E-Cargobike: Lastenmuli für Lance Loadstrong

5. September 2012, 14:26

Legales Doping für Radler mit dem großen Anliegen: Das elektrifizierte Load Hybrid von Riese & Müller

Es könnte so etwas wie das Missing Link zwischen Mini-Van und der guten Sackrodel sein: das Load Hybrid von Riese & Müller. Vor wenigen Tagen debütierte das Lastenrad bei der Eurobike in Friedrichshafen. Wobei der Begriff "Lastenrad" nicht ganz den Talenten dieses Allrounders entspricht: Vielmehr will der Fertiger aus Darmstadt neben dem Profi-Spediteur auch Familien ansprechen, die einen smarten Schnell- und Einkaufstransporter für den Alltagsgebrauch suchen.

Die gesteigerten Ansprüche an den Fahrkomfort löst das Load Hybrid mittels eines vollgefederten Rahmens ein. Gehsteigkanten und Rumpelasphalt sollen so ihren Schrecken verlieren. Praktisch: Sattel als auch Lenkstange lassen sich dem Hersteller zufolge auf Körpergrößen zwischen 1,50 und 1,95 Meter einstellen. 

Auch als Zweiteiler

Ganz der Genetik der Marke entsprechend hat der Klapprad-Spezialist (Birdy!) auch dem Load Anpassungsfähigkeit anerzogen: Per Kupplung vor dem Lenkrohr lässt sich der 2,45 Meter lange Riegel in zwei platzsparende Teile auseinandernehmen.

Voll ausgefahren ist das etwa 30 Kilo schwere Load Hybrid auf ein Gesamtgewicht von bis zu 200 Kilogramm ausgelegt. Das meiste davon sollte sich idealerweise auf der zwischen 39 und 45 Zentimeter breiten Ladefläche befinden. Unterstützend greift ein Elektromotor mit 250 Watt Leistung ein.

Ketten- oder Nabenschaltung

In drei Versionen fährt der einspurige Tieflader ab Frühjahr 2013 vor. Immer dabei sind E-Motor, Teilbarkeit und hydraulische Scheibenbremsen sowie in der Basisversion "Light" eine 9-Gang-Kettenschaltung. Das Load "Touring" kommt mit einer Shimano-10-Gang-Schaltung und wertigeren Komponenten (Lichtanlage, Scheibenbremsen). Beim "NuVinci" werkt stattdessen eine stufenlose Nabenschaltung.

Die Preisgestaltung ist angesichts des Gebotenen durchaus korrekt: Für das "Light" sollten 4.599 Euro veranschlagt werden, "Touring" und "NuVinci" nehmen um 4.999 Euro die Arbeit auf. (ssc, derStandard.at, 5.9.2012)

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So ein cooles…

…Bike!

Eine Last von 200kg ?

Welcher TÜV-Prüfer hat das genehmigt?

Welche Bremsleistung und Kurventauglichkeit mit dieser Last muß denn ein Lastenfahrrad überhaupt haben, um für den gewerblichen Transport verkehrstauglich zu sein?

Wer übernimmt die Haftung für Unfälle, welche Versicherung deckt die Schäden? Wieso gibt es keine Pflichtversicherung für Lastenfahrräder?

einzig sinnvolle nutzmöglichkeit: eine gscheite gatling auf fix montierter lafette auf der ladefläche. damit fehlts dann wohl nicht mehr an argumenten im straßenkampf, äh verkehr.

bobo-apparat

oder etwas die damit tatsächlich geld als schwerlastzusteller verdienen wollen...

wer

alleine soviel an bk für seinen pkw/jahr ausgiebt, dürfte sich über die höhe nicht schrecken.
p.s. es gibt auch ganz normale mtb in dieser preisklasse

politisch korrektes Spielzeug für betuchte Männer :-)

das beste lastenrad derzeit...

ist und bleibt das bullit von larry vs. harry!

gerade einmal 22kg eigengewicht und fährt sich (fast) wie ein normales rad. eingewöhnungszeit ca 60 sekunden!

http://www.larryvsharry.com/

Ja, cool auch

aber E-Motor?????

danke für deine persönliche

meinung, objektiv gesehen ist die lenkung und ihrer wirkung grenzwertig, nämlich so grenzwertig, dass es seit einiger zeit einen lenkungsdämpfer für das bullit zum nachrüsten gibt, um die negativen wirkungen der lenkung zu stabilisieren.

na ich weis nicht ...

... dann doch eher dieses hier (2. sitz raus und passt)
http://www.metallhase.at/2rider.html

lg
euer trollkind

Super

Gokart fahren wie früher für Erwachsene.

echt cool - aber unverständlich teuer!

find ich auch... 5000 euro für so ein ding als "korrekt" zu bezeichnen erscheint mir schon etwas gewagt.

für 8000 euro gibt's die "lieferwagenvariante" des dacia logan mit der sich 800kg auf 2.5m3 laderaum transportieren lassen. und darum scheints hier ja zu gehen.

dann versuchen

sie es mal mit dem dacia auf dem radweg oder gegen die einbahn, sprich ein wesentlicher vorteil ist neben den betriebskosten die nützung der radwweginfrastruktur.

haben sie jetzt wirklich radweginfrastruktur gesagt?

hahaha

darum gehts ja nicht, sondern darum, was man für das geld auf die straße gestellt bekommt, und da muss ich sagen: 5000,- für ein stanglwerk plus zugekaufter komponenten sind abzocke.

Naja...bei der Radweginfrastruktur in Wien ist das mit einem ordentlichen Lastenrad auch oft schon ein Problem.

Dann bist in wien aber mit dem auto schneller ;-)

eben nicht

Der manieristische Stil erinnert fast schon an Motorbeilagen in der Tageszeitung.

Kompensation, weil Schreiberling leider nicht im Feuilleton gelandet ist …

Vieeeeeel ...

... zu teuer!

ich halt nix von lastenrädern in long-john manier.

lastendreiräder wie diese hier:

http://www.christianiabikes.de/modelle/1... x--30.html

sind erheblich praktischer. bauen viel kürzer und haben einen größeren und höheren laderaum.

... sind dafür aber auch deutlich breiter und (ggf. müsste man ausprobieren) weniger wendig.

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