Regisseur Imhoof: "Killerbienen sind gesünder als unsere"

Interview | Julia Schilly
5. September 2012, 05:41
  • Süße galt in früherer Zeit als purer Luxus. Zucker war so teuer wie Kaviar. Für die einfachen Leuten blieb neben Früchten nur der Honig.
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    Süße galt in früherer Zeit als purer Luxus. Zucker war so teuer wie Kaviar. Für die einfachen Leuten blieb neben Früchten nur der Honig.

  • Heute sind auch Bienen Opfer der Massenindustrialisierung. Filmemacher Markus Imhoof beleuchtet in seinem neuen Dokumentarfilm die faszinierende Welt der Biene in all ihren Facetten.
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    Heute sind auch Bienen Opfer der Massenindustrialisierung. Filmemacher Markus Imhoof beleuchtet in seinem neuen Dokumentarfilm die faszinierende Welt der Biene in all ihren Facetten.

  • Gezeigt wird die Massenproduktion. Armeen für den großindustriellen Bedarf an Naturprodukten: In Kalifornien werden Bienenvölker für den Weitertransport abgepackt.
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    Gezeigt wird die Massenproduktion. Armeen für den großindustriellen Bedarf an Naturprodukten: In Kalifornien werden Bienenvölker für den Weitertransport abgepackt.

  • Pakete voller Arbeitskraft: Die Bienenvölker werden für den Weltmarkt fit gemacht.
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    Pakete voller Arbeitskraft: Die Bienenvölker werden für den Weltmarkt fit gemacht.

  • Es geht auch anders: Der Imker Fred Terry lebt zum Beispiel in friedlicher Koexistenz mit so genannten 
Killerbienen, die effizienter Honig produzieren und 
krankheitsresistenter sind.
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    Es geht auch anders: Der Imker Fred Terry lebt zum Beispiel in friedlicher Koexistenz mit so genannten Killerbienen, die effizienter Honig produzieren und krankheitsresistenter sind.

  • "More Than Honey" zeigt die Biene aus der Perspektive einer anderen Biene. Zu sehen ist zum Beispiel die Begattung der Königin im vollen Flug.
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    "More Than Honey" zeigt die Biene aus der Perspektive einer anderen Biene. Zu sehen ist zum Beispiel die Begattung der Königin im vollen Flug.

  • Der Regisseur, hier beim Dreh in Arizona, hat es geschafft der Biene mit hochentwickelter Kameratechnik ganz nah zu kommen.
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    Der Regisseur, hier beim Dreh in Arizona, hat es geschafft der Biene mit hochentwickelter Kameratechnik ganz nah zu kommen.

  • Die Folgen der fortschreitenden Umweltverschmutzung: In manchen Teilen Chinas gibt es keine Bienen mehr. Daher müssen die Menschen das Bestäuben der Blüten selbst übernehmen.
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    Die Folgen der fortschreitenden Umweltverschmutzung: In manchen Teilen Chinas gibt es keine Bienen mehr. Daher müssen die Menschen das Bestäuben der Blüten selbst übernehmen.

  • "More Than Honey" ist ab 12. Oktober in Österreich zu sehen.
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    "More Than Honey" ist ab 12. Oktober in Österreich zu sehen.

Der Kinofilm "More Than Honey" zeigt die bedrohte Welt der Bienen mit spektakulären Aufnahmen

Ausgerechnet der "Laborunfall" Killerbiene ist mittlerweile oft gesünder als die gewöhnliche Honigbiene. Der neue Dokumentarfilm "More Than Honey" gibt einen Einblick in die bedrohte Welt des Honigproduzenten. Im Interview mit derStandard.at berichtet Regisseur Markus Imhoof von Zuckerwasser-Antibiotika-Cocktails und Giftduschen für Bienen sowie die Inzucht, die diese Insekten über Jahrhunderte zu Fleiß und Sanftmut statt auf Gesundheit gezüchtet hat. Außerdem ist der Filmemacher der Meinung, dass ihre Schwarmintelligenz ein gutes Vorbild für die Politik wäre.

derStandard.at: Einige Bilder von "More Than Honey" erinnern an Massenhühnerhaltung, dabei geht es um Bienen. Sie meinen, dass auch Vegetarier von industrieller Massentierhaltung abhängig sind. Was haben Sie im Laufe Ihrer Recherche in diesem Bereich gesehen und erlebt?

