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Kopenhagen - Im Zuge der Doping-Vorwürfe gegen Lance Armstrong gerät auch der dänische Rennstallchef Bjarne Riis immer mehr unter Druck. Der 2004 bei Riis beschäftigte deutsche Ex-Radprofi Jörg Jaksche sagte gegenüber der Kopenhagener Zeitung "Ekstra Bladet" (Dienstag-Ausgabe), nach seiner Kenntnis habe das frühere Riis-Team CSC Fahrer "ab einem bestimmten Niveau" automatisch zum mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes nach Spanien geschickt.
Riis hatte erst am Wochenende ähnliche Angaben seines früheren Fahrers Tyler Hamilton (USA) bestritten. Am Mittwoch erscheint in den USA ein Buch von Hamilton mit detaillierten Doping-Vorwürfen gegen den siebenfachen Tour-de-France-Sieger Armstrong. Die neuen Angaben von Jaksche wollte Riis nach Angaben von "Ekstra Bladet" nicht kommentieren.
Der in Österreich lebende Jaksche hatte Fuentes unmittelbar nach seinem Wechsel von CSC zum spanischen Team Liberty Seguros 2005 aufgesucht. Der Mediziner habe sich wegen häufiger Besuche von CSC-Fahrern gewundert, dass Jaksche nicht schon früher gekommen war. Der deutsche Ex-Profi, der Blutdoping 2007 zugegeben hatte, meinte zur Fuentes-Aussage: "Mein klarer Eindruck war, dass diverse CSC-Fahrer zu ihm nach Madrid geschickt wurden. Das waren keine Einzelfälle, sondern eine organisierte Sache mit einer gewissen Automatik." (APA, 4.9.2012)
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1998 : Festina Skandal
1999 : UCI proudly presents : Tour der Erneuerung (Sieger Lance Armstrong)
2004 : Pantani stirbt in Rimini
2005 : Operacion Puerto - Fuentes Skandal
2006 : UCI proudly presents once more : Tour der Erneuerung II feat. Floyd Landis & Michael Rasmussen
2007 : Bjarne Riis hat es geschafft. Die Tour 1996 ist verjährt. Nun kann er ruhigen Gewissens Doping gestehen.
2008 : Riccardo Ricco fliegt in Chateauorux auf und davon und drei Tage später wegen Cera auf. De la Fuente übergibt das Bergtrikot an Epo-Berni. Der ist aber leider auch gedopt
2009 : Frank Vandenbroucke stirbt nach jahrelangem Drogenkonsum
2011 : RIP Laurent Fignon
2012 : Wiggins: "Fucking Wankers"
Es würde mich ja alles nicht so stören, wenn es da nicht ein paar junge naive Ehrgeizlinge gäbe, die das alles vielleicht nicht nehmen würden, wenn jemand dabeistehen würde und sagen.
"Kann aber sein, dass du keine 40 wirst."
Wenn ich die Chance hätte,mich aus dem finanziellen Nichts zu dopen,würde ich es heute noch tun.
Und die Verlogenheit vieler poster ist nervtötend.Warum regen sie sich nicht über den Drogenhandel im Alltag auf,der alle betrifft und ohne Korruption gar nicht möglich wäre ?!
Riis ist mit Sicherheit eine zentrale Figur was Doping im Radsport betrifft. Er hat (zugegeben) selber als aktiver Fahrer gedopt und später als Teamchef munter weiter gemacht. Jaksche ist einer der wenigen, die nichts zu verlieren haben und gerade deshalb glaubhaft sind.
Das brisante an der Sache ist, dass Riis immer noch munter aktiv ist, die Schleck Brüder unter seiner Regie erst so richtig "aufgeblüht" sind. Solange Figuren wie Riis im Radsport ihr Unwesen treiben dürfen wird der Sport nie sauber.
in wahrheit kann man das problem nur lösen, in dem man die veratwortung für die fahrer auch auf ihr eigenes team überträgt, d.h. wenn ein fahrer erwischt wird, wird auch gleich das ganze team für mind. 1 Jahr gesperrt... nur so wäre das problem annähernd in den griff zu kriegen
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