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Damaskus/Beirut/Paris - UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Untätigkeit des Sicherheitsrates im Syrien-Konflikt angeprangert. Die „Lähmung des Rats schadet dem syrischen Volk; sie schadet zudem seiner eigenen Glaubwürdigkeit", sagte er am Mittwoch vor der UNO-Vollversammlung. Niemand dürfe wegsehen, während die „Gewalt zwischen den Gruppen außer Kontrolle gerät, der humanitäre Notstand eskaliert und sich die Krise über die Landesgrenzen hinweg ausbreitet", so Ban. Die USA forderten unterdessen den Irak auf, mutmaßliche iranische Waffenlieferungen an Syrien über den irakischen Luftraum zu unterbinden.
Putin mahnt
Neben dem UNO-Generalsekretär mahnte auch Russlands Präsident Wladimir Putin zu neuen Syrien-Verhandlungen. Das Wichtigste sei ein Ende der Gewalt, sagte Putin in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem englischsprachigen Staatsfernsehsender Russia Today. Am Verhandlungstisch müssten dann die Regierung und die „sogenannten Rebellen" die Zukunft des Landes diskutieren. Waffenlieferungen in das Konfliktgebiet müssten sofort gestoppt werden.
Im Weltsicherheitsrat müsse zudem endlich eine Lösung der Krise gefunden werden, erklärte Putin weiter. Seit Beginn der Krise vor 18 Monaten ist es den 15 Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats nicht gelungen, sich auf eine gemeinsame Haltung zu verständigen. Versuche, mit Sanktionen den Druck auf die Führung in Damaskus zu erhöhen, scheiterten bisher am Veto Russlands und Chinas.
Kämpfe halten an
Auch am Donnerstag hielten die Kämpfe im Land an. Während syrische Rebellen nach eigenen Angaben mehrerer Armee-Kontrollpunkte am Rande Damaskus' angegriffen haben wollen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte von der Einnahme eine Ortschaft entlang einer wichtigen Flüchtlingsroute aus dem Land durch Regierungstruppen. Hunderte Soldaten sollen demnach mit 200 Panzern in Tel Shihab an der Grenze zu Jordanien eingerückt sein.
Die Rebellen hätten Widerstand geleistet, seien aber zurückgedrängt worden. Der Aktivist Mohammed Abu Huran sagte, in Tel Shihab hielten sich derzeit etwa 2000 Flüchtlinge auf. Die syrischen Rebellen haben den Ort monatelang kontrolliert und wurden in dieser Zeit immer wieder von Regierungstruppen angegriffen.
Seit Beginn der Kämpfe vor eineinhalb Jahren haben rund 235.000 Syrer in Nachbarländern Zuflucht gesucht und sich beim Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) registrieren lassen. Mindestens 70.000 sollen es allein in Jordanien sein. Nach Überzeugung von Helfern sind tatsächlich aber weit mehr Menschen aus Syrien geflohen. Nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF brauchen rund 1,3 Millionen Kinder in Syrien und den Nachbarländern dringend Hilfe.
Hilfe aus Frankreich
Frankreich hat in den letzten Wochen seine Bemühungen zur Unterstützung der Rebellen vor Ort verstärkt, wie ein französischer Diplomat am Mittwochabend bestätigte. Die Regierung in Paris liefert demnach direkte Hilfe wie Geld, Baumaterial und medizinisches Gerät an fünf von den Aufständischen gehaltene Kommunen, diese sei jedoch ausschließlich „ziviler Natur". Der Diplomat betonte: „Derzeit sind wir das einzige Land, das den örtlichen Solidaritätsnetzen konkret hilft, und wir versuchen unsere Partner davon zu überzeugen, uns auf diesem Weg zu folgen."
Die fünf unterstützten Gemeinden lägen in den Provinzen Aleppo, Idlib und Deir Essor; genauere Angaben wollte der Diplomat aus Sicherheitsgründen nicht machen. In diesen sogenannten befreiten Zonen, aus denen die Regierungsbeamten von Staatschef Bashar al-Assad geflohen seien und in denen 700.000 Menschen lebten, würden sich die Bewohner teilweise bereits seit Monaten selbst organisieren.
