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Villacher SV: Bisher 35 Saisonen in der Bundesliga/EBEL (1.402 Spiele, 759 Siege), größte Erfolge: sechs Meistertitel (zuletzt 2006) | Aktueller Kader

Klagenfurter AC: Bisher 47 Saisonen in der Bundesliga/EBEL (1.721 Spiele, 1.045 Siege), größte Erfolge: 22 Meistertitel (zuletzt 2009, zusätzlich sieben Meistertitel vor Bundesligagründung) | Aktueller Kader

Medveščak Zagreb: Bisher drei Saisonen in der EBEL (183 Spiele, 88 Siege), größte Erfolge: Semifinale 2010, 2012 | Aktueller Kader
Wenn in der Erste Bank Eishockey Liga am Donnerstag, exakt 158 Tage nachdem Philipp Lukas die Meisterpokale 2012 gen Himmel stemmte, der Puck endlich wieder das Eis berührt, ist der EHC Linz als Titelverteidiger der große Gejagte. Die Gruppe jener Klubs, die Rob Daums Team vom Thron stoßen wollen, ist im Sommer größer geworden, der Kreis der Meisterschaftsanwärter umfasst vier bis fünf Teams. Teil drei der EBEL-Saisonvorschau von derStandard.at dreht sich um die Gruppe der Herausforderer aus Kärnten und Kroatien.
Villach strukturiert um und steigert die Qualität
Obwohl letzten Endes mehr Spiele gewonnen als verloren wurden, die Saison 2011/12 war für den VSV ein Pleitejahr historischen Ausmaßes. Erstmals seit der Wiedereinführung der Play-Offs in der höchsten Spielklasse im Jahr 1990 fanden selbige ohne Villacher Beteiligung statt. Speziell die Offensivleistungen waren dürftig, was sich in nur 2,67 erzielten Treffern pro Partie niederschlug und das Jahr zum torärmsten der seit 1977 andauernden Bundesligazugehörigkeit der Adler machte.
Wenig verwunderlich also, dass beim sechsmaligen Meister im Sommer ein radikaler personeller Umbruch vollzogen wurde, dem gleich 17 der im Vorjahr eingesetzten 33 Cracks zum Opfer fielen.
Prominentester Abgang war nach 632 Ligaspielen für den VSV Roland Kaspitz, der in jeder der letzten fünf Saisonen zu den vier besten Scorern im Team gehörte. Der Umstand, dass sein Vertrag in Villach nicht mehr verlängert wurde, steht sinnbildlich für den personalpolitischen wie auch spielphilosophischen Wandel an der Drau. Maßgeblich fehlen wird den Adlern auch Verteidiger Kevin Mitchell: Weniger hinsichtlich seiner relativen Unzuverlässigkeit in der Defensive, aber umso mehr als Stütze im Überzahlspiel, sammelte im letztjährigen Grunddurchgang doch in der gesamten EBEL nur John Hughes mehr Scorerpunkte im Powerplay.
Insgesamt hat Villach seine zahlreichen Abgänge in der Transferzeit allerdings mehr als kompensiert, zumal man bei den (in Summe zehn) Neuverpflichtungen als einziges Team ausschließlich auf in der Liga bekannte Größen setzte. Vor allem dem letzte Saison schwächelnden Angriff hat man wirkliche Spitzenkompetenz hinzugefügt, wobei John Hughes heraussticht: Der aktuelle MVP der EBEL führte die Ligastatistik im Vorjahr in nahezu jeder offensiven Kategorie an und präsentierte sich in der Pre-Season bereits als bester Torschütze der Blau-Weißen. Auch die Signings von Energiebündel Antti Pusa und Goalgetter Derek Ryan fallen - trotz verzichtbarem Transfertheater im letztgenannten Fall - eindeutig in die Kategorie sinnvoll.
In der Abwehr, die im Grunddurchgang 2011/12 ligaweit mit 2,48 die wenigsten Gegentreffer pro Spiel hinnehmen musste, hat sich Villach von beiden Imports getrennt, ersetzt wurden sie mit Brad Cole (25) und Scott Hotham (28), die Neo-Trainer Hannu Järvenpää aus Ljubljana mitgebracht hat. Dadurch hat sich das offensive und spielgestalterische Potential in der Defensive leicht verringert, nicht zuletzt ein Mitgrund, dass man mit Klemen Pretnar einen zusätzlichen Try-Out-Spieler geholt hat, dem der schnelle erste Pass nicht fremd ist. Die Abwehrreihen des VSV werden sich nicht durch Beweglichkeit und Speed auszeichnen, gerade das kann gegen die durchwegs mit vier Offensivblöcken agierenden Topklubs zum Problem werden.
