AntiSec-Leak: Apple dementiert Weitergabe von IDs ans FBI

Nach dem FBI wehrt sich auch Apple gegen die Vorwürfe der Netzaktivisten

Der am Dienstag bekanntgewordene Leak von Apple-Datensätzen, die auf dem Laptop eines FBI-Agenten gefunden wurden, sind mittlerweile nicht nur vom FBI, sondern auch von Apple dementiert worden. 

Ersatz für UDIDs in iOS 6

In einem Statement von Apple gegenüber AllThingsD versichert das Unternehmen, das keinerlei Anfragen des FBI an Apple eingegangen seien und dass Apple auch nicht freiwillig Informationen an das FBI oder eine andere Organisation weitergegeben hätte. Weiters sagt Apple-Sprecherin Natalie Kerris, dass mit iOS 6 neue APIs kommen, die die bisherigen UDIDs ersetzen werden. 

Weitere Drohungen von AntiSec

AntiSec behauptete, 12 Millionen Datensätze von iOS-Geräten erbeutet zu haben. Eine Million Datensätze haben die Netzaktivisten daraufhin öffentlich gepostet, um die Aktion beweisen zu können. Das FBI dementierte die Vorwürfe vehement und sagt, dass es keinerlei Beweise für eine Kompromittierung eines FBI-Laptops gäbe. Indes droht AntiSec, sämtliche Daten, die angeblich auf dem Laptop gefunden wurden, zu veröffentlichen. (red, derStandard.at, 6.9.2012)

Share if you care