Nach einem Bericht der Tageszeitung „New York Times" wonach iranische Waffentransporte an Syrien würden wieder über den irakischen Luftraum erfolgen sollen, haben die USA den Irak aufgefordert, mutmaßliche iranische Waffenlieferungen an Syrien über den irakischen Luftraum zu unterbinden. Es wäre am einfachsten, der Irak würde „Flugzeuge zur Landung auffordern und auf irakischem Boden durchsuchen", sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Mittwoch (Ortszeit). (APA, 6.9.2012)
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"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
wurde vor wenigen Minuten ebenfalls durch eine Explosion schwer beschädigt und fast zum Einsturz gebracht.
Wenn die Terroristen diese neue Taktik der Anschläge auf zivile Einrichtungen weiter betreiben, blüht ihnen ein ähnliches Schicksal wie den Aufständischen im Irak (Stichwort: Sunni Awakening Movement).
…Die Al-Frouq Brigade dieser unmenschlichen Kreaturen prahlte mit diesem Verbrechen und das FS3 "bemängelt" eher die Performance dieses offensichtlichen weiteren Lakeis der FI in ihrem Lendenschurz Namens "Vereinte Nationen".
Während also nun auch unsere Nachläufer in Europa die Geldmittel des syrischen Regimes klauen, unterstützen sie anderseits mit Steuermitteln Kriegsverbrechen -die rein legistisch gesehen, natürlich keine solche sind- während der Gouverneur von Homs den Schaden durch die Unterstützung der "Koagulation der Billigen" finanzierten Todesschwadrone mit etwa 9 Mrd. US$ bezifferte.
Zitat: Die „Lähmung des Rats schadet dem syrischen Volk; sie schadet zudem seiner eigenen Glaubwürdigkeit", sagte er am Mittwoch vor der UNO-Vollversammlung.
Genauso ist es: es ist eine Schande, aber nicht so wie die verlogenen Politiker es hinstellen.
Die Russen waren bereit alle Resolutionen zu unterschreiben, solange in ihnen nicht nur der Regierung sondern auch den Rebellen einen Anteil an der "Schuld" zugeschrieben wird.
Dagegen haben sich die schwammigen Politiker des Westens mit Haenden, Fuessen und Zehennaegel gewehrt. Deswegen ist der Sicherheitsrat uneinig. Deswegen geht es in Syrien nicht weiter.
Statt den Rebellen eine Mitschuld zu geben um das Ganze zu beenden planen sie das Gegenteil: hunderttausende sollen sterben
sondern sie wollen (verschärfte) Sanktionen gegen Syrien verhindern. Die wären mehr als berechtigt. Jedenfalls wollen sicher auch die Russen das die Schuldzuweisung nicht nur Syrien betrifft, aber auch dann würden sie eben keine Resolution akzeptieren so lange dies mit Sanktionen in einer Resolution im Raum steht. Geldunterstützung und Lieferung von treibstoff uä. ären nämlich bei verhängung der geplanten Sanktionen nicht mehr möglich.
Und keine Bange ihr Gehalt das ihnen dann gestrichen wird könnten China und Russland ihnen auch zahlen.
Recycling von "Nachrichten", die Wochen und Monate alt sind. Tolle Leistung.
Das Bild wurde schon damals hier gepostet und war schon damals mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fake oder hat einen anderen Hintergrund.
Ist es Zufall, dass die FSA bisher weder Videos oder Bilder von toten Iranern (die ja angeblich zu tausenden in Syrien kämpfen) oder toten Hisbollah-Mitgliedern präsentieren konnte?
