass dies im nächsten Updatezyklus berücksichtigt wird. (iw, derStandard.at, 6.9.2012)

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