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Matzinger am Ziel seiner Träume.
London - Der Salzburger Leichtathlet Günther Matzinger hat am Dienstagabend für die zweite österreichische Goldmedaille bei den Paralympics in London gesorgt. Einen Tag nach der Goldenen von Dressurreiter Pepo Puch triumphierte der 25-Jährige im 400-Meter-Lauf der Klasse T46. Mit dem neuen Europarekord von 48,45 Sekunden entschied der in München lebende Bankangestellte, der seit der Geburt eine Fehlbildung am rechten Unterarm (Dysmelie) hat, die Konkurrenz klar für sich.
Der Brasilianer Yohansson Nascimento (49,21) wurde Zweiter, Bronze ging an Pradeep Sanjaya Uggl Dena Pathirannehelag (49,28) aus Sri Lanka. Matzinger war überwältigt: "Ich kann es gar nicht glauben. Ich bin hierhergekommen, um eine Medaille zu machen. Dass es jetzt Gold geworden ist, ist der absolute Wahnsinn. Meine Füße tun extrem weh, aber der Kopf ist extrem erleichtert. Es ist alles super aufgegangen, schöner kann es nicht sein."
Für Matzinger ist es die erste Paralympics-Medaille, 2008 in Peking hatte er die Ränge fünf und sieben belegt. Sein bis Dienstag größter Erfolg war WM-Gold 2009 in Indien, hinzu kommen zweimal Silber und einmal Bronze bei Weltmeisterschaften. In London startet Matzinger, der in Krems Exportorientiertes Management studierte, auch noch über 800 Meter.
Österreichs Team hält nun im Medaillenspiegel bei zwei Goldenen, zwei Silbernen und vier Bronzenen. Dementsprechend zufrieden zog ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber Zwischenbilanz, schließlich wurde das Ziel von vier bis sechs Medaillen bereits klar übertroffen.
"Wir sind sehr glücklich mit dem bisherigen Abschneiden, jetzt fällt natürlich der Leistungsdruck weg", sagte Huber. Die weiteren Wettkampftage könnten daher lockerer angegangen werden. "Es ist sicher noch die eine oder andere Medaille drinnen", meinte Huber. Die Medaillengewinne werden alle im Österreich-Haus gefeiert.
Dank der beiden Goldmedaillen ist Österreich im Medaillenspiegel nach 279 der 503 Entscheidungen auf Rang 28 geklettert. Bei der Rückkehr aus London am Montag ist eine Medaillenfeier mit den erfolgreichen Athleten in Wien-Schwechat geplant, die Ankunft des Flugs der ÖPC-Delegation ist für 12.40 Uhr geplant. (APA/red, derStandard.at, 5.9.2012)
100m - 11,71 / 07.07.2012 / Vöcklabruck, Meeting
200m - 23,12 / 09.09.2008 / Peking, Paralympics
300m - 36,16 / 22.07.2011 / Vöcklabruck, Meeting
400m - 48,48 / 20.08.2012 / Linz, Gugl Games
800m - 1:52,03 / 21.07.2012 / Klagenfurt, Österr. Meisterschaften
Erfolge:
2011 - IPC Word Championships, Christchurch
400m - 2. Rang
800m - 3. Rang
2009 - IWAS World Games, Bangalore
400m - 1. Rang
800m - 2. Rang
2008 - Paralympics Peking
200m - 7. Rang
400m - 5. Rang
Link
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schauen's mal die schulter und die muskulatur dort am gesunden arm ein, und dann am beeinträchtigten. dann wissens, was das problem ist - es fehlt auf einer seite die "gegenkraft". außerdem wirkt sich auch die fehlende muskulatur auf die laktattoleranz des ganzen körpers aus, womit er, selbst wenn der fehlende unterarm nicht beeinträchtigend wäre, schon mal nicht so intensiv trainieren kann.
sonst würdens so eine Frage nicht stellen, laufens einmal einfach volle press 200 meter oder was, dann merken sie welchen rythmus, dynamik, schwungkraft auch durch die bewegung der arme zustand kommt! Vom start gar nicht zu sprechen. Das ist locker 10-15 % der Zeit!
"Ich benutze meinen Kopf ja auch nicht!" ;)
Aber es stimmt schon: Wenn man sich die Übertragungen so ansieht, fragt man sich schon das Eine oder Andere Mal, inwiefern bestimmte Athleten beeinträchtigt sind. Die Klassenkürzel kenne ich nicht auswendig und manchmal sieht man einfach als Zuseher auch beim zweiten Blick nicht, was es sein könnte, wär aber vielfach schon interessant.
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