Berater und techn. Unterstützung? Ja. Kämpfer? Bisher keinerlei Belege, außer die haltlosen Behauptungen der FSA. Und die behaupten viel, wenn der Tag lang ist..
dass es sich bei der Syrien-Krise ursprünglich um die Auflehnung eines grossen Teils der syrischen Bevölkerung gegen die vierzigjährige Diktatur des Assad-Clans handelt. Das ist der eigentliche Ausgangspunkt der Syrien-Krise. Dem Regime ist es gelungen, die friedliche Protestbewegung in einen bewaffneten Kampf hineinzuziehen, in dem es der überlegene Teil ist, weil es über eine gut bewaffnete reguläre Armee verfügt. Die syrische Opposition war von Anfang an gegen Gewaltanwendung, die einzige Option des Regimes war. Angesichts der zahlreichen Tötungen durch Armee und Schabbiha-Milizen konnte man die Menschen nicht mehr daran hindern, sich zu verteidigen. Eine höchst bedauerliche Entwicklung, für die allein das Regime die Verantwortung trägt.
"Dem Regime ist es gelungen, die friedliche Protestbewegung in einen bewaffneten Kampf hineinzuziehen, in dem es der überlegene Teil ist, weil es über eine gut bewaffnete reguläre Armee verfügt"
Syrien hat keine Söldnerarmee, sondern eine im Volk verankerte Wehrpflichtigen-Armee.
Wäre tatsächlich eine Mehrheit des Volkes gegen Assad, wäre er längst Geschichte.
So einfach kann man Ihre Unwahrheiten entlarven, werter Herr Honzo/Zdenko/ Defizit_goes_free_Syria/blaue rose - und die Dutzend anderen Nicks, die sich noch haben!
Solange es eine friedliche Oppositionsbewegung war, wurde keinem etwas angetan. Als die Opposition begann Gewalt anzuwenden und Terrorakte zu begehen, dann hat die syrische Regierung die Ordnung wieder herstellen muessen.
Also NICHT: Regierungsgewalt zuerst rechtfertigt Oppositionsgewalt nachher
Sondern: Die Oppositionsgewalt kam zuerst
zuerst hat die Opposition Gewalt angewendet und Terrorakte begangen. Welche Gewalt und welche Terrorakte? Sie protestierten friedlich und Assad reagierte so, das er Order gab mit scharfer Munition in die Menge zu schießen und friedliche Demonstranten zu verhaften und anschließend in den berüchtigten Gefängnissen zu foltern. Also verdrehen Sie bitte nichts.
wenn Sie erlauben:
ich denke eher, dass die wirkliche Oppositionsbewegung unterwandert wurde und bewaffnete elemente eingeschleust wurden -> agent provocateurs
mMn hat man die "legitime" Opposition "be-/genutzt" um danach die Kämpfer zu aktivieren, damit man sagen kann, die gehören alle zur Opposition. Damit diskreditiert man die Oppositionsbewegung und stärkt die Rebellen, weil diese ja angeblich über einen Rückhalt der Opposition verfügt.
just thinking...
Ob es sich um einen Großteil der Bevölkerung handelt, kann man nicht sagen. Es war auf jeden Fall der arme Teil der Bevölkerung, sieht man ja vorallem daran, dass der Aufstand weitaus mehr Unterstützung im Umland von Großstädten und auf dem Land allgemein hat.
We are going to destroy the place that causes all this destruction," al-Mansour said. "The pilots inside are my friends and I like them, but they are on the wrong side, they destroy buildings with the innocent and children inside, so when I attack the airport, I think of them."
http://www.dailystar.com.lb/News/Midd... z25hXncspt
Dieser Artikel bestätigt übrigens, dass die Luftangriffe militärisch nicht nur sinnvoll, sondern auch erfolgreich sind und ihre Ziele oft treffen. Es wird ja nicht umsonst gesagt, dass die FSA Kommentare zu den Verlusten verweigert.
Und natürlich treffen Bomben in Städten auch die falschen Ziele und treffen Zivilisten, aber aus dem Artikel geht sehr gut hervor, dass primär die FSA das Ziel ist, selbst in den Städten.
"" If there were no aircraft, Aleppo would fall in days," he said"
Man vgl. das mit den Angaben der "Aktivisten", nach denen bei solchen Angriffen IMMER und NUR Zivilisten sterben.
Alles nur unschuldige Wohnhäuser, niemals militärische Ziele. Klar..
(natürlich werden AUCH Zivilisten getroffen. Keine Frage)
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