George Michael in Wien: Tränen der Rührung

5. September 2012, 00:39

Der Popstar bedankt sich in Wien für seine Genesung

Das Leben ist schön und es ist gut, daran teilzuhaben. Mehr ließ sich der britische Pop-Superstar George Michael bis zur Halbzeitpause seines ersten von zwei Konzerten in der Wiener Stadthalle nicht entlocken.

Während der 49-jährige Sänger seinen von einem schweren Lungenzusammenbruch im November 2011 verhinderten Wienauftritt in der Stadthalle nachholte, der ihn beinahe das Leben kostete, war von einer angekündigten "Spezial-Show" allerdings bis zur Halbzeit wenig zu bemerken.

Mit großem Orchester, das gefälligen alten Balladenschmelz aus eigener Feder ("I don't wanna be your father figure") und alte Popklassiker wie "Song To The Siren" von Tim Buckley zu einer vom Publikum nicht einmal gar so enthusiastisch wahrgenommenen Mischung aus Plastik-Soul und Sinatra-Schmelz verband, war an diesem Abend jedenfalls für einen frühzeitigen wie teilweisen Abgang des Publikums vor dem Konzertende gesorgt. Der Auftritt am Donnerstag ist restlos ausverkauft. You gotta have faith. (schach, DER STANDARD, 5.9.2012)

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Wusste die Krone nicht schon gestern Früh, dass das Konzert toll war?

Nein.

Das wusste sie bereits vor einem Jahr!
(C:

Den GM, wer tut sich den freiwillig an!?

ich bin seit ich 12 bin george michael fan - meine freunde haben hip hop gehört und ich gm - abgefahren, nicht?

Frauen.

Wie ich.

Und - wie war's?

Journalismus für den Eimer

George Michael ein Amerikaner? Herrje, Leute, wie verstehen die Journalisten eigentlich ihren Job?

Leute für dumm verkaufen oder mit Oberflächlichkeit beeindrucken? Herrje...

Der Schachinger ist sauer, weil er zum Schurli musste und nicht zu Sigur Ros durfte!

Sigur Ros

ist aber AUCH saugut. Womit ich kein Wort gegen GM gesagt haben möchte, da deren Stile unvergleichbar sind.

Die Frage ist somit wollte er lieber zu Pest oder Cholera?

Was soll das oben sein - eine Konzerkritik?

Wo und wann wurde die geschrieben - im Aufzug am iPhone?

War man tatsächlich am Konzert?

Von zwei erwähnten Liedtiteln ist einer falsch...

Deutsch ist schon eine schwere Sprache.

"Während der 49-jährige Sänger seinen von einem schweren Lungenzusammenbruch im November 2011 verhinderten Wienauftritt in der Stadthalle nachholte, der ihn beinahe das Leben kostete, war von einer angekündigten "Spezial-Show" allerdings bis zur Halbzeit wenig zu bemerken." ****

Ja, in Wien aufzutreten ist oft LEBENSGEFÄHRLICH. Wahrscheinlich kommen die Stones deswegen nur alle 5 Jahre vorbei und was mit W. Houston nach ihrem letzten Wien-Auftritt passiert ist weiß jeder.

Miles Davis

nicht zu vergessen!

Zweiter Versuch.

"I WILL BE your father figure" wär der richtige Text und dazu muss man nicht einmal Fan sein. Google ist dein Freund.

im Video

wird George Michael als Amerikaner tituliert. Aber der ist doch Engländer, oder? Bzw Grieche. Das macht doch noch keinen Ami aus ihm.

grieche ist er sicherlich keiner

denn gm hat ja noch geld....

Gestern fand übrigens auch ein unfassbares Sigur Rós Konzert in Wien statt.

Alleine

die letzten 5 Minuten wären den Eintrittspreis Wert gewesen. Musikalisch outstanding, aber am meisten fasziniert mich, wie berührend dieser Gesang sein kann, obwohl ich keine Ahnung habe worüber Jönsi singt..... ist ein wenig mit Walgesängen vergleichbar...Im übrigen, Arena Open Air ist die stimmigste Konzertlocation Wiens...

Jeder ehrbare Fan sollte jedoch wissen,

dass Sigur Ros eine Kunstsprache erfunden haben, die eben nichts heißt.

Naaani Waaan han hanna maaali

klingt ein bisschen nach island, ein bisschen nach finnland und sonst ist es einfach nur lautmalerei.

Siehe http://www.alwaysontherun.net/sigur.htm
Die Kunstsprache nennt sich "Hopelandic", daher auch auf () keine Lyrics ;-))

sorry für die beklugscheißerung. Habe ich auch wieder was gelernt - merci!

Würde mich schon als ehrbaren Fan bezeichnen ;-)) Mein Wissensstand ist, dass die "Kunstsprache" nur das Album () betrifft (übrigens mein Lieblingsalbum) - ansonst meine ich schon, dass Isländisch gesungen wird. Wie gesagt, für mich macht es aber keinen Unterschied!

Untitled #8 war das intensivste, was ich bisher in einem live Konzert erleben durfte. Die Arena mit ihrer indoor-mäßigen Geborgenheit war wie geschaffen für diese Erfahrung. Sehr zufriedenstellend auch die Arbeit der Tontechnik, selbst in den mächtigsten Walls-of-Sound waren die Details schön herauszuhören.

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