Das weltgrößte Meeresschutzgebiet

Eine Million Quadratkilometer beträgt die Fläche des Schutzgebiets, das die Unterwasserwelt rund um die Cookinseln bewahren soll

Henry Puna, Premierminister der Cookinseln, hat im Rahmen des Pacific-Island-Forums einen Großteil der Gewässer des südpazifischen Inselstaats zum Meeresschutzgebiet erklärt. Damit befindet sich nun rund um die 15 Atolle, die im Südpazifik zwischen Neuseeland und Hawaii liegen, das größte Meeresschutzgebiet der Welt.

Bereits 2001 wurde das Walschutzgebiet "Cook Island Whale Sanctuary" ernannt. Mit der neu ernannten Schutzzone wurde ein weiterer wesentlicher Beitrag zum Erhalt eines wertvollen Ökosystems geleistet. Das Gebiet umfasst eine Fläche von rund einer Million Quadratkilometer, was der Größe von Deutschland und Frankreich zusammen entspricht. Damit ist der Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung des Inselstaates geschaffen.

Auf den Cookinseln leben laut Schätzungen knapp 12.000 Menschen. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Cook Islands Maori. Seinen Namen hat der Inselstaat vom Seefahrer James Cook, der zwischen 1773 und 1779 die südliche Insel mehrfach besuchte, die Hauptinsel Rarotonga allerdings nie betrat. (red, derStandard.at, 4.9.2012)

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