Dem mit Abstand wichtigsten Spieler des Vorjahres, Torhüter Bernhard Starkbaum, hat der Verein keine Steine in den Weg gelegt, als sich für ihn die Möglichkeit eines Wechsels in die schwedische Elitserien eröffnete. Mit Jean-Philippe Lamoureux wurde aber einer der (zumindest am Eis) dominierenden Importgoalies der letzten EBEL-Saison verpflichtet. Ein Transfer, der gemeinsam mit der Ernennung von Hannu Järvenpää zum neuen Cheftrainer das Bild eines weitestgehend gelungenen Umbaus des Teams abrundet. Der Generationswechsel im Kader (Anm.: Senkung des Durchschnittsalters um mehr als drei Jahre) wurde auch in der Führungsebene im Klub vollzogen, gebastelt hat der Coach seine Mannschaft primär im Zusammenspiel mit Manager Stefan Widitsch und Gert Prohaska.
In Villach kann man berechtigterweise davon ausgehen, die offensiven Mängel aus dem Vorjahr in der Sommerpause am Transfermarkt behoben zu haben. Da Järvenpää mit Hughes, Taylor und Damon wohl drei Legionäre, die das Spiel auf der Centerposition beherrschen, in eine Linie spannen wird, fehlen den Adlern in den hinteren Blöcken adäquate und gelernte Mittelstürmer. Dies stellt ebenso ein Fragezeichen dar wie der im Allgemeinen recht schlanke Roster: Zu viele verletzungsbedingte Ausfälle wird der VSV nicht verkraften können, zur Ligaspitze fehlt es zudem an geeignetem Personal für eine vierte Formation.
Das Leistungsgefälle in den hinteren Linien war schon im Vorjahr ein Problem der Adler, die 32,8 Prozent ihrer Treffer in Überzahl erzielten und somit so stark vom Powerplay abhängig waren, wie kein anderes Team. Insgesamt hat der Kader jedoch an Qualität gewonnen und wirkt ausbalancierter, der historische Tiefschlag in Form des Verpassens der Play-Offs wird sich im kommenden Spieljahr nicht wiederholen.
Fragezeichen am Beginn der nächsten "Mission 30"
Wenn ein regierender Vizemeister mit einer nur an drei Positionen veränderten Mannschaft in die neue Saison geht, gilt er den Gesetzmäßigkeiten des Mannschaftssports nach automatisch als erster Jäger des Champions, zum engsten Favoritenkreis auf den Titel gehört der KAC in der Saison 2012/13 jedoch eher nicht, dazu haben Klubs wie Salzburg und Wien zu stark aufgerüstet.
Die Rotjacken zeichnet in der Offensive eine enorme Kadertiefe aus. Bestes Beispiel dafür ist Markus Pirmann (23), der im Vorjahr häufig nur als 13. Stürmer aufgeboten wurde, im Grunddurchgang aber dennoch zum punktebesten Stürmer des Teams in Even Strength-Situationen avancierte und die Saison als drittbester österreichischer Torschütze der EBEL beendete. Als problematisch erwies sich für den KAC in den letzten Jahren, dass auf dem breiten personellen Fundament im Angriff zu wenig Spitze aufbaute: Seit dem letzten Titelgewinn im Jahr 2009 stand in der internen Punktewertung nach dem Grunddurchgang stets ein Verteidiger ganz oben, offensiv dominierende und Spiele im Alleingang entscheidende Sturmlinien traten aus dem großen Personalreservoir nicht hervor. Vielmehr überzeugte die rot-weiße Angriffsmaschinerie in den jüngsten Spielzeiten eher durch Ausgeglichenheit und die Eigenschaft, bis hinunter zu Stürmer Nummer 13 oder 14 permanente Gefahr für des Gegners Tor auszustrahlen.
