Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x375Tomas Berdych hat Großes vollbracht.

Mirka und ...

... Roger Federer konnten es kaum fassen.
New York - Im Herren-Halbfinale der US-Tennis-Open wird es keine Neuauflage der Endspiele von Wimbledon und der Olympischen Spiele geben. Der schottische Olympiasieger Andy Murray zog zwar am Mittwoch in New York planmäßig ins Halbfinale ein, der Schweizer Wimbledon-Gewinner Roger Federer scheiterte jedoch in vier Sätzen am Tschechen Tomas Berdych.
Die Damen-Halbfinali lauten Serena Williams (USA) gegen Sara Errani (Italien) und Wictoria Asarenka (Weißrussland) gegen Maria Scharapowa (Russland). Olympiasiegerin Williams geriet auch gegen die Serbin Ana Ivanovic nie in Bedrängnis (6:1, 6:3) und hat als einzige Spielerin noch keinen Satz abgegeben.
Der Weltranglisten-Erste Federer musste sich Berdych nach 2:42 Stunden mit 6:7(1), 4:6, 6:3, 3:6 im 16. Duell zum 5. Mal geschlagen geben, der Tscheche hat allerdings vier der jüngsten sieben Vergleiche gewonnen. Als Nummer 6 gesetzt, trifft der 26-Jährige nun in seinem ersten US-Open-Halbfinale am Samstag auf Murray. Das zweite Semifinale könnten zwei Wien-Teilnehmer bestreiten. Der Argentinier Juan Martin Del Potro, der Sieger von 2009, müsste allerdings zuvor den serbischen Titelverteidiger Novak Djokovic bezwingen, dessen Landsmann Janko Tipsarevic müsste den Spanier David Ferrer ausschalten.
Der 17-fache Grand-Slam-Turniersieger Federer schied erstmals seit Wimbledon 2011 wieder im Viertelfinale eines Majors aus. Bei den US Open, die er von 2004 bis 2008 fünfmal gewonnen hat, war er zuletzt 2003 so früh gescheitert. Dennoch bleibt Federer auch nach New York die Nummer 1.
Gegen den stark auftrumpfenden Berdych fand der 31-Jährige nie seinen Rhythmus und leistete sich insgesamt 40 unerzwungene Fehler. Selbst der gewonnene dritte Satz (nach 1:3-Rückstand) und die Unterstützung der 23.000 Zuschauer brachte Federer nicht die gewohnte Souveränität zurück. "Das ist eine große Enttäuschung für mich. Ich habe mich eigentlich gut gefühlt. Aber ich hätte mehr tun müssen und habe kein gutes Spiel gemacht", sagte Federer.
Sein Bezwinger dagegen konnte sein Glück zunächst noch gar nicht so recht fassen. "Das Gefühl könnte nicht besser sein, ich habe es genossen", sagte der Weltranglisten-Siebente. Berdych hatte sein bisher einziges Grand-Slam-Finale vor zwei Jahren in Wimbledon u.a. auch nach einem Viertelfinalsieg über Federer erreicht und damals dessen Serie von sieben Final-Teilnahmen beendet. "Etwas von meinem Spiel behagt ihm nicht und bringt ihn aus seiner Komfort-Zone heraus", sagte der Wahl-Monegasse.
Vorjahressieger Djokovic profitierte bei einer 6:4, 6:1, 3:1-Führung von der Aufgabe des von einer Grippe geschwächten Schweizers Stanislas Wawrinka. Del Potro beendete mit seinem 6:7(1), 7:6(4), 6:2, 6:4-Erfolg nach 3:15 Stunden die Karriere des US-Amerikaners Andy Roddick. Der 30-Jährige hatte das Turnier in Flushing Meadows 2003 gewonnen und seinen Rücktritt nach der heurigen Auflage angekündigt.
Unter Tränen verabschiedete er sich nach der finalen Niederlage von den Fans auf dem Center Court. "Ich weiß erstmals in meiner Karriere nicht, was ich sagen soll", erklärte Roddick in seinem letzten Platzinterview. "Ich habe es hier immer sehr genossen." Nach seinem einzigen Grand-Slam-Triumph hatte er noch vier Finali (Wimbledon 2004, 2005, 2009 und Flushing Meadows 2006) erreicht und war Mitglied des siegreichen US-Davis-Cup-Teams 2007.
