Allheilmittel gegen Aids und Krebs: Zwei Verhaftungen wegen Betrugs in Wien

4. September 2012, 16:36

Fünf Millionen Euro Schaden durch nicht zugelassene Präparate - Ermittlungen seit Jänner 2012: Dutzende Beamte im Einsatz, 26 Hausdurchsuchungen

Eine Wiener Firma steht im Verdacht, ein nicht zugelassenes Arzneimittel hergestellt und als "Allheilmittel" vertrieben zu haben. Der 75 Jahre alte Betreiber der Firma in Wieden und eine 40 Jahre alte Frau wurden heute, Dienstag, in Wien verhaftet. Insgesamt wurden in Wien und Niederösterreich 26 Hausdurchsuchungen durchgeführt, teilte das Bundeskriminalamt (BK) in einer Aussendung mit.

Seit Jänner 2012 ermittelt das BK. Bei dem Arzneimittel handelt es sich um das weder in Österreich noch im EU-Raum zugelassene Präparat "Ukrain". Dieses "Arzneimittel" soll eine vollständige Heilung jeglicher Krebserkrankungen, Strahlenkrankheiten, Aids und vieler weiteren Krankheiten bewirken. Es wurde laut BK an eine Vielzahl von Krebskranken verkauft. Die Schadenssumme wurde auf rund fünf Millionen Euro geschätzt.

Die Festnahmen erfolgten nach einem Auftrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Der 75-Jährige wurde in seiner Wohnung in Wieden, die 40-Jährige in der Wiener City verhaftet, sagte BK-Sprecher Mario Hejl. Auch gegen weitere Mittäter wird wegen Betrugs ermittelt.

50 Beamte im Einsatz

Im Einsatz waren am Dienstag 50 Beamte der Landespolizeidirektionen Wien und Niederösterreich sowie der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Dabei wurden zahlreiche Beweisgegenstände - Computer, Laptops, Unterlagen - und mehr als 200.000 Ampullen des Präparats "Ukrain" sowie geringe Mengen Cannabis und Kokain sichergestellt. Eine Ampulle soll um 77 Euro an Kranke verkauft worden sein.

"Die Firma gibt es seit 1994", sagte Hejl. Die Vernehmungen der beiden Verhafteten waren am Dienstagnachmittag noch im Gang. (APA, 4.9.2012)

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About Chelidonium majus

I was following Ukrain story, because of my interest in the plant - Chelidonium majus (greater celandine) In Ukrainian it is called "chistotil"= "clear body" and its juice is a traditional remedy for warts. As a child, I got rid of a papilloma in my throat by rinsing it with 1:10 water solution of homemade extract (juice from grated green parts of the plant). Two weeks ago I successfully used the extract on a skin tag. Since 1990 in Ukraine, Russia and Belarus' herbalists recommend the plant for people with more conditions than before. I am sure, it was sparked by Nowicky. Look at http://cheestotel.ru/
http://web-health.org.ua/likarski-... vannja.php ( translate with Google).

Information statt Meinung

Das Medikament Ukrain ist seit 1988 in der Ukraine zugelassen. Entwickelt wurde es in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium Österreich. Es liegen derzeit 174 internationale klinische Studien in vivo und in vitro vor, die seine Wirksamkeit gegen Krebszellen und seine Harmlosigkeit gegenüber gesunden Zellen belegen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?t... =Ukrain%20 Jede Studie wurde ausschließlich von unabhängigen Ärzten und Kliniken finanziert.
Der ZDF berichtete vor einigen Jahren: http://www.youtube.com/watch?v=TZuQeyklXLw
Patientenberichte und Originaldokumente findet man unter www.ukrin.com

Bitte erst informieren, dann eine Meinung bilden -- nicht umgekehrt!

Betroffene zu Wort kommen lassen?

Hallo, ich bin 'Beger-Patientin' (er hat mich 1998 operiert).
Ich bemühe mich um Verständnis um die hier veröffentlichten Reaktionen auf Ukrain und auch um die 'Beurteilung' des Beger-teams, aber es fällt mir zunehmend schwerer, Verständnis zu haben, zumal wenn ich Dein letzes posting lese. Glaubst Du wirklich, wenn ein Mann wie Beger die Möglichkeit hätte, Einfluss auf die Publizierung der Studie von Ukrain und dendritische Zellen zu haben, würde er es nicht nutzen??Er war und ist fast immer Einzelkämpfer gewesen und hat es nicht immer leicht gehabt.Aber ich meine, du solltest -bevor du hier Deine Meinung zum Beger-team kundtust, Dich einmal mit den Ärzten dort kurzschließen und genauere Informationen einholen. http://www.krebs-kompass.org

