Josef Pröll neuer Präsident der Boltzmann-Gesellschaft

6. September 2012, 13:06
  • Ex-Vizekanzler und -Finanzminister Pröll ist nun LBG-Präsident.
    foto: apa/hans klaus techt

    Ex-Vizekanzler und -Finanzminister Pröll ist nun LBG-Präsident.

Neuer Vorstand gewählt: Ex-Vizekanzler und derzeitiger Chef von Leipnik Lundenburger Invest folgt auf Christian Konrad

Wien - Die außeruniversitäre Forschungsorganisation Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) hat eine neue Führung. Bei der Generalversammlung am Mittwoch wurde der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP), jetzt Chef des Raiffeisen-Mühlenriesen Leipnik Lundenburger, zum neuen LBG-Präsidenten gewählt. Er folgt in dieser Funktion Ex-Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad nach.

Vorstellung der Vizes

Als neue Vizepräsidenten wurden Sabine Herlitschka (Infineon), Wolfgang Hesoun (Siemens) und Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien) gekürt.

Konrad habe mit der 2002 eingeleiteten Reorganisation der Ludwig Boltzmann Gesellschaft "wesentlich dazu beigetragen, dass wir die LBG zu einer international wettbewerbsfähigen Institution aufbauen und im österreichischen Forschungssystem neu positionieren konnten", erklärte LBG-Geschäftsführerin Claudia Lingner.

Bessere Karrieremodelle für Wissenschafter

In Zukunft will die Boltzmann-Gesellschaft besonderes Augenmerk auf eine noch bessere Abstimmung mit dem bestehenden Forschungssystem und auf den verstärkten Ausbau des Karrieremodelle für Wissenschafter legen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen soll risikoreiche und unkonventionelle Forschung ermöglicht werden.

Neu im LBG-Vorstand sind weiters Helmut Miernicki (Ecoplus), Christoph Neumayer (Industriellenvereinigung) und die Wiener Landtagsabgeordnete Sybille Straubinger (SPÖ). Im Vorstand bleiben Johann Marihart (Agrana), Ferdinand Maier (Raiffeisenverband), Michael Stampfer (WWTF) und Christian Rainer ("Profil"), ausgeschieden sind neben Konrad Ex-Innenminister Franz Löschnak (SPÖ), Monika Kircher (Infineon), Monika Lindner (Epamedia) und Markus Beyrer (ÖIAG).

Derzeit 25 Institute

Die LBG betreibt derzeit 25 Ludwig-Boltzmann-Institute und -Cluster in den Bereichen Humanmedizin, Life Sciences sowie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit rund 380 Mitarbeitern. Boltzmann-Institute werden für eine befristete Laufzeit nach internationalen Begutachtungsverfahren eingerichtet. (APA, 6.9.2012)

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Jössas.
Was qualifiziert ihn denn dazu?

Na, dass er gelernt hat "Chef" zu sein: Deshalb braucht er auch

3Vizepresidenten die allesamt mehr Ahnung von der Materie haben als er. -Und er kriegt am meisten Geld dafür, dass er dann wenns um Sachthemen geht die Goschn hält.
Sonst gründet er womöglich noch ein 26tes LBInstitut das nur zu ehren von Nicki Berlakovich die "positiven" Effekte von E10-erforschen darf ;)
Die deutschen Frauenhoferinstitute für Windenergie, Eneuerbare Energiesyteme usw. sowie deren Regelmäßige Lobhudel-Auftragsarbeiten für das deutsche Umweltministerium lassen grüßen.
Ich muss mal schauen ob besagte Frauenhofer-Abteilungen überhaupt noch "echte" Veröffentlichungen im Sinne von peerreview und Impactfactor haben oder diese Arbeit durch die intensive "Zusammenarbeit" mit dem Ministerium nicht eher "behindert" wird ;)))

was für ein netztwerk.
und der junge pröll: ein echtes mulittalent.

Na da werden die Ausgaben für Essensrechnungen steigen

An g'sunden Speck, a Brot, a Bier, Schnapsal, Schweinsbraterl, gselchtes, knödal,.... welches Institut nochmal?

plus ein Spitalaufenthalt

in einem land, wo eine wissenschaftsministerin das vorwort zu einem astrologiebuch schreibt, ...

... wundert mensch sich über kaum mehr was.
http://derstandard.at/2555219
http://www.bsa.at/bmhs/cont... ildung.htm
...

Wenn man sich die Seite der LBG ansieht, lernt man, dass es eh wurscht ist. Es geht dort vorwiegend um medizinische Forschung. Einer von vielen Medizinervereinen.

Wie traurig ist das!

man liest die Namen im Vorstand

und ahnt, dass die Organisation Scheiße ist.

Und so kauft sich die ÖVP in die Forschung hinein.

danke für das tolle foto vom pepi!
habe damit endlich eine feine faschingsmaske!

als Nachfolger von Paul Bearer - dem ehemaligen Manager vom Undertakers koennte ich ihn mir vorstellen.

Nun sind wir bereit, mit der großen Wissenschaft zu beginnen.

Müssen wir uns das gefallen lassen ?

Bitte um Kommentare:

The meaning of ÖVP...

Ö_sterreich ist _V_erliebt in erwin P_röll

Was kann dabei schon rauskommen...

...wenn geistige Zwergerln, die ihr Leben lang nur Geld gezählt haben, Forschung machen ?
Die wollen nur eines - verwertbare Patente, die sie dann in ihren Unternehmen wiederum zu Geld machen können.
Forschung ist das nicht, nur Verwertung...

Der arme Ludwig Boltzmann - das grenzt ja schon an Störung der Totenruhe

die raika

lässt ihre leute nicht verkommen ...

deja vu

...die FPÖ hats vor einigen Jahren beim Arsenal probiert (Graf sei Dank mit katastrophalem Ausgang), die ÖVP probierts halt jetzt beim LBG... man darf gespannt sein ;-)

Seibersdorf-Krünes nicht zu vergessen!

Also Pröll mit Graf vergleich ist schon stark...

stimmt... ganz so war mein posting nicht gemeint... wollte nicht die personen vergelichen, sondern die Vorgangsweise beim Postenschacher....

Wie wahr, aber der Graf hat weniger Schaden für den Steuerzahler angerichtet

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