George Michael in Wien: Tränen der Rührung

Der Popstar bedankt sich in Wien für seine Genesung

Das Leben ist schön und es ist gut, daran teilzuhaben. Mehr ließ sich der britische Pop-Superstar George Michael bis zur Halbzeitpause seines ersten von zwei Konzerten in der Wiener Stadthalle nicht entlocken.

Während der 49-jährige Sänger seinen von einem schweren Lungenzusammenbruch im November 2011 verhinderten Wienauftritt in der Stadthalle nachholte, der ihn beinahe das Leben kostete, war von einer angekündigten "Spezial-Show" allerdings bis zur Halbzeit wenig zu bemerken.

Mit großem Orchester, das gefälligen alten Balladenschmelz aus eigener Feder ("I don't wanna be your father figure") und alte Popklassiker wie "Song To The Siren" von Tim Buckley zu einer vom Publikum nicht einmal gar so enthusiastisch wahrgenommenen Mischung aus Plastik-Soul und Sinatra-Schmelz verband, war an diesem Abend jedenfalls für einen frühzeitigen wie teilweisen Abgang des Publikums vor dem Konzertende gesorgt. Der Auftritt am Donnerstag ist restlos ausverkauft. You gotta have faith. (schach, DER STANDARD, 5.9.2012)

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