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Tokio - Experten haben beim Vulkan Mount Fuji Hinweise auf eine mögliche Eruption entdeckt. Der Druck im Inneren des japanischen Wahrzeichens sei nach den schweren Erdbeben im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Der Druck in der Magmakammer tief unter dem höchsten Berg Japans sei derzeit sogar höher als beim letzten Ausbruch des Vulkans im Jahr 1707.
Experten vom Nationalen Forschungsinstitut für Erdwissenschaften und Katastrophenprävention stellten laut Kyodo fest, dass der Druck im Magmaspeicher durch die tektonischen Verschiebungen des vergangenen Jahres auf 1,6 Megapascal gestiegen sei. Das entspreche dem sechzehnfachen Druck, ab dem eine Eruption ausgelöst werden könne.
Allerdings sei der Druck nicht die einzige Variable, weshalb eine Eruption in den kommenden Jahren nicht zwangsläufig sei, hieß es weiter. Laut Kyodo wurden in dem Vulkan, der im Shintoismus als heilig gilt, zuletzt keine Aktivitäten gemessen. Möglicherweise weil sich in der Kammer nicht ausreichend Magma angesammelt habe.
Im März 2011 war Japan von einem Beben der Stärke 9,0 erschüttert worden, durch das 19.000 Menschen getötet und eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima ausgelöst wurden. (APA, 6.9.2012)
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http://www.youtube.com/watch?v=1R8-86zeny0
Bilder, ein weiteres Video und Mehr dazu: http://www.qicknews.de/Forum/vie... 2027#p2027
Höchstwahrscheinlich mit einem Quecksilberbarometerm, erfunden von Torricelli 1643. Bis 1707 wird sich das auch nach Japan herumgesprochen haben.
Oder der Druckwert ist eine theoretische Rückrechnung aus eventuell bekannten anderen Daten des Ausbruchs (Auswurfhöhe von Material bei der Explosion etc.).
Auswurfhöhe des Materials hat man 1707 sicherlich genauso genau wie den Druck gemessen.
Vermutlich auch noch in Meter und Pascal. Und gegen ein Herumsprechen in Japan des Quecksilbers werf ich die geschlossenen Häfen, mit Ausnahme ein paar Dörferchens am Südzipfel.
Um festzustellen, was in der Vergangenheit passiert ist, kann man ohnehin nur Berechnungen anstellen. Auch historische Aufzeichnungen können falsch sein. Magmaablagerungen hingegen lügen nicht.
Mann... seien Sie nicht so phantasielos. Das mit der Auswurfhöhe war ohnehin eine schlechte Idee. Aber wenn es irgendwelche Aufzeichnungen über maximale Entfernung und Gewicht des Auswurfmaterials gibt, könnten Sie die Auswurfgeschwindigkeit und damit den Druck heute noch abschätzen.
Hamaoka ist doch genauso weit weg wie das Zentrum von Tokyo. Ich glaube nicht, dass ein Fuji-Ausbruch abgesehen von Ascheregen in der Ferne irgendwas ausrichtet. Damals hat der Ausbruch Edo wohl auch überhaupt kein Haar gekrümmt. Einzig die Künstler fandens schade, dass der Berg auf einmal nicht mehr so schön kegelförmig war. Da ist doch ein Beben vor der Südküste für das Kraftwerk deutlich gefährlicher und auch wahrscheinlicher.
Vulkanasche ist so fein, daß es auf weiter Entfernung zu einem viel größeren Problem als Lava weren würde! Lava kann man realtiv gut "einfangen" und aufhalten! Wurde schon in der Vergangenheit in Südostasien öfter gemacht. Nur gegen die Vulkanasche kann man nicht viel tun.
Vulkanasche verstopft Lüftungsöffnungen und löst elektrische Kurzschlüsse aus. Zusammen mit Wasser (Regen) wird das dann Hart wie Beton! Dazu kommt noch die Belastung der Menschen, weil die Lungen langsam zukleben! Deswegen sterben mehr Menschen durch Vulkanasche als durch Lava.
Nicht nur Flugzeuge und PKW sind davon betroffen, auch ein AKW ist eine "Maschine" ;-)
Ja, das sehe ich ein. Direkte Auswirkungen durch Lava wird es sicher nicht geben, vor allem wohl nicht in der Gegend. Aber was ist mit Asche? Was könnte sie einem AKW anhaben, gesetzt den Fall es käme zum Ausbruch, und die Asche würde in großen Mengen auf gerade dieses Gebiet niedergehen?
Bei dieser Frage müsste auch die miese Qualität der dortigen Reaktoren einbezogen werden. In einigen Fällen kam es dort, lt. Medienberichten, schon zu ernsthaften Problemen. (Dass aber nur am Rande, falls es überhaupt relevant ist).
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