"Einzigartige Kaltblütigkeit": Anklage gegen Estibaliz C. erhoben

5. September 2012, 14:49

Prozess vermutlich im November - Angeklagte soll auch in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden

Wien - Im Fall der Wiener Kellerleichen hat die Staatsanwaltschaft Wien gegen die Eissalon-Besitzerin Estibaliz C. erwartungsgemäß Anklage wegen Doppelmords erhoben. Staatsanwältin Ursula Kropiunig bescheinigt in ihrer 21 Seiten umfassenden Anklageschrift, die am Mittwoch zugestellt wurde, der 34-jährigen Frau eine "geradezu einzigartige Kaltblütigkeit und Skrupellosigkeit". Selbst ihre jeweiligen Lebensgefährten hätten bei Estibaliz C. "trotz den von ihr begangenen schauderhaften Taten keine Verhaltensänderung wahrgenommen".

Die Frau, soll im April 2008 ihren Ex-Mann Holger H. und im November 2010 ihren Lebensgefährten Manfred H. getötet, zerstückelt und die Leichenteile im Keller ihres Eissalons "Schleckeria" in Wien-Meidling einbetoniert haben. Da sie die psychiatrische Sachverständige für immens gefährlich hält, hat die Anklagebehörde zusätzlich die Unterbringung der Frau in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragt. Der Prozess, den Richterin Susanne Lehr leiten wird, dürfte bereits im kommenden November stattfinden. (APA, 5.9.2012)

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Schlimm

Schlimm finde ich, dass das Kind bei den Eltern dieser Frau aufwachsen muss.

Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Was ist daran schlimm, dass dieses Kind bei den Eltern dieser Frau aufwächst.

Weil es mittlerweilen genügend seriöse Literatur darüber gibt, wie sehr sich entmenschlichte Handlungen auf massive Kindheitsschädigungen zurückführen lassen. Politische Despoten, Serienmörder, Gewaltverbrecher,…. stammen allesamt von massiv schädigenden Eltern ab.
Haben Sie keinerlei Bedenken?

Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

DIE seriöse Literatur,

die einen notwendigen (!) Kausalzusammenhang zwischen Persönlichkeitsstörung und Elternhaus beweist, zeigen Sie mal her. Bassenapsychologie.

Vorweg: Tonfall mäßigen!

Tiefenpsychologen (E. Fromm), Kindheitsforscher (A.Miller), Entwicklungspsychologen (Lloyd deMause), PA (A. Gruen).... sagen dies.

Folgenlos bleiben mÜn miese Eltern für niemanden.
Die Frage ist, inwieweit Unverarbeitetes später "nur" an sich selbst oder an anderen (Sündenböcke; oft eigene Kinder) abreagiert wird: Nicht jedes Kindheitsopfer wird Täter, aber alle Täter waren einmal Opfer.

In diesem Fall sieht man zum Glück

ein dass sie in der Gesellschaft nichts verloren hat. In vielen anderen Fällen ist das leider nicht so.

na gott sei hat sie ihre haberer

nicht zu eis verarbeitet

Was glauben Sie, woher die Bröckerl im Amarenaeis stammten.

Letzte Meldung: Im Keller der Justizanstalt...

...wurden 5 eingemauerte Beamte gefunden.
Tatverdächtig: eine Spanierin.

Die Metzgerin aus Meidling
Man könnte aus dem Stoff eine Operette machen.

Klassischer Fall für eine Fußfessel.

Wer sie? Was haben sie ausgefressen dass sie eine maximal 1-Jährige unbedingte Haftstrafe bekamen?
Estibaliz kann es ja nicht sein, da sie garantiert mehr als 1 Jahr bekommt.

die staatsanwältin

hat offenbar einen schauderhaften hang zur poesie.

bei Gesetrzesübetretungen braucht man auch Verteidiger

Blöd ist, wenn man etwas nicht getan hat

weil die Staatsanwaltsachaft sollte in der Lage sein Wahreit klar zu finden

auf das hat jeder Bürger Recht

Estibaliz C. hat nach der ersten Flucht und Festnahme alles gestanden.

Mit übertriebenen Anklagen werden solche Geständnisse in Zunkunft wieder schwerer zu erreichen sein

einer eisdielenbesitzerin kaltblütigkeit zu unterstellen...

ja, wie soll sie es denn sonst gemacht haben?

Ihr erster Mann besaß die Waffen die zu seiner Ermordung führten.

Deswegen ist ihre persönliche Konstitution - Sie hatte Phantasien ihren Mann einmal umzubringen - nicht alleine verursachend gewesen, es tatsächlich zu tun.

Hätte Er keine Waffen gehabt, sage Ich, wäre es nicht geschehen.

Lebenspartner haben mit Waffenbesitz auch Verantwortung für ihre Partner.

Sie besaß ja nicht die Berechtigung zu deren Besitz.

hättiwari....

Das ist schlüssig und plausibel. Der Mann ist Schuld.

Du hast Recht; bis auf die Frage, wie weit die Lösung einer Ehe in Ordnung ist

War es nur eine staatliche, war man Sich über den möglichen zeitgbegrentzen Character beiderseits im Klaren

wobei, Wer die Lösung will, sollte auch gehen

Todesstrafe war keine zu verhängen
deswegen dieses Verfahren

für die Angeklagte spricht: große Wertlegung auf Verbergung ihres Gesichts, Ihrer Person vor der Öffentlichkeit

inwiefern spricht das für die Angeklagte??

das solltze alles ordentlich in einem psychologisch/psychiatrischen Gutachten bewertet sein

das erstellte Gutachten nimmt vertrauliche Erzählungen von früheren Phatasien her und konstruiert einen abnormal hochgefählichen Menschen,

unzurechnungsfähig

das ist Sie nicht

Frauen mit ähnlichen Fantasien können auf anderen Lebensweg nie jemand etwas antun

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