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APA-Chefredakteur Michael Lang kündigte der Redaktion am Mittwoch nach STANDARD-Infos ein Sparprogramm an. In drei Jahren muss die Redaktion wieder kostendeckend arbeiten, geben die Eigentümer vor. Geschäftsführer Peter Kropsch erklärt dazu per internem Rundmail, die Unabhängigkeit der APA sei nicht ohne "wirtschaftliche Stärke" sicherzustellen.
Die Nachrichtenagentur ist eine Genossenschaft von ORF und den meisten österreichischen Zeitungen, darunter der STANDARD. Seit Anfang 2012 zahlen die Genossenschafter für die APA-Dienste nach einem neuen Tarifmodell. Es habe ermöglicht, dass alle bestehenden Genossenschafter die Dienste weiter beziehen konnten, erklärt Kropsch in seinem Rundmail. Es entlastet hohe Auflagen und sollte wohl auch "Krone" und "Heute" an Bord holen, was bisher nicht gelang. Von Genossenschaftern, darunter "Österreich", kamen durch das neue Tarifmodell rund 800.000 Euro weniger herein.
Nach der Redakteursversammlung kursierten unbestätigt rund 700.000 Euro Sparbedarf bis Ende 2014, mehr als 1,5 Millionen bis Ende 2015. Abgänge, Pensionierungen und befristete Dienstverhältnisse sollen nicht nachbesetzt werden. Weitere Sparpläne geringeren Umfangs sollen nichtredaktionelle Bereiche betreffen.
Die APA-Gruppe insgesamt wirtschaftet positiv, die Redaktion der Nachrichtenagentur operiert derzeit negativ. (fid, DER STANDARD, 6.9.2012)
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http://www.pressetext.com/news/20090817026
"Den Berechnungen der Steuerexperten zufolge hat sich die APA durch die Nichtanstellung der freien Mitarbeiter mindestens 1,5 Millionen Euro pro Jahr erspart, über 15 Jahre gerechnet 23 Mio. Euro."
http://derstandard.at/125069184... -Unrechtes
Kropsch: "Das sind fiktive Rechenmodelle. Papier und Excel sind wahnsinnig geduldig."
Bereits im Frühjahr kürzte die Regierung im Rahmen des Sparpakets die Presseförderung um 15% (1,35 Mio.)
http://www.linkswende.org/5706/Kuer... -in-Gefahr
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