Nun, da Sie die Fernsehsendung "Mona Lisa" noch anführen, hier ein Statement der Uniklinik Ulm, die Bezug nimmt zur Sendung:

http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/... twort.html

Klinik Villa Medica Edenkoben, Deutschland

363 Krebspatienten mit 47 verschiedenen Tumorarten wurden von September 1997 bis Januar 2003 in der Klinik Villa Medica (Edenkoben, Deutschland) unter der ärztlichen Leitung von Dr. Aschhoff mit dem Präparat UKRAIN behandelt. Auch diese Patienten waren bereits mit konventionellen Therapieprotokollen voll durchtherapiert worden und es stand bei diesen infolge Rückfalls und/oder Fortschreiten der Erkrankung kein weiteres Therapieprotokoll mehr zur Verfügung, sie befanden sich also in einer „austherapierten“ Lage. Bei diesen Patienten wurde eine Therapie mit UKRAIN eingeleitet und durchgeführt. Dabei sind folgende Vollremissionsraten erzielt worden: Brustkrebs 31%, Dick- und Mastdarmkrebs 16,7%, Lungenkrebs - Adenokarzinom 7,7%, Lungenkrebs -

Dran scheinen seriöse Stellen Zweifel zu haben:

"Belege für eine angemessene oder ausreichende Prüfung der Wirksamkeit und der Sicherheit von Ukrain bei Tumorerkrankungen sind nicht bekannt. Bei den zugänglichen Veröffentlichungen über klinische Untersuchungen mit Ukrain handelt es sich überwiegend um Einzelfallberichte oder um Untersuchungen, die ohne einen Vergleich mit einer Standardtherapie durchgeführt wurden und / oder die andere erhebliche Mängel aufweisen und deren Ergebnisse wegen dieser Mängel nicht beurteilbar sind."

Quelle: http://www.bfarm.de/DE/Home/h... _node.html

Behördenhörig

Schon interessant, wenn man bedenkt, dass Skorbut 200 Jahre lang als "Infektionskrankheit" galt und die Gesundheitsministerien aller Länder Ärzte und Wissenschaftler denunziert haben, die meinte, es habe was mit Ernährung zu tun.

Semmelweiß wurde in einer Irrenanstalt zu Tode geprügelt, weil er behauptete, die ungewaschenen Hände der Ärzte lösten Wochenbettfieber aus. Das Gesundheitsministerium wusste doch, dass schlechte Dämpfe verantwortlich waren.

Menschen mit Niacinmangel wurden jahrhundertelang isoliert, weil man sie für ansteckend hielt. Die Gesundheitsministerien förderten die Suche nach dem verantwortlichen Virus.

Das Verhalten zieht sich durch alle Länder durch alle Zeiten.

Wer ein Ministerium für seriös halt, hat Probleme.

Nicht nachvollziehbar

Wie konnten 50 Beamte diesen alten Herren verhaften? Nach diesen Studien ist das Medikament doch offensichtlich wirksam. Es gibt keinen Nachweis, dass es nicht wirken würde. Ich fand eine einzige Fallmeldung, bei der eine Frau einen anaphylaktischen Schock hatte, weil sie gegen den Pflanzenextrakt allergisch war. Nicht auszudenken, wieviel Hunderttausende Tote es weltweit durch Chemos gibt. Schockieren, dass das in einem Rechtsstaat möglich ist!

Danke

für den Beitrag und die Studien! Das hätte eigentlich der Journalist recherchieren müssen.

Sehr informativ!

Vielen Dank für die Muehe, die Studien hier einzustellen. Ich habe mit grossem Interesse die Abstracts gelesen und den Beitrag gesehen und bin betroffen: Warum wurde dieses Medikament nicht zugelassen? Die Studien sind aussagekraeftiger als die zu Erythropoetinen, Bleomycin oder den cytotoxischen Antibiotika. Wie kommt es, dass ich nie von Ukrain gehoert hatte vor diesem Skandal? Sogar das Wissenschaftsministerium in Wien steht zu 100 Prozent dahinter und man weiss ja, wie zoegerlich konservativ die sind ... Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie Arzt sind?

