Hypo Tirol startet eigene Bezahllösung für Smartphones

5. September 2012, 14:34
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    screenshot: derstandard.at

Im Lebensmitteleinzelhandel kann künftig mit App bezahlt werden

Die Tiroler Hypo Bank setzt gemeinsam mit Mpreis eine neue Bezahlmöglichkeit um. Mit einer App sollen Kunden im Tiroler Lebensmitteleinzelhandel bargeldlos mit dem Smartphone bezahlen können.

Nur mit Hypo-Konto

"Secure Shopping" heißt die App, die seit Dienstag erhältlich ist. Zur Nutzung der App muss ein persönlicher PIN-Code eingegeben werden, danach wird ein Barcode angezeigt, der an den Kassen eingescannt wird. Um das System zu nutzen, muss man allerdings ein Konto bei der Hypo Tirol Bank haben. Mit einem kostenlosen Konto für "Secure Shopping"-Interessierte im ersten Jahr möchte die Hypo Tirol auch neue Kunden gewinnen. Zur Aktivierung bekommt man einen Code im Online Banking ein. Nach wenigen Stunden kann die App genutzt werden, beispielsweise bei Mpreis oder Tyrol. Der Code zum Bezahlen ist einmalig und über eine patentierte "Secure Pre-Authorzation" Technologie möglich.

Nur mit Bildscannern

Wie auch bei den Kundenkarten-Apps kann der Strichcode nur an Kassen gelesen werden, die einen Bildscanner haben. Bislang kann man nur in wenigen Mpreis-Filialen damit bezahlen. Der Händler möchte in naher Zukunft alle Filialen in Tirol mit der Technologie ausstatten, um die Bezahlung mittels App zu ermöglichen.

"Erstmalige Umsetzung"

Laut Hypo Tirol wurde die "innovative Bezahllösung in Tirol entwickelt und zum ersten Mal umgesetzt". Die App gibt es für Android als auch iOS. (red, derStandard.at, 5.9.2012)

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10 Postings
Ganz andere Frage

Wenn die App von der Hypo kommt... - wieso ist dann da ein Sparkassen "S" oben?

wahnsinn, dieses system

Als kunde muss ich die bank schriftlich vom bankgeheimnis entbinden für diesen Service...
Und wer mal den traffic mitsnifft.... Uiuiui

Ich wage es zu bezweifeln, dass dieses Konzept funktioniert. Sollte es wider erwarten von Erfolg gekrönt sein, so verneige ich mich voller Hochachtung.

Welche Agentur hat das entwickelt?

Hier eine noch eine Beschreibung wie das funktioniert:
http://www.mpreis.at/service/z... /index.htm

Den Betrag kann man anscheinend nicht angeben. Es ist also wohl eine Einzugsermächtigung die einmal gültig ist.

Bedeutet also 30% gehen an Apple?

Oder die App ist bald nicht mehr im AppStore. So kennen wir das ganze doch? Kann sich nur noch um wenige Tage handeln.

Wieso? Ist doch keine Art von in-app Payment oder?

Dachte immer solche Bezahlapps sind da kein Problem sondern nur Dinge die das In-App Modell von Apple nachbauen wollen?

Laut Apples Definition schon. Du bezahlst ja innerhalb der App irgendwas (bzw mit Hilfe der App).

Apple verlangt mittlerweile auf alles die 30% - es sei denn sie entscheiden sich mal anders, wie derzeit wohl in diesem Fall (einfach so wie es ihnen gefällt).

Der einzige Weg das zu umgehen ist über Safari die Produkte zu vertreiben, aber das macht dann die App relativ sinnlos und benutzerunfreundlich.

Also in den Apple Review Guidelines steht nichts dazu. Alle Apps die derzeit wegen solche Sachen rejected worden sind haben versucht inapp payment zu umgehen oder haben es falsch benutzt (Dropbox...).

Es steht sogar:
"11.3 Apps using IAP to purchase physical goods or goods and services used outside of the application will be rejected"

Ich denke die App hat da nichts zu befürchten, gibt ja auch einige andere Apps die so etwas mit Kreditkarten machen (Square...).

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