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Wien - Basierend auf der Prognose, dass Roboter bereits in naher Zukunft ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags sein werden, macht man sich auf der TU Gedanken um ein möglichst harmonisches Interagieren von Mensch und Roboter. In der abgelaufenen Woche wurde dafür das Konsortium "Kollaborierendes Roboter System" (KOROS) gegründet, das sich diesem Themenkreis widmen soll. Die Forscher wollen ihre Arbeit auf die drei Themenkreise "Sehen und Erkennen", "Sicheres und kognitives Verhalten" sowie "Roboter in menschlichen Lebensräumen" fokussieren.
Im Unterschied zu Industrierobotern, die bei der Verrichtung ihrer Aufgaben ein Gefährdungspotenzial darstellen können, wenn ihnen ein Mensch auf unerwartete Art und Weise in die Quere kommt, müssen Maschinen im Alltag sicher sein und "weich werden", meinte Gottfried Magerl, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Wien. Ein Hilfsroboter im Haushalt sollte etwa zwischen einer Medikamentendose und einem Wasserglas unterscheiden können, dieses auch entsprechend vorsichtig greifen können und nicht von einer Hauskatze oder einem verstellten Wohnzimmertisch vor unlösbare Probleme gestellt werden. Da von ihnen hohe Flexibilität verlangt wird, brauchen die komplexen Maschinen überdies ein schnelles und sicheres Diagnosesystem, um rasch etwa einen Kameraausfall bemerken und entsprechend darauf reagieren zu können. Anleihen wollen die Forscher dabei an der Natur nehmen, etwa dem menschlichen Immunsystem.
An dem Konsortium beteiligen sich Arbeitsgruppen verschiedener Teilbereiche der TU und anderer Unis, die einen Bogen von der Softwaretechnik über die Fertigungstechnik bis hin zur Architektur spannen. Auch Geisteswissenschafter arbeiten mit, etwa wenn es um das Modell eines "Computerbewusstseins" geht. Für die Erforschung neuer Einsatzmöglichkeiten hat die TU von der französischen Firma Aldebaran den 1,40 Meter großen, menschenähnlichen Roboter "Romeo" gekauft, der ab etwa 2013 zum Einsatz kommen soll. (APA/red, derStandard.at, 8. 9. 2012)
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KOROS
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der großartige archie hat schon 2009 diese revolutionären ideen umgesetzt.
der war so weich, das ihm der kopf heruntergefallen ist bei der präsentation.
zusehen ist diese sternstunde der österreichischen foschung unter:
http://www.krone.at/Wissen/Ar... index.html
der standard hat dieses video leider löschen müssen.
http://video.vienna.at/vienna/ro... oPlay=true
Auf vienna.at wird verbal nachgetreten...
Aber wenn man Prof. Kopacek zuhört und Archie sieht, dann sind Anspruch und Wirklichkeit weiter auseinander als Sonne und Mond.
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