Imhoof: Unter dem Vorwand, dass die Welternährung gewährleistet werden müsse, hat die Landwirtschaft vielerorts industrielle Ausmaße angenommen. Dadurch verarmt die Natur. Bienen würden verhungern, wenn man sie nicht rechtzeitig aus den Monokulturen wegtransportieren würde. Am extremsten sind sicher die Mandelplantagen in den USA, wo über Quadratkilometer nichts anderes als Mandeln wachsen. Bei uns werden riesige Mais- und Rapsfelder vor allem deswegen angepflanzt, weil damit Treibstoff gemacht wird, nicht um Menschen zu ernähren.

derStandard.at: Wie sehen die unmittelbaren Folgen aus?

Imhoof: Diese totalitäre Landwirtschaft ist ein Fest für alle Parasiten, die nur mit vehementen Methoden nieder gehalten werden können: Also mit Pestiziden. Die in diesen Anlagen arbeitenden Bienen sind vergleichbar mit Chaplin in "Modern Times" am Förderband. Und der wurde wenigstens nicht mit Gift geduscht.

Woran kaum einer denkt: Unsere Wintererdbeeren in den Treibhäusern werden ebenfalls von Bienen bestäubt, die es dort drin höchstens 4 Wochen aushalten und dann rausgeholt und wieder aufgepäppelt werden müssen.

derStandard.at: Analog dazu ist die Verabreichung von Medikamenten keine Seltenheit mehr. Wie werden zum Beispiel die Bienen auf den zuvor angesprochenen US-amerikanischen Mandelplantagen wieder aufgepäppelt? Wie wird die Energieproduktion der geschwächten Biene angeregt?

Imhoof: Die Bienen werden mit Zuckerwasser vermischt mit Antibiotika auf Vordermann gebracht. Antibiotika sind für die Bienen bei uns verboten, aber in ganz Europa, Nordamerika und China kann keine Honigbiene ohne chemische Hilfe durch den Menschen überleben. Das ist im besten Fall Ameisensäure oder Oxalsäure, was aber eine kleine Chemotherapie für die Bienen bedeuten kann. Je nach Temperatur verdampfen die Säuren unterschiedlich stark und können, wenn es zum Beispiel zu warm ist, Schäden an der Brut anrichten.

derStandard.at:  Sie ziehen einen sehr weiten Bogen und versuchen, die Biene in all ihren Facetten zu beleuchten und zu verstehen. Sogar das Gehirn der Biene wurde untersucht. Welche Erkenntnisse konnten gewonnen werden?

Imhoof: Es ist faszinierend zu sehen, dass Bienen mit ihren kleinen Hirnen Entscheidungen treffen können: Sie können zwischen zwei möglichen Varianten, die ihnen angeboten werden, auswählen und sich sogar im Flug korrigieren, wenn sie merken, dass sie sich getäuscht haben. 50.000 Bienenhirne zusammen leisten in der Schwarmintelligenz ebenfalls Erstaunliches.

derStandard.at: Seit ein paar Jahren sterben die Bienen auf der ganzen Welt. Sie bestäuben aber 90 Prozent der Pflanzen. Ein Drittel der gesamten Welternte gebe es ohne sie nicht. Wie sehen die Szenarien aus, falls das Bienensterben nicht aufgehalten werden kann?