Ich bin Molekularbiologe, allerdings in Rente. Meine Frau war Gynäkologin. Sie verstarb 1996 an Adriamycin-induziertem Herzversagen während einer Chemotherapie gegen ein Adenokarzinom im Magendarmtrakt. Ihr damaliger Onkologe in Bonn erwähnte Ukrain, aber da die Chemotherapie eine 70%-ige Erfolgschance versprach, entschieden wir uns dagegen. Leider weiß man vorher nie, wie die Sache ausgeht. Ich wünschte nur, Patienten würde eine auf wissenschaftliche Daten basierende Entscheidung erlaubt.

Herzliches Beileid

zum Tod Ihrer Frau. Ich denke, die meisten haben schon einmal jemanden an Krebs verloren. Darum auch die emotionale Diskussion.

Habe mich informiert

Und dem Präparat fehlt einfach eine klinische Studie. Alles andere sind Ausflüchte - die Medikamentenzulassung ist in Österreich eindeutig geregelt, wenn sie das nicht bringen, dürfen Sie halt soweit ich weiß nur Heilkräuter verkaufen.
Vielleicht wirkt es ja sogar - dann wäre der Herrn Prof. Nowicky ein noch größerer Verbrecher als ich jetzt der Meinung bin. Weil tausenden Patienten ein wirksames Mittel vor zu enthalten, nur weil ich mir das Geld für die Studie sparen will, oder unfähig bin, mir einen Partner zu suchen, ist wirklich unmenschlich. Jetzt zockt er die Leute halt mit seinem Medikament, gesponsert vom Staat, ab. Ekelerregend!

Der Link führt zu den Studien

Vom Bethesda Maryland Cancer Center ueber das Beth Israel Hospital bis zum Uniklinikum Ulm. Renommierter geht schwer.

Aus einer dieser Studie

"However, the methodological quality of most studies was poor. In addition, the interpretation of several trials was impeded by other problems."

"However, numerous caveats prevent a positive conclusion, and *independent rigorous studies are urgently needed*." [emphasis added]

PMID: 15992405

Also genau das, was ich gefordert habe.

Ganz nachvollziehbar

ist Ihre Argumentation aber nicht, Amishbob. Erst verkünden Sie, es gäbe keine klinischen Studien - dann zitieren Sie zwei, die positiv auf Ukrain schließen und mehr Studien fordern und sind der Ansicht, das wäre dasselbe wie Ihre Behauptung. Ein paar Posts weiter erklären Sie, Sie hätten keine Zeit, alle Studien zu lesen. Es gibt eine simple Suchmaske, in der Sie als Kriterium "in vitro" oder "in vivo" eingeben - dann erhalten Sie getrennt die Zell-, Tier- und Patientenstudien. Ich habe zwar Hoch- und Tiefbau studiert, doch keine Probleme mit dieser medizinischen Datenbank. Ich vermute, Sie haben keine Lust, Ihre Einstellung zu hinterfragen? Vielleicht aus persönlichen Gründen? Objektiv muss man feststellen, hier stimmt was nicht.

Ich zitiere eine Studie ...

... die aber keine klinische ist. ;-)

Ja, diese simple Suchmaske gibt z.B. auch Resultate aus, die gar nichts mit Ukrain zu tun haben, sondern nur mit der Ukraine - so viel zu den 175.

Mal abgesehen davon, dass ja auch Roland Teufler zu gibt, dass es keine klinische Studie dazu gibt. Es gibt ein paar Erfahrungswerte, es gibt ein paar in-vitro Studien - that's it.

Schauen Sie, ich wäre ja wirklich froh wenn das Zeug helfen würde. Aber um das zu zeigen, braucht es halt klinische Studien. Wenn der Prof. die zahlen will oder kann, dann muss er sich einen Partner dazu ins Boot holen. Es kann doch jetzt nicht jeder seine eigenen Regeln machen, nur weil es ihm gerade so passt.

Das stimmt nicht!

Ein einziger Treffen auf den 9 Seiten mit je 20 Publikationen bezieht sich auf die Ukraine und nicht auf das Medikament. Darum war auch immer die Rede von 174 und nicht 175 Studien. Nicht alle sind klinische Studien, einige sind Laborstudien und Fallbeispiele. Wie bei allen Medikamenten.

Und wären es ...

... 174 Millionen Studien, wäre es alle für die Katz, solange nicht jemand einen vernünftige macht. Ich weiß überhaupt nicht, worüber wir hier diskutieren. Sie wissen das, ich weiß das, wo ist das Problem? Ja, es gibt Erfahrungswerte die publiziert sind, die dafür sprechen, dass das Zeug eine Wirkung hat - also warum lässt er nicht endlich eine klinische Studie machen, damit so viele kranke Menschen wie möglich davon profitieren können?

