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Auf den Gründen am Steinhof-Areal ist theoretisch alles möglich.
Wien - Am Dienstagabend war es soweit, dass trotz der Unstimmigkeiten der vergangenen Monate alle Beteiligten des Mediationsverfahrens im Streit um die Bebauung des Steinhofareals eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichneten. Im Abschlusspapier wird zwar festgehalten, dass "das Ziel einer konkreten konsensualen Lösung" bis Ende August nicht erreicht werden konnte.
Die Teilnehmer - bestehend aus Stadt Wien, zwei Bürgerinitiativen, der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft und dem Bauträger Gesiba - einigten sich jedoch darauf, dass diesbezüglich ein Expertengremium ernannt werden soll, das alle Bauplätze "unter besonderer Berücksichtigung der kulturhistorischen Bedeutung, Ökologie und Raumplanung" beurteilen soll. Ein Blankoscheck für dieses Gremium, wie es die beteiligten Bürgerinitiativen noch am Montag befürchtet hatten, wurde ihnen nicht vorgelegt.
"Wir werden uns laufend über den Zwischenstand informieren und den Prozess weiter begleiten", sagt Gerhard Hadinger von der Initiative Steinhof erhalten, die bereits 53.000 Unterschriften gegen die Errichtung von Wohnungen im östlichen Teil des Areals gesammelt hat. "Ich sehe die Arbeit der Expertengruppe als Basis für weitere Verhandlungen."
Alle Teilnehmer können der Stadt Wien namentliche Vorschläge für das Expertengremium machen, bis Ende November soll auf Wunsch der Gesiba ein Nutzungskonzept vorliegen. Theoretisch ist immer noch alles möglich, von der Errichtung hunderter Wohnungen bis zu einer öffentlichen Nutzung. (juh, DER STANDARD, 5.9.2012)
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Freitag 12.10.2012 17:00 Uhr: Mediationssitzung
Die Nennung der Expertengruppe durch das Büro Vassilakou hat bei uns große Entrüstung und Unverständnis hervorgerufen.
Viele Stunden unserer Freizeit haben wir in der Mediation verbracht um unsere Vorschläge für die Experten zu recherchieren und einzubringen. Zu keiner der von uns vorgeschlagenen Personen wurden Einwände vorgebracht. Trotzdem wurden ausschließlich Architekten, Städte- und Verkehrsplaner nominiert.
In einer kurzzeitig einberufenen Meiationssitzung möchten wir unsere Enttäuschung kundtun und fordern die Einhaltung der von allen Medianden unterschrieben Mediationsvereinbarung. Nachzulesen hier!
www.steinhof-erhalten.at lesen, unterschreiben!
Datum: 12.10.2012
Etwa als Campus fuer die Ausbildung zu Altenpflegern, Dementen, psychisch Erkrankten, Burn-Out Depressionen, etc.
Auch eine Wohn-Nutzung fuer Waisen, verlassene Muetter, betreutes Wohnen oder integratives Wohnen ist denkbar.
Sicher aber keine neuerrichteten Wohnsilos in Spuckweiter des Gesamtensembles.
Die ueberdimensionale Reha-Klinik ist unpassend genug.
Hier steht, wie sehr sich die Bürger in dieser Mediation bemüht haben, dieses wunderbare Jugendstilensemble für UNS ALLE – für die Nachwelt, Kinder und Kindeskinder, zu erhalten, damit es unversehrt weitergegeben werden kann:
http://www.aktion21.at/themen/in... 83&id=1838
http://www.steinhof-erhalten.at/
Es ist doch immer von einem Generationenkonflikt die Rede – hier ist er EINDRUCKSVOLL widerlegt!
Eine ungeheure emotionale und zeitliche, und, ja, auch intellektuelle Belastung haben diese Menschen unentgeltlich und wie man liest, oft auch unverstanden und unbedankt auf sich genommen.
Dieses Engagement und dieser Einsatz verdient doch die Anerkennung aller, die sich jetzt zurücklehnen und nörgeln.
Und dann lese ich hier, daß Herr Bürgermeister Dr. Häupl es nicht der Mühe wert findet, seine Bürger für 10 Minuten eine Adienz zu gewähren, um sich von ihnen ein Buch mit einer Machbarkeitsstudie zum möglichen UNESCO-Weltkulturerbe-Status überreichen zu lassen:
http://www.steinhof-erhalten.at/Aussendun... haeupl.pdf
Er antwortet diesen Bürgern und Steuerzahlern von Wien nicht einmal, sondern reicht diese Bitte kommentarlos an Fr.Vassilakou weiter.
Über 53.000 Menschen haben eine Petition zu Steinhof unterschrieben; die Vertreter dieser Menschen zu empfangen, läßt er sich nicht herab – aber das rote Band eines neuen Luxushotels durchschneidet der Bürgermeister von Wien unter Blitzlichtgewitter!
W
Die sozialdemokratisch geführte Stadtregierung wird dafür sorgen, dass auf den Steinhofgründen sicherlich massiv "nachverdichtet" wird, der Augartenspitz wurde schon verbaut, ebenso der Pratervorplatz und bald auch ein anderer Teil des Praters an der Ausstelltungsstrasse Ecke Präuscherplatz, dort wird bald auf Flächenwidmungsplannutzung "Vergnügungsstätte" ein Parkhaus mit 400 Stellplätzen und ein Bürohaus gebaut (für Novomatic).
Ich verstehe die Sozialdemokratie einfach nicht mehr, wenn sie wenigstens für ihr Klientel arbeiten würde, aber die Armen sind im Dienste der Kapitalisten und Neoliberalen und das alles nur wegen ein paar Millionen Euros "Extrazuwendungen" und im Gegenzug dazu eine verlorenen Identiät der Stadt.
außer man ist schon tod.
Jede Stimme, jeder Brief, jedes Mail, jeder Anruf bei Politikern und auch in den Medien kann helfen das Bebauungsprojekt endgültig zu Fall zu bringen. Helfen Sie mit, tun Sie etwas.
Schweigen ist zuwenig.
http://www.avaaz.org/de/petiti... erden/?sbc
Dort wird noch DRINGEND Unterstützung gebraucht!
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