Imhoof: Wir würden ein ziemlich eintöniges Leben haben und ziemlich langweiliges Essen. Sättigungsbeilagen werden vom Wind bestäubt, aber das meiste, was besonders Spaß macht, gäbe es nicht ohne Bienen. In einem Hamburger wäre kein Salat, keine Zwiebel, kein Ketchup, kein Senf und nur Fleisch von Kühen, die nie Klee gefressen haben.

Es gibt nicht den einen Grund für das Bienensterben, es ist eine ganze Palette von Gründen, die aber alle miteinander zusammenhängen: die Pestizide der modernen Agroindustrie, die Bienenkrankheiten, falsch eingesetzte Medikamente gegen die Krankheiten, der Stress, die Verarmung der Lebensräume, wo nur noch blüht, was der Mensch gepflanzt hat und schließlich die Inzucht, welche die Bienen über Jahrhunderte zu Fleiß und Sanftmut gezüchtet hat statt auf Gesundheit. In der Summe sind es die Manipulationen der Zivilisation an der Natur.

derStandard.at: Eine kreative Lösung gibt es in China. Es sind Bilder, bei denen man auf den ersten Blick fast geneigt ist, zu lachen. In der westchinesischen Provinz Liaoning gibt es Regionen, wo es vor lauter Chemie keine Bienen mehr gibt, daher bestäuben die Menschen die Apfelbäume per Hand. Kann der Mensch bis zu einem gewissen Grad die Biene ersetzen?

Imhoof: In Europa wäre das undenkbar, auch wenn man alle 55 Prozent arbeitslosen jungen Spanier in die Plantage schicken würde. Die Äpfel wären teurer als Gold. Es wäre wohl sinnvoller, wir würden die Kooperation mit Bienen durch achtsameren Umgang mit ihr und mit der Natur verbessern.

derStandard.at: Apropos achtsam: Sie besuchten Königinnenzüchter, die ihre lebendige Ware per Post in die ganze Welt verschicken. Dazu wird die Königin mit einem kleinen Hofstaat in eine winzige, vergitterte Box gepackt. Wie groß ist der Stress für ein Bienenvolk, wenn ihnen die Königin geraubt wird? Wie schnell findet eine Umstellung statt und wird eine neue Königin hervorgebracht?

Imhoof: Die Bienen wissen, dass sie ohne Königin nicht überleben können. Wenn sie die Königin verlieren, durch Tod oder weil der Imker sie heraus nimmt, hört man nach wenigen Minuten die Aufregung im ganzen Bienenvolk. Die Bienen versuchen dann aus einer ganz jungen Made, die eigentlich eine Arbeiterin hätte werden sollen, eine neue Königin zu ziehen. So werden Königinnen gezüchtet.

Der Transport und die Reise sind natürlich ein Stress für die Bienen. In den kleinen Königinnentransport-Kästchen ist eine Futterreserve angebracht, in den größeren, sogenannten "Kunst-Schwarmkästen" werden die Bienen vor dem Transport mit Zuckerwasser aufgefüllt.

derStandard.at: Ihr Film liefert beeindruckende Bilder. Die Biene wird aus der Perspektive einer anderen Biene gezeigt. Man sieht zum Beispiel die Begattung der Königin in der Luft in Nahaufnahme. Wie geht das technisch?

Imhoof: Wir hatten an einem Drohnensammelplatz in den Bergen einen zehn Meter hohen Turm aufgebaut, auf dem die Kamera stand. Und wir haben die Drohnen, die in 30 Meter Höhe fliegen, mit einem Wetterballon, an dem wir Königinnenduftstoffe angebracht haben, herunter gelockt. Die Arbeit hat eine ganze Woche gedauert für die paar wenigen Sekunden im Film. In Arizona haben wir für die Flüge kleine Hubschrauber mit Kameras eingesetzt.

derStandard.at: Abseits der Technik: Mit welchen natürlichen Lockmitteln haben sie ihre Protagonisten zur freiwilligen Kooperation vor der Kamera bewegt?

