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Das INiTS unterstützt die Jungunternehmer bei ihrem Sprung in die Selbstständigkeit.
Wien - Zu seinem zehnjährigen Bestehen ließ das Gründerservice INiTS die 119 Jungunternehmen untersuchen, die es bisher unterstützt hat. Das Ergebnis: Schon in der Start-up-Phase schaffen die Jungunternehmen durchschnittlich mehr als fünf Arbeitsplätze, ihre regionale Wertschöpfung beträgt mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr.
Bereits in den ersten Jahren ihres Bestehens schufen die Jungunternehmen 636 Arbeitsplätze. Das Arbeitsplatzpotenzial für 98 der 119 Start-ups wurde bis 2017/18 auf bis zu 2.800 Beschäftigte geschätzt.
Die regionale Brutto-Wertschöpfung liegt der Studie zufolge bei 200 Millionen Euro Jahres-Gesamtwirkung. Die ältesten, in den Jahren 2004 bis 2008 gegründeten 56 Start-ups lösten laut Untersuchung Steuerzahlungen in Höhe von 13 Millionen Euro im Jahr 2011 aus.
Mit 5,6 Millionen Euro waren auch die Forschungs- und Infrastrukturaufträge hoch, die von den Jung-Unternehmen vergeben wurden. Weiters gelang es den von INiTS betreuten Unternehmen in Summe 101 Millionen an Eigenkapital aufzunehmen, das von Business Angels oder Venture Capital-Fonds bereitgestellt wurde, sowie 58 Millionen Euro an zusätzlichen Forschungsförderungsgeldern zu lukrieren.
"Der wirtschaftliche Return of Innovation ist enorm", Investitionen in Innovationen würden sich lohnen, erklärte INiTS-Geschäftsführer Michael Rauhofer, der sich über ein steigendes Budget freuen kann. Von 2007 bis 2012 standen dem INiTS von Bund und Land insgesamt 5,9 Millionen Euro zur Verfügung, in den Jahren 2012 bis 2017 werden es 7,4 Millionen Euro sein. (APA, 6.9.2012)
Hintergrund
Die INiTS wurde 2002 von der Uni Wien, der Technischen Universität (TU) Wien und der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) als Teil des AplusB-Programms des Infrastrukturministeriums gegründet. Es berät und unterstützt Jungunternehmer mit innovativen Ideen in einer bis zu 18 Monate dauernden Inkubator-Betreuung. Das Service richtet sich an Absolventen, Mitarbeiter und Studenten der Wiener Universitäten und Fachhochschulen.
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