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Madrid - Cristiano Ronaldo hat bei Real Madrid ein wahres Erdbeben ausgelöst. Gerade als der spanische Fußball-Rekordmeister den ersten Meisterschaftssieg eingefahren und nach seinem verpatzten Saisonstart die Gefahr einer Krise gebannt hat, begehrt der wichtigste Spieler im Kader auf. "Ich bin nicht glücklich", sagte der Portugiese vieldeutig. Der Superstar soll dem Real-Präsidenten Florentino Perez gar mit einem Vereinswechsel gedroht haben.
Diese Drohung dürfte der teuerste Fußballer der Welt aber kaum wirklich ernst gemeint haben. Denn dann hätte der 27-Jährige sie nicht unmittelbar nach dem Abschluss der Transfer-Periode vorgebracht, sondern schon vor dem 31. August. Es deutet vielmehr alles darauf hin, dass Ronaldo mit seiner "Traurigkeit" eine bestimmte Taktik verfolgt.
Das Verhalten des Torjägers erinnert in Madrid an die Taktik des Real-Trainers Jose Mourinho. Der Portugiese hatte die Vereinsführung ebenfalls über die Presse unter Druck gesetzt und mit einer Rückkehr nach England geliebäugelt. Auf diese Weise erreichte Mourinho, dass Real seinen Gegenspieler Jorge Valdano als Generaldirektor entließ und ihm als Manager eine Machtfülle zugestand, wie sie bei Real noch nie ein Trainer besessen hatte.
"Ronaldo verfolgt nun dieselbe Taktik wie sein Landsmann", schreibt die Zeitung "El Pais". "Er will erreichen, dass die Mannschaft ihn als die unumstrittene Führerfigur anerkennt und sich dafür einsetzt, dass er zum Weltfußballer des Jahres gekrönt wird." Ronaldo scheint dabei ein wenig neidisch auf die Position seines Rivalen Lionel Messi beim FC Barcelona zu schielen. Bei Barca wird die Autorität des Argentiniers von niemandem bezweifelt, das gesamte Team stellt sich in den Dienst des Superstars.
Bei Real dagegen sind einige Schlüsselspieler wie die Welt- und Europameister Iker Casillas oder Sergio Ramos anscheinend nicht gewillt, Ronaldo eine uneingeschränkte Führungsposition einzuräumen und den Club zu einem "FC Cristiano" zu machen, wie "El Pais" schreibt. In der Vergangenheit war schon häufiger von angeblichen Grabenkämpfen im Real-Kader zwischen Spaniern und Portugiesen die Rede gewesen. Erst kürzlich hatte die Presse enthüllt, dass Mourinho im Training mit Casillas und Ramos aneinandergeraten sei.
Das Aufbegehren Ronaldos könnte aber auch mit Geld zu tun haben. Bei Manchester United hatte der Portugiese in sechs Jahren fünf Gehaltsaufbesserungen erhalten, bei Real noch keine. Nach Informationen der Zeitung "El Mundo" geht Ronaldos "Traurigkeit" jedoch nicht auf aktuelle Gehaltsforderungen zurück, sondern auf ein steuerliches Problem bei einer Verlängerung des 2015 auslaufenden Vertrags.
Derzeit zahle Real für das Gehalt des Portugiesen nach der sogenannten "Beckham-Regelung" einen ermäßigten Steuersatz von 24 Prozent, schreibt das Blatt. Von 2015 an werde der Spitzensteuersatz von 52 Prozent fällig. "Das macht einen Unterschied von fünf Millionen Euro aus und ist der Auslöser von Ronaldos Traurigkeit." (APA; 4.8.2012)
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Führungsspieler kann man nicht reklamieren oder sich selbst zu einem ernennen. Durch das eigene Sein und Handeln WIRD man von der Umgebung anerkannt und gehuldigt und schließlich zu einem gemacht.
Die wirklich Großen haben nie von sich behauptet, der Beste zu sein. Gerade deshalb wurden sie zu den Besten. Und das ist nicht nur im Fußball so, auch in der Kunst, Forschung, Wissenschaft, etc.