Imhoof: Bienen kommunizieren über Gerüche, das haben wir zum Teil ausgenutzt, um mit ihnen zu "reden". Auf vieles mussten wir aber "lauern". Unser "Bienenflüsterer" - der im Imker, der unsere Bienen im Studio betreut hat - hat in den Stöcken nach den Aktionen gesucht, die wir filmen wollten und hat die Wabe dann ins Studio gebracht, wo wir alles vorbereitet hatten. Dann hatten wir ein paar Minuten Zeit, dass es noch einmal passiert. Oft aber ist etwas ganz anderes passiert, was wir gar nicht erwartet hatten. Das waren dann Geschenke.

derStandard.at:  Sie sind rund um die Welt gereist - vom Schweizer Imker bis nach China. Es wird die Situation der Bienen von Österreich bis nach Australien beleuchtet. Wieviel Arbeit steckt in den 90 Minuten des Films?

Imhoof: Es waren fünf Jahre Arbeit, 100 Drehtage verteilt auf zwei Jahre und ein Jahr im Schneideraum. Aus den 205 Stunden Material musste ja eine Geschichte von 90 Minuten werden.

derStandard.at: Es entsteht der Eindruck, dass artgerechte Imkerei schon fast eine verlorene Kunst ist. Das Verhältnis Mensch-Biene ist aus dem Gleichgewicht geraten. Welche Bedeutung hatte die Biene seit ewigen Zeiten für den Menschen?

Imhoof: Das Süße war ursprünglich nur für Reiche oder Superreiche zugänglich, Zucker kam aus den Kolonien und war teuer wie Kaviar. Den einfachen Leuten blieb nur der Honig, um - neben Früchten - etwas Süßes in den Mund zu kriegen. Das kann man sich heute kaum mehr vorstellen.

Dass die Bienen auch für die Ernährung durch die Bestäubung der Pflanzen unerlässlich waren, ist eine Entdeckung, die gar noch nicht so alt ist. Sie stammt erst aus der Goethezeit und Goethe selber hat über diese Entdeckung sogar gespottet, man könne diese Geschichte vom Sex der Pflanzen jungen Mädchen nicht zumuten.

derStandard.at: Welche Bedeutung hat die Biene für Sie? Wieso fesselt Sie dieses Thema so?

Imhoof: Mein Großvater war Großimker und meine Tochter und mein Schwiegersohn sind beide Bienenforscher, das hat mich natürlich für das Thema sensibilisiert. Ich erzähle gleichsam die Geschichte von meinem Großvater jetzt meinen Enkeln weiter. Am meisten fasziniert mich immer wieder die Schwarmintelligenz der Tiere. Sie haben eine Königin, aber das Volk kann bestimmen, wann sie eine neue Königin wollen und dann muss die Königin gehorchen. Schwarmintelligenz als Modell wäre auch für die Politik ein interessantes Vorbild.

derStandard.at: Hoffnung spenden eben gerade die Bilder von Ihrer Tochter und Ihrem Schwiegersohn aus Australien. Wie geht es der Biene in Down Under?

Imhoof: In Australien leben die gesündesten Bienen der Welt, aber jeden Tag kann sich die bedrohliche Varroamilbe auf dem Kontinent ausbreiten. An dem Institut der Universität von Western Australia arbeiten sie daran, Bienen mit einem breiteren Genpool zu züchten.

Das könnte eine Hoffnung sein - auch für europäische und amerikanische Bienen. Mir gefallen auch die sogenannten "Killerbienen" ganz gut, eine Mischung aus afrikanischen und europäischen Bienen, die aus einem Laborunfall in Brasilien entstanden sind. Sie haben einen schwierigen Charakter, weil sie sich nicht alles gefallen lassen, aber sie sind gesünder als unsere Bienen und machen noch mehr Honig.

derStandard.at: Soll man überhaupt noch Honig essen?

