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Kalt-warm, süß-sauer, hell-dunkel: Für die Beziehungen zwischen der Supermacht USA und ihrem aufstrebenden Kontrahenten China treffen all diese Beschreibungen zu. Das Verhältnis ist alles andere als eindeutig. Es ist geprägt von tiefgehenden strategischen Auffassungsunterschieden, beinharter politischer Konkurrenz und scharfem (finanz-)wirtschaftlichem Wettbewerb. Trotz allem aber herrscht realpolitischer Pragmatismus zwischen Washington und Peking vor. Und dieser muss der Interpretationsrahmen sein, innerhalb dessen Besuche wie jener Hillary Clintons nun einzuordnen sind.
Die Differenzen beider Staaten traten dabei klar zutage: Es ging um die diametral entgegengesetzte Haltung in Sachen Iran und Syrien. Es ging auch um den Konflikt im Süd- und Ostchinesischen Meer, wo Washington neuerdings offiziell seine unmittelbaren nationalen Interessen tangiert sieht. Doch bei jedem dieser Meetings ist gleichzeitig immer implizit klar, dass beide Mächte in einer globalisierten Welt mehr voneinander abhängig sind als ihnen lieb ist. 2000 Milliarden Dollar Schulden/Investment - je nachdem von welcher Seite des Pazifik man die Sache betrachtet - lassen ein "finanzielles Gleichgewicht des Schreckens" entstehen, das auf mittlere Sicht keinerlei großen Zerwürfnisse oder Krisen erwarten lässt.
Trotz dieser relativ stabilen Interessenlage ist es interessant zu beobachten, wie sich der Ton in Peking sukzessive verändert - und zwar weniger in den außenpolitischen Gesprächen als in den Medien des kommunistischen Regimes. Während ihre Herren in den Regierungspalästen nie ein lautes Wort verlieren, lassen die Zeitungen es rhetorisch krachen. Die Kommentare reichen bis hin zu einer angedeuteten militärischen Auseinandersetzung mit den Amerikanern.
Dahinter stehen allerdings weniger sicherheitspolitisches Kalkül als innenpolitische Schwierigkeiten, in denen sich Peking zunehmend wiederfindet. Seit die chinesische Wirtschaft auslässt, spielt die Führung vermehrt die (außen-)politische Karte - vor allem um in der heiklen Übergangsphase zur fünften Generation kommunistischer Mandarine von den groben internen Problemen abzulenken. Heuer wird das Wirtschaftswachstum Pekings erstmals nach vier Jahren wieder unter die ohnehin schon relativ bescheiden gesteckten Ziele fallen. Gleichzeitig sinkt die Industrieproduktion, steigt die Arbeitslosigkeit und erschüttern immer wieder Skandale und Affären den Ruf der Partei - einen schlechteren Start könnte sich Xi Jinping, ab kommendem Oktober der starke Mann in Peking, in seinen bösesten Träumen nicht ausgemalt haben.
Vor einem neuen Konjunkturpaket wie jenes im Krisenjahr 2009 schrecken die Chinesen diesmal eher zurück. Deshalb bleibt ihnen heute nicht viel mehr als Propaganda, um ihre Bürger bei Laune und die Führung an der Macht zu halten. Dieser interne Faktor bestimmt zunehmend die Außendarstellung Pekings.
Gibt es in der westlichen sicherheitspolitischen Tradition das militärische Konzept der "Abschreckung", ist sein chinesisches Äquivalent die "Verschleierung". Hinter einem dichten Nebel aus Worten und Ankündigungen soll niemand Pekings Interessen lesen können - Ausländer nicht, und die eigenen Bürger auch nicht. Die Amerikaner haben das nach 40 Jahren US-China-Beziehungen, inzwischen internalisiert und bleiben cool. (Christoph Prantner, DER STANDARD, 6.9.2012)
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Jau.
Wir erinnern uns noch, als Roosevelt von Deutschland Garantien forderte, Peru und Brasilien nicht anzugreifen
So weit hergeholt war das also gar nicht.
der anteil der chinesischen "investitionen" wächst aber weltweit, sie haben sich von china nach westen ausgebreitet, bis zum maghreb (libyen!), bis nach zentralafrika und bis nach europa und eben insbesondere in die USA.
US-drohnen filmen überall, töten, wo zuviel einfluss chinas entsteht, also auch an der chinesischen grenze mit afghanistan und pakistan. der bedrohlich erscheinende rivale der FI und sein verbündeter russland sind das eigentliche ziel des weltkriegsprojektes der FI-diktatur, das sie zynisch "frühlingshafte demokratisierung" nennt.
wir wollen nicht für die FI in ihrem 3. wetkrieg in 100 jahren verheizt werden. das
BEDINGUNGSLOSE GRUNDEiKOMMEN für alle
ermöglicht den 99% die verweigerung der kollaboration mit der FI.
die idee des BGE ist es den staat zu verschlanken.
zurzeit gibt es eine fülle von staatlichen aufgaben und geldausgaben die durch ein BGE einfach wegfallen würden.
es gibt auch viele "verlierer" eines BGE: das heer exorbitant verdienender beamten zum beispiel die großteils dannach nach möglichkeit zu BGE empfängern degradiert würden da man sie schlichtweg nicht mehr brauchen würde.
die schweizer sind haben das für die schweiz mal ernsthaft ausgerechnet und viel fehlt nicht zum nullsummenspiel, das heißt aktuell ist der staat den wir uns leisten nicht viel billiger als einer mit BGE
im grunde bedeutet das BGE nur: reduktion der bürokratie und ein schlanker sozialstaat. nicht mehr, nicht weniger. mehrausgaben fallen dabei nicht nennenswert an
von der anderen, der "bösen FI"?
Bei aller erlaubten und tw. auch nötigen Kritik an den USA: was macht die Russen, die Chinesen, die Pakistani oder Syrer besser?
Wie hätten die USA den "arabischen Frühling" von dem Eingeweihten von vornherein klar war, dass er nicht nur einen friedlichen und demokratischen Ausgang finden würde, respektive dass der demokratische Ausgang durchaus Parteien/Menschen an die Macht bringen könnte, die in den USA und in Europa eher gefürchtet werden,- hervorgebracht?
Ihr Kommentar lässt hier einige Fragen offen.
die frage ist leicht beantwortet:
die von dir aufgezählten staaten verfügen im gegensatz zu den usa und der eu noch über eigene geldrechte - sie sind noch von der fed unabhängig und somit eine art potential, daß sich die fi liebendgerne einverleiben würde...
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