Messi und Cristiano Ronaldo sind das beste Beispiel dafür. Messi hat, soweit ich weiß, nie von sich behauptet, der Größte zu sein. Cristiano Ronaldo? Da gehts laufend um seine Person.
nix für ungut liebe "el pais", aber "durchgeplante strategie" ist bei ronaldos äusserungen sicher nicht dabei, dazu fehlt ihm die nötige intelligenz (er ist ein sehr simpler, selbstverliebter prolet)...
er läßt einfach seinen emotionen freien lauf - denn er will weiterhin alles geld der welt und die liebe aller in den arsch geblasen bekommen - that's all
Als Präsident von Real würde ich Ronaldo jetzt tatsächlich die Freigabe erteilen zu einem anderen Verein zu wechseln. Wo soll er denn bitte hin? In allen namhaften Ligen (außer Frankreich) ist das Transferfenster zu.
Ich würde mir das doch glatt ansehen, wie er darauf reagiert. Sollte er dann tatsächlich für eine Unsumme zu PSG oder Machatschkala wollen, bitte gerne.
Ronaldo generiert derart viel Umsatz, dass es sich nicht auszahlt ihn zu verkaufen. Seine Verpflichtung war das beste Geschäft, dass Real je gemacht hat. D.h. solange er seine Leistung bringt und für genug Aufsehen sorgt (hint!) spült das ein vielfaches an Euro rein die man für ihn ausgibt.
Jaja, das verstehe ich schon. Als Real-Vorstand hätte ich auch kein Interesse daran ihn zu verkaufen. Aber aufgrund der Situation würde ich es darauf ankommen lassen. Für die europäischen Topvereine ist das Transferfenster zu. Es könnten eigentlich nur irgendwelche neureichen Ölscheichvereine mit Angeboten kommen. Und DIESE Angebote würde ich mir dann doch gerne ansehen.
Haha, letztens eh schon geschrieben wie peinlich die seit Monaten andauernde CR'sche promotion/self-promotion wegen dem deppaten ballon d'or ist aber jetzt treibt ers wirklich auf die Spitze. Hoffentlich hat er sichs mit der Aktion auch bei seinen Vereinskollegen ordentlich versaut.
Er war immer ein Ungustl und wirds auch bleiben, dass er heutzutage nur mehr halb so viel hinfällt wie früher und den Ball auch manchmal abgibt kann daran nix ändern.
http://youtu.be/-QwFAI7kR4E
Er sollte mal Menschen besuchen, die echte Probleme haben. Und denen soll er doch ins Gesicht sagen, dass er unglücklich ist.
Bin seit 25 Jahren ein großer Fan von Real aber was unter Perez, Calderon, Perez abgeht passt auf keine Kuhhaut mehr. Perez' erste Amtszeit war grenzwertig, vor allem der Umgang mit Del Bosque. Die zweite ist jetzt nur mehr lächerlich. Mourinho - man kann zu ihm stehen wie man will - bekam viel zu viel Macht in die Hand. Transfers wie je 30 Mille für Di Maria, Coentrao, Kaka und CR waren grenzwertig bzw. überzogen.
Was CR jetzt aufführt ist eine Frechheit. Seine Quote ist hervorragend, keine Frage, er ist sicher auch ein absoluter Weltklassemann aber sich bei Real über Iker stellen zu wollen? Ein Führungsspieler? Sowas entsteht von automatisch wenn man einer ist, nicht weils wer sagt. Ich hoffe, der Verein bleibt hart. Soll er halt gehn
Ein Real Fan mit Rückgrat, der noch weiß, wie die derzeitige Administration mit den Klublegenden del Bosque, Hierro, Valdano umgesprungen ist und auch nicht vergessen hat, wofür dieser Verein mal stand und was Perez/Mourinho daraus gemacht haben.
Schön zu sehen, dass es sowas auch noch gibt!
selbst wenn ronaldo letzte saison für real überragend gespielt hat - messi war wieder besser und hat nicht nur liga sondern auch cl-torrekord aufgestellt, mit zusätzlich mehr assists...
nur meine meinung
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