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Die World Wide Wed Foundation hat den ersten Web Index veröffentlicht.
Die World Wide Web Foundation von WWW-Gründer Tim Berners-Lee hat erstmals den Web Index veröffentlicht, der ab sofort jährlich über die weltweite Entwicklung des Webs Aufschluss geben soll. Im ersten Report wurden 61 Länder berücksichtigt. Die Spitze bildet Schweden, am schlechtesten schnitt der Jemen ab. Österreich ist nicht gelistet.
Der Index setzt sich aus den Kriterien "Impact", "Readiness" und "The Web" zusammen. Bei "Impact" wird der Einfluss des Webs auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eines Landes gemessen. "Readiness" berücksichtigt den Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur ebenso wie den regulatorischen Rahmen und Bildungsangebote. Bei "The Web" geht um die Verbreitung der Internet-Nutzung in der Gesamtbevölkerung und die verfügbaren Inhalte.
Laut dem Ranking 2012 ist das Web gemessen an diesen Kriterien in Schweden (mit 100 Punkten), den USA, Großbritannien, Kanada und Finnland am besten entwickelt. Unter den Schlusslichtern befinden sich Länder wie der Jemen (mit 0 Punkten das letztgereihte Land) Simbabwe und Burkina Faso. Österreich wird nicht gelistet. Die gesamte Liste kann auf einer eigenen Website abgerufen werden.
Die Untersuchung ergibt unter anderem, dass weltweit jede dritte Person Zugang zum Web hat. In einem Drittel der gelisteten Länder gibt es seitens der Regierung Zensurmaßnahmen. Basierend darauf will die Organisation gezielt Projekte fördern, um etwa den Ausbau voranzutreiben. Die Daten stammen unter anderem von der CIA, dem Weltwirtschaftsforum, der Weltbank, der UN und Wikipedia. (br, derStandard.at, 5.9.2012)
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