SystemRescueCd 3.0 veröffentlicht

4. September 2012, 13:49
  • Die SystemRescueCd 3.0 mit grafischer Xfce-Oberfläche und einigen Tools
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    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Die SystemRescueCd 3.0 mit grafischer Xfce-Oberfläche und einigen Tools

Linux-Notfallssystem kann nun neue Programme und Einstellungen als Module nachladen - Unterstützung für UEFI-Boot

Durch die offene Verfügbarkeit des Codes und die große Flexibilität eignet sich Linux nicht nur für vollständige Desktop- oder Server-Systeme sondern gerade auch für spezialisierte Aufgaben. Ein herausragendes Beispiel in dieser Hinsicht ist fraglos die SystemRescueCd, die nun in der Version 3.0 erschienen ist.

Module

Highlight der neuen Major Release des Notfallsystems ist die Möglichkeit eigene "System Rescue Modules" (SRMs) nachzuladen. Diese sind im Kern separate SquashFS-Dateisysteme, über die nachträglich Funktionalität - von eigenen Programmen bis zu Skripten und Einstellungen - hinzugefügt werden kann

Einbinden

Diese SRMs können entweder mithilfe des Boot-Parameters "loadsrm" beim Hochfahren nachgeladen oder auch fix eingebunden werden. Während bei der Nutzung der SystemRescueCd von einem USB-Stick das Kopieren in das richtige Verzeichnis ausreicht, müssen CDs natürlich neu gebrannt werden.

Boot

Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version gehört die Möglichkeit die CD mithilfe von GRUB2 direkt per UEFI zu booten. Zudem wurden die open-vm-tools für den Betrieb als VMware-Gastsystem hinzugefügt, und einige Komponenten aktualisiert.

Download

Die SystemRescueCd 3.0 kann wie gewohnt kostenlos in der Form des CD-Images heruntergeladen werden. Der Download umfasst 347 MByte. (apo, derStandard.at, 04.09.12)

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14 Postings

befs geht gar nicht, ufs nicht wirklich, wenn ich im menü den dateimanager öffnen will, werde ich gefragt, welches programm ich verwenden will, aber es steht keines zur auswahl ... aber sonst ist alles wie gehabt wunderbar, und dank des srms kann ich nun sogar bequemer surfen

Mittels der Recovery-CD

boote ich mein blütenreines Netbook, worauf der Zoll nix findet, lade mein System von meinem Server und wipe das System vor jedem Grenzübertritt…
In der Zwischenzeit sind netbooks schon so billig, dass ich mir gar keins mehr mitnehme sondern vor Ort kaufe und bei Abreise an einen Trödelladen verscheuere. Mit cell phones geht das übrigens auch.

Weder Notebook, Tablet, noch Smartphone wurden bei mir jemals am AP auf Inhalt kontrolliert.
Die Geräte an sich natürlich schon.

Vermutlich macht man sich so auch bald verdächtig.

Der TSA muss man JEDE paranoide Idiotie zutrauen.

Und wieso das Ganze?
Bei mir hat der Zoll noch nie ein Notebook kontrolliert... nicht mal in den USA.

Feine Sache.

Was ich allerdings immer mithabe, ist ein komplettes Fedora am USB-Stick - da kann ich nämlich nicht nur retten, sondern auch ganz normal arbeiten, mit der kompletten Distribution, Office, Graphiksoftware, mehrere Browser, alles - und alles was man an Applikationen nachinstalliert, steht ab dann wie bei einer fixen Installation zur Verfügung.
Sogar eine User-Datenpartition lässt sich verwalten.

Das hab ich auch, nur eben nicht mit Fedora sondern mit einer anderen Distro. Ist echt sehr angenehm die Flexibilität die Linux hier hat.

Mir geht es mehr um PCs die nicht meine sind, so kann ich in meinem System arbeiten und surfen.

Bin bei der Live-Distri erst kürzlich auf Fedora umgestiegen (davor erst Knoppix, dann Ubuntu), erstens wegen Gnome (falls ich mal einen Nicht-Linuxer damit arbeiten lasse und kein Unity erklären will) und zum anderen wegen der User-Datenpartition.

ich finde, da sollte man patriotisch sein und grml benutzen. ;)

Wobei grml ja AFAIK keine full-blown-distri ist - ich hab ja eben Fedora, damit ich nicht nur retten, sondern ganz normal arbeiten auch kann.

Aber ich werds mir mal genauer anschauen :o)
Bist du beteiligt?

bin nur beim runterladen und loben beteiligt. :)

grml ist schon darauf ausgelegt auf sticks zu laufen - auch für persistente installation gibts eine gute anleitung - und zur reparatur von systemen zu dienen. musste bis jetzt noch kein programm nachinstallieren.
hab auf einem stick eine 64 und 32 bit version mit allen möglich bootparametern.

(R)ecovery (I)s (P)ossible Linux

Ich verwende RIP Linux ... ist auch cool ...

http://www.tux.org/pub/peopl... linux/rip/

Schon ein paar mal den Hintern gerettet.

Mehr den Daten der Freundin :D

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