Murray setzte sich nach schwachem Beginn (3:6,1:5-Rückstand) schließlich doch klar mit 3:6, 7:6(4), 6:2, 6:0 gegen den Kroaten Marin Cilic durch. Mit seinem Sieg sicherte sich der Brite auch schon vorzeitig die Teilnahme an der ATP-WM der besten acht Profis des Jahres vom 5. bis 12. November in London. Murray qualifizierte sich als vierter Spieler nach Federer, Djokovic und dem derzeit verletzten Rafael Nadal. (APA, 6.9.2012)
Andy Murray besiegt im Finale der US Open den Serben Novak Djokovic in fünf Sätzen und gewinnt als erster britischer Tennisspieler seit Fred Perry 1936 ein Grand-Slam-Turnier
US-Amerikanerin schlägt in einem spannenden Finale Viktoria Asarenka 6:2, 2:6, 7:5 und holt ihren vierten US-Open-Titel
Beneidenswerter Serbe lässt den Spanier in vier Sätzen alt aussehen: 2:6,6:1,6:4,6:2 - Nur noch ein Sieg fehlt Djokovic zur Titelverteidigung - und dem Olympiasieger Murray zum ersten Major-Titel
Weißrussin nach Dreisatzsieg über Scharapowa erstmals im Finale in New York - Williams lässt Errani keine Chance
Serbischer Titelverteidiger revanchierchte sich bei del Potro für Olympia-Niederlage - Spanier bezwang Tipsarevic in fünf Sätzen
Es ist vorbei: der US-Amerikaner verliert im Achtelfinale der US Open gegen Juan Martin del Potro und verabschiedet sich vom Tenniszirkus. Rückblick auf eine spannende Karriere, der auch Roger Federer im Weg stand
Schotte feiert in einem windigen Halbfinale einen Viersatzerfolg über Tomas Berdych - Djokovic vs. Ferrer abgebrochen - Finale verschoben - Damen-Endspiel erst am Sonntag
US-Duo fixierte mit ihrem insgesamt zwölften Major-Titel neuen Rekord in Open Era
Weißrussin setzt sich im Viertelfinale in dramatischer Dreisatz-Partie gegen die Titelverteidigerin durch - Peya scheitert im Doppel-Viertelfinale
US-Amerikaner konnte zu Achtelfinal-Match nicht antreten, früher in der Saison hatte er wegen Herzproblemen pausieren müssen - Radwanska überraschend out - Peya noch im Doppelbewerb
"FedExpress" in drei Sätzen gegen Verdasco weiter - Murray plagte sich mit Lopez - Paszek auch im Doppel out - Knowle mit Polasek im Viertelfinale
Titelverteidiger feiert einen sicheren Sieg gegen den Brasilianer Silva. Bei den Damen sorgt eine junge Britin weiter für Furore
Endstation für Vorjahressieger in der zweiten Runde
Den USA kommen die Tennisstars abhanden - "Ich wollte immer hier aufhören", sagt der eben 30 gewordene Amerikaner
Bradley Klahn, der eigentlich nur seinen Verwandten bekannt ist, schlug in der ersten Runde der US Open Jürgen Melzer. Der Österreicher hat verlernt, Tennisspiele zu gewinnen: "Es ist ein Teufelskreis"
Fünf-Satz-Niederlage für den haushohen Favoriten gegen die Nummer 489 der Welt
"Es war ein großes Abenteuer" - Asarenka, Scharapowa, Murray ungefährdet - Schon neun Herren siegten nach 0:2-Satzrückstand
Auf sie mit Gebrüll! Lange Zeit galt der Fluglärm über Flushing Meadows als störend, mittlerweile wird über schreiende Tennis-Damen heftiger diskutiert
Aus für Vorarlbergerin in zwei Sätzen gegen Weißrussin Goworzowa - Djokovic und Serena Williams ohne Probleme - Monaco verspielte Zweisatz-Vorsprung
Mayr-Achleitner, Haider-Maurer, Fischer und Oswald in erster Runde out - Meusburger scheitert in zweiter Runde
Franzose verpasst wegen seiner Knieprobleme US Open
Spanier musste wegen anhaltender Kniebeschwerden Teilnahme absagen
Novak Djokovic ringt in einer unglaublichen Partie Rafael Nadal nieder - Der Serbe holt in Flushing Meadows den Titel in vier Sätzen
Australierin lässt im Finale der US-Open Serena Williams nur wenig Chancen und gewinnt nach 73 Minuten in zwei Sätzen 6:2,6:3
Nah, denke ich nicht. Federer hat sicher auch Fans in Österreich, die Neider kommen halt bei einer Niederlage aus ihren Löchern gekrochen.
Ich denke eher, dass es den meisten von uns noch gar nicht bewusst ist, was es heisst, in der Ärea Federer, Nadal, Djokovic zu sein. Wie es jemand hier in diesem Thread schon gesagt hat, die meisten GS Titel gingen an Spieler, die unter 25 Jahre waren.
Vielleicht werden sich viele hier noch diese spannenden Jahre zurückwünschen. Mit Federer, Nadal und Djokovic, und damit meine ich auch deren Hasser und Neider.
Ferrer vs. Tipsarevic ist gerade ziemlich arg. Bin immer wieder erstaunt, wie lange Tipsarevic jetzt mittlerweile schon auf diesem hohem Niveau spielt. Toller Typ.
Und über Ferrer braucht man eh nicht mehr sprechen, der ist einfach ein Vorzeigeathlet...
immer wieder erstaunlich wie federer nach einer unerwarteten niederlage abgeschrieben wird. als ob man sein karriereende herbeireden wollte. fakt ist, dass er mit bisher 6 turniersiegen (darunter 1gs- und 3 masterstitel), olympiasilber und 2 weiteren gs hf eine absolute traumsaison spielt, nach wie vor nr1 ist und das jahr möglicherweiser als solche beendet. dazu kann man dem 'alten' mann nur gratulieren und sich auf weitere erfolgreiche jahre freuen.
irgendwie finde ich us open ohne federer und ohne nadal gar nicht mehr so spannend...
im normalfall heißt das finale djokovic-murray. das hätte zwar auch sonst so kommen können, aber dann hätte es immerhin zwei absolute spitzen-matches mehr gegeben.
ferrer, del potro, tipsarevic und berdych sind ja nicht schlecht... aber so den reiz der ganz großen matches haben matches mit beteiligung dieser spieler gegen die top4 für mich leider nicht. wahrscheinlich, weil nur äußerst selten (wie gestern berdych) jemand bei einem grand slam gegen sie gewinnt.
hoffentlich spielt federer noch lange und nadal kommt bald wieder zurück. dann macht das zuschauen wieder mehr spaß.
djokovic war bisher ja komplett ohne ernstzunehmenden gegner...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.