Aus diesem starken Kollektiv sind im Sommer zwei wesentliche Teile herausgebrochen: Nach 181 Toren in 417 Meisterschaftsspielen für den Klub beendete Kapitän Christoph Brandner seine Karriere, der in Kärntens Landeshauptstadt ebenso Kultstatus genießende Dieter Kalt (452 Spiele mit 365 Punkten für den KAC) wurde auf nicht gänzlich korrekte Weise abserviert und erhielt keinen neuen Vertrag. Zwar kamen zuletzt im Herbst ihrer Karriere stehend weder Brandner noch Kalt an die eindrucksvollen Punkteausbeuten früherer Jahre heran, der Rekordmeister verlor mit ihnen jedoch zwei wesentliche Führungsspieler - ein Aspekt, der im Klub deutlich unterschätzt wird. Soziales Gefüge im Team sowie positive Chemie und Stimmung in der Kabine sind beim KAC schwächer ausgebildet als bei so manch anderem Spitzenklub, mit Ausnahme vom allerdings eher zurückhaltenden Kapitän Thomas Koch fehlen Leadertypen, an denen sich die Mannschaft in schwierigen Phasen der Saison orientieren kann.
Am Transfermarkt hat sich Klagenfurt im Sommer Jamie Lundmark (31) geangelt, der mit Koch und Lammers die erste Sturmlinie bilden wird. Der mit 301 Einsätzen an NHL-Erfahrung zweitreichste Spieler der Liga gilt als mannschaftsdienlicher Allrounder, dem auf EBEL-Niveau wenig Schwächen zu attestieren sein werden. Als effektivste Angriffswaffe des KAC gilt jedoch weiterhin das dynamische Duo Tyler Scofield und Tyler Spurgeon, dem jedoch das Verletzungspech am Schläger klebt: In zwei Jahren beim Verein standen sie in nur 57,7 Prozent der Spiele am Eis.
Größter Vorteil der Rotjacken ist ihr enormer Erfahrungsschatz sowohl auf kollektiver als auch individueller Ebene. Im 24 Cracks umfassenden Kernkader versammelt sich die Routine von über 7.000 Partien in der Liga, mit im Schnitt 293 EBEL-Karriereeinsätzen gelten die KAC-Spieler als mit allen Wassern gewaschen. Das gilt im Besonderen für die Abwehr, wo jedoch hinter beiden Legionären Fragezeichen stehen: An "Verteidigungsminister" Kirk Furey nagt trotz aller Bemühungen der Zahn der Zeit, Mike Siklenka wirkt seit seiner Rückkehr zum Klub unbeholfen und scheint den Weg aus der sportlichen Sackgasse nicht zu finden. Auf den Umstand, dass die Defensive im Vorjahr oft statisch und unbeweglich agierte, hat Trainer Christian Weber reagiert: Mit Thomas Hundertpfund ist zukünftig ein gelernter Stürmer mit gutem und variablem Skating als Abwehrspieler eingeplant.
Unterm Strich geht Rot-Weiß mit einem nominell stark besetzten Kader auf die Jagd nach dem 30. Titel der Klubgeschichte, wenngleich das Leistungspotential der Verteidigung nicht ganz an jenes des Sturms heranreicht. Trainer Christian Weber, der das Team im Vorjahr in einer recht kritischen Situation übernahm, hat sich bewährt, sein neuer Assistent Christer Olsson ist als gelungene Ergänzung zu bewerten. Zwar wirkt die Mannschaft nicht ganz so kompakt wie in vergangenen Saisonen, die größte Schwäche des KAC liegt aber weiterhin in seiner katastrophalen weil de-facto nicht vorhandenen Öffentlichkeitsarbeit. Das Bild des Klubs prägen über dunkle Kanäle zu Tage tretende Informationen, die Berichterstattung im diffusen Biotop der Halbwahrheiten bringt kontinuierlich Unruhe in den Verein.
Neu Maßstäbe abseits des Eises
Kein Klub in der grenzübergreifenden Liga in Mitteleuropa versteht es besser, Eishockey als Event zu inszenieren als Medveščak Zagreb. Die Umzüge in die große Multifunktionsarena in Kroatiens Hauptstadt zu ausgewählten Spielen ließen den Zuschauerschnitt im Grunddurchgang des Vorjahres auf 8.835 steigen, was dem zwölfthöchsten Wert aller Vereine in Europa entspricht. In der kommenden Spielzeit gehen die Bären noch einen Schritt weiter, übersiedeln Mitte September für zwei Spiele in das Amphitheater nach Pula und generieren damit wohl weltweite Aufmerksamkeit für Klub und Liga. Der im zukünftigen EU-Mitgliedsland ausgebrochene Eishockey-Boom, der sich 2011/12 in einer Hallenauslastung von über 97 Prