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Das Kultcafe hat wiedereröffnet.
Das Café Drechsler am Naschmarkt ist stadtbekannt und als Fixpunkt in der Wiener Lokalszene etabliert. Am 4. Juni musste das Lokal in den nicht freiwilligen Sommerurlaub gehen. Der Grund: Ein großzügiger Gastgarten wurde trotz jahrelanger Anträge nicht bewilligt. Und der ist laut Betreiber gerade für ein Lokal am Wiener Naschmarkt essenziell. Seit dem 3. September hat das Café allerdings mit gewohnt langen Öffnungszeiten den Betrieb wieder aufgenommen.
Während der Sommerpause führte unter anderem Geschäftsführer Manfred Stallmajer Gespräche mit der Bezirksvorstehung. Zumindest im nächsten Sommer möchte man den großen Schanigarten genehmigen lassen. "Die Signale, die wir in den letzten Wochen bekommen haben, stimmen uns zuversichtlich für die nächste Sommersaison", sagt Stallmajer.
Geöffnet ist das Café Drechsler von Montag bis Mittwoch von 8 Uhr bis 24 Uhr, und ab Donnerstag täglich von 3 Uhr früh bis 2 Uhr nachts. (red, derStandard.at, 4.9.2012)
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Dieses präpotente Auftreten gegenüber der Allgemeinheit regt mich als Mariahilferin einfach nur auf - für mich persönlich auch ein definitiver Boykott-Grund.
Hätte der Betreiber das Lokal halt nicht pachten sollen, wenn ihm das Objekt nicht taugt. Was kommt als nächstes? Dass die Lokale am Graben mehr Umsatz machen und er diesen unhinnehmbaren Wettbewerbsnachteil von der Öffentlichkeit (=uns allen) daher abgegolten haben will?!
Das Ansuchen für drei Parkplätze um im Sommer (Juli/August) einen Schanigarten ist ein präpotentes Auftreten der Allgemeinheit gegenüber?
Hm. Sagen wir in diesem Schanigarten haben 40 Leute Platz und verbrauchen 3 Parkplätze ... so viel zum Thema Allgemeinheit.
hat man's halt schwer. Das Landtmann ist ein positives Beispiel. Die dürften wahrscheinlich den ganzen Platz rund um das Burgtheater bewirtschaften, nur können die Kellner nicht so weit rennen.
Die wirtschaftliche Überlegung, die hinter dieser Entscheidung stand, ist mir klar.
Trotzdem basiert selbige auf einer hausinternen Prognose für das Sommergeschäft ohne erweiterten Schanigarten, während man bei der Artikelüberschrift meinen könnte, die Hüttn wäre abgebrannt, der Exekutor hätte drei Mal geklingelt, oder gar das Gesundheitsamt ein Machtwort gesprochen.
man könnte aber auch sagen, daß die Willkür, mit der die Bezirksvorsteherin waltet, einen Unternehmer irgendwann in die Knie zwingt ergo der Laden in den sehr schwachen Zeiten ohne Garten nicht aus Trotz, sondern durch Zwang (andernfalls unökonomisch zu sein) zusperren muss.
Wie ich es mitbekam, fragten die ja nicht nur 1x sondern in den letzten Jahren sehr oft an, ohne positive Resonanz.
Die Angestellten unter uns - und damit mein ich jetzt nicht Sie - können das selten einsehen..
http://www.zamg.ac.at/cms/de/kl... geschichte
Die nennenswerten Niederschläge im Juli konzentrierten sich auf einige wenige Tage. Der August war ausgesprochen trocken.
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