Sie haben Recht

Zwar haben Sie mich irgendwo missverstanden - ich habe die klinischen Studien zum Thema "Ukrain" gepostet und sie auch so bezeichnet. Ich habe lediglich gesagt, dass nicht alle 174 Publikationen klinische Studien sind ... aber mit diesem Post haben Sie Recht: Alle Fallbeispiele und Studien sind sinnlos, wenn nicht endlich irgendein Staat eine staatliche Studie publiziert. Allerdings ist Ukrain sowohl in den USA als auch in Australian als orphan drug in der Testphase. Überlicherweise dauert es danach nur noch 5 bis 10 Jahre, ehe das Medikament auf den Markt kommt. Ich denke, spätestens dann wird man wissen, ob es ein Allheilmittel ist oder nicht.
Ich fürchte nur, das wird sein Erfinder nicht mehr erleben. Auch ohne Mossad nicht.

Fände ich auch wirklich gut

Ich mag es einfach nur nicht, wenn so halbseicht über so wichtige Dinge geredet wird.

Allerdings denke ich auch, dass der Erfinder viel dazu beigetragen hat, dass er das vermutlich nicht mehr erleben wird. Er hätte die Sache auch ganz anders angehen können, dann wäre das Produkt schon lange auf dem Markt. Der Ruhm dafür wäre ihm im Falle einer Wirksamkeit garantiert gewesen und wirtschaftlich wäre er sicher auch nicht zu kurz gekommen. So hat er dafür gesorgt, dass es eine Ewigkeit gedauert hat - und sollte es wirksam sein, wird es das sein, woran man sich erinnert. Er ist eigentlich maximal gescheitert. Schade.

Offenbar ...

hat der Mann seit Jahrzehten ALLES versucht, damit das Medikament staatlich getestet wird. Er hat auch angeboten, das Medikament für Studien kostenlos zur Verfügung zu stellen. www.ukrin.com hat er alle Briefe an das Gesundheitsministerium, den Bundespräsidenten, den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (der ihm Recht gegeben hat) und seine Anwälte im Original eingestellt. Antworten sind wenige dabei.
Ich glaube nicht, dass man dem Arzt zum Vorwurf machen kann, er habe es nicht versucht. Gescheitert ist er allerdings.

Wie generös von Ihm ...

... das Medikament, das mit mitteln des Staats Österreich entwickelt wurde, für die staatliche Studie kostenlos zur Verfügung zu stellen - ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?

Ich mein, so eine Studie kostet jede Menge Geld. Da gehört ein vernünftiger Vertrag gemacht, dass das Mittel nachher auch zu vorher festgesetzten Konditionen zur Verfügung steht. Sonst sehen ihm ja nachher alle Möglichkeiten offen, Phantasiepreise zu verlangen.

Also mit einem fertigen Präparat, mit den Studien im Hintergrund niemanden zu finden, der einem das auch finanziert, mit dem man dann auch den Erfolg teilt, ist fast schon unmöglich. Da haben Leute schon für größeren Schwachsinn mehr Geld ausgegeben.

Wie hoch

war denn die Förderung für die Entwicklung, AmishBob? Wie viel hat der Mann vom Wissenschaftsministerium bekommen? Hat er Geld bekommen oder nur einen Arbeitsplatz im Labor? Wurde er durch Assistenten unterstützt oder durch Fördergelder? Auf Antrag, Angebot oder Bewerbung.

Sie wissen doch wirklich einen Dreck darüber, was der Mann wann wo investiert hat. Das Medikament gehört ihm. Er ist Inhaber des Patents. Und er bietet seit Jahrzehnten an, sich an den Geldern für Studien zu beteiligen, sein Medikament zur Verfügung zu stellen e.c. Was soll er denn noch tun?
Warum sind Sie nur so hasserfüllt? Das ist doch nicht normal. Als hätte der Mann Ihnen was getan.

In dem ZDF- Bericht ...

... heißt es, er hat das Präparat an der TU-Wien entwickelt. Das heißt für mich, dass ihm die dortige Infrastruktur zur Verfügung stand. Das Wissenschaftsministerium hat ihn auch unterstützt. Alles in allem dürfte ihn die Entwicklung nicht viel Eigenmittel außer seine Zeit gekostet haben.

Jetzt vercheckt er das Zeug für 77 Euro, welche die Patienten Tag für Tag zahlen müsse. Und da soll mir nicht schlecht werden? Entschuldigung, ja, mir ist spei übel.

Bei dem Preis ist das Geld für eine klinische Studie recht bald herinnen. Dass er sich darum drück, sagt so einiges über ihn aus.

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