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Mumbai - Die US-Kaffeehauskette Starbucks startet die Expansion nach Indien: Noch in diesem Jahr werde Starbucks erste Filialen in der Hauptstadt Neu Delhi und der Metropole Mumbai eröffnen, sagte der für die Asien-Pazifik-Region zuständige Starbucks-Manager John Culver. Starbucks werde zunächst 78 Milliarden Dollar (62,1 Milliarden Euro) investieren. "Kaffee ist in Indien vom Traditionsgetränk, das vor allem im Süden des Landes konsumiert wird, zum Mainstream-Getränk geworden", ergänzte Culver. Die Inder trinken zwar traditionell Tee; Kaffee in einem Cafe zu trinken, gilt aber als chic und als Zeichen dafür, wohlhabend zu sein.
Noch liegt der Pro-Kopf-Konsum von Kaffee in Indien bei 82 Gramm im Jahr - in Deutschland sind es zum Vergleich fast 6,8 Kilogramm, in Brasilien 5,9 Kilogramm, wie die internationale Kaffee-Organisation errechnete. Starbucks-Manager Culver rechnet daher damit, dass der indische Markt auf lange Sicht "bedeutend" wird. In den indischen Städten gibt es bereits viele Kaffeehäuser nach westlichem Stil. Sie sind oft in indischem Besitz - Marktführer ist die indische Kette Coffee Day. Aber auch die britische Kette Costa Coffee und die US-Kette Coffee Bean sind schon vor Ort. Starbucks hat die indische Firma Tata Global Beverages als Partner gewonnen, die Tee und Kaffee in Indien anbaut. (APA, 4.9.2012)
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