Imhoof: Wen das Blütenangebot reich ist, machen die Bienen mehr Honig, als sie selber verzehren können. Wir dürfen uns für unsere Pflege der Bienen schon etwas daran beteiligen, aber man sollte ihnen mehr davon lassen, Zuckerwasser ist natürlich kein gleichwertiger Ersatz für den natürlichen Nektar. Man sollte dann auf dem Glas lesen, woher der Honig kommt. Wenn man auf dem Markt einen Imker kennt, der Honig feilbietet und ihn ein bisschen fragt, wo denn seine Bienen fliegen und wie er sie behandelt, kann man schon spüren, wie glücklich die Tiere leben und wie sauber der Honig ist. Südamerikanischer und Mittelamerikanischer Honig, also eigentlich "Killerbienenhonig", kann man wohl getrost essen, weil da keine Antibiotika drin sind. Aber man weiß natürlich nicht, wo die Biene geflogen ist. 

Fast pervers ist, dass in den Städten durch Parks und Friedhöfe das Blütenangebot über das ganze Jahr hinweg größer ist als in der Landschaft. Zudem sind in den Städten weniger Pestizide auf den Pflanzen. Die Stadtimker sind groß im Kommen. (Julia Schilly, derStandard.at, 4.9.2012)

Markus Imhoof
More Than Honey

Start: 12. Oktober 2012

Informationen auf Filmladen

Zur Person

Markus Imhoof ist ein Schweizer Filmregisseur und Drehbuchautor. Ab 1974 drehte er Spielfilme mit dokumentarischen Elementen. Für "Das Boot voll" aus dem Jahr 1980 wurde er für den Oscar nominiert. Imhoof thematisierte darin das Verhalten der Schweiz gegenüber Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland. 1996 gründete er die Markus Imhoof Film GmbH.

Weitere Informationen über Markus Imhoof

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Posting 1 bis 25 von 46
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Killerbienen sind gesünder als unsere...

Liab schau ma aus,wie wir "Menschen" mit der Natur umgehen!Tonnenweise Pestizide, alleine von "unseren" Bauern auf "unsere" Felder "verteilt"...
"Die Natur muß v o r den Menschen geschützt werden"!"New's"?

es gibt studien zum thema honig: wundheilung, propolis etc. ich habe zwei wunderbare imker. und finde das interview sehr inspirierend. danke.

noch so ein alarmistischer schmonzes, mit dem man bei den naiven groß abcashen kann

Noch so ein Posting von einem naiven Menschen

der glaubt durch Bayer und Monsanto wird die Welt besser (ernährt).
Noch nie (!!!) hat der Mensch in das Ökosystem eingegriffen ohne Jahre später zu sagen: hätten wir die Auswirkungen gewusst, hätten wir es nicht getan.

Und hier riskieren wir (Menschen) durch den globalen Einsatz von Pestiziden dass ein Faktor aus dem Gleichgewicht gebracht wird, der 90% aller Pflanzen (von der Vielfalt her, nicht von der Menge her) bestäubt. Nämlich Bienen und andere Insekten.

Und wer tatsächlich glaubt dass das ein alarmistischer Schmonzes ist (übrigens, die Taste mit dem Pfeil nach oben auf Ihrer Tastatur sorgt dafür dass es auch Großbuchstaben gibt - just for info), der ist offnesichtlich arm im Geiste und wohl unser aller Untergang.

Stimmt, wenn ich gross abcashen will, dreh ich auch immer eine Doku.

Vorletzter Absatz: http://www.zeit.de/2007/22/B... ettansicht

"Bromenshenk ist auch dem Einstein-Zitat nachgegangen und hat in Israel am Einstein-Institut angefragt. Die Antwort: Einstein hat das Bienensprüchlein nie gesagt. Es wäre auch biologischer Unsinn."

Killerbiene hin oder her

Nix geht über die japanische Riesenhornisse

http://www.youtube.com/watch?v=_BHEkjBDWKs

(grenzgeniales Video btw...unbedingt in HD ansehen!!!)

Die sind ja total OP

Nur nebenbei...

Honigbienen wurden auf dem amerikanischen Doppelkontinent von den Europäern eingeführt. Hat es dort vor 500 Jahren keine Pflanzen gegeben. Haben die nativen Bewohner keine Lebensmitteln produziert oder gefunden? Hmmm?

Hummeln und andere Insekten...

Was aber nicht heißt, dass es in Amerika vor der Einfuhr der europäischen Honigbienen nicht andere Bestäuberinsekten, zum Beispiel Hummeln, gegeben hat, halt keine Honigbienen... Bestäubung, auch durch Insekten, hat jedenfalls stattgefunden...

Die domestizierte europäische Honigbiene hat es dort nicht gegeben, aber andere, wild lebende Bienenarten.

Wildbienen!

Sie haben das Thema verfehlt! Warum lesen Sie nicht ganz einfach das Interview?

wieso Thema verfehlt?

Wildbienen und andere Insekten waren in Amerika die Bestäuber bevor die Honigbiene eingeführt wurde. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Weil in dem Interview von den (domestizierten) Honigbienen die Rede war!

Siehe den Titel des Films!
Siehe die dauernde Erwähnung der Imker!
und und und...

Es gibt viele bestäubende Insekten, auch hier in Europa,

nicht nur Hummeln, auch Wildbienen, Schmetterlinge & Co. bestäuben Pflanzen. Die Biene ist halt der effizienteste Bestäuber den es gibt, weil die Bienen Blütentreu / Sortentreu sind, d.h. wenn die Biene eine Apfelbaumblüte anfliegt, fliegt sie danach nicht einfach einen Löwenzahn an, sondern eben nur Apfelbaumblüten. Weil Apfelbaumblütenpollen auf Löwenzahlblüte bringt nix.
Im ursprünglichen Amerika gab es auch keine Monokulturen, somit waren die weniger effizienten Bestäuber ausreichend, auch gab es damals keine Pestizide der eine Großzahl von Insekten zum Opfer gefallen sind.
Dank Monokulturen und Pestiziden sind aber Bienen heutzutage unersetzbar, aber es gibt Menschen die wollen das nicht verstehen!

lesen Sie mal Ihr eigenes posting

auf das ich Ihnen geantwortet habe, hm?

Mag sein das Killerbienen gesünder sind,dafür ist das aufeinandertreffen mit ihnen ziemlich ungesund.

Es ist schon traurig, dass Naturlandschaften immer mehr ruiniert werden.

Aber die Biene wird überleben, keine Frage, eben nur nicht bei uns in der Agrarwüste.

Da können Sie sich ja gerne bei..

ÖVP, Berlakowich und den Agrarkonzernen bedanken, die den Landwirten jeden Schmarrn aufschwatzen.

da gabs eine doku wo ein paar hornissen in einen mitteleuropaeischen bienenstock eingedrungen sind und die bienenstueckzahl vervielfacht haben.
japanische kampfbienen hingegen haben die hornissen eingeschlossen und erstickt..
http://www.spiegel.de/wissensch... 34576.html
(zuerst die autos und jetzt sind auch ihre bienen besser..)

die japanischen haben die späher-hornisse eingeschlossen damit diese den stock nicth verraten konnte, so wars jedenfalls in der doku di ich gesehen hab. :)

die vervielfältigungs hornisse. ein schöner gedanke.
allerdings ist mir klar, was sie gemeint haben.
soweit ich weis, haben die japanischen bienen aber durch gruppenkuscheln die temperatur so erhöht, dass die japanische hornisse daran gestorben ist.
Bevor die Hornisse die bienen vervielfachen konnte (sorry, ich finde den Gedanken einfach super)

ok, vielelicht hätte ich zuerst ihren link ansehen sollen, dort wird das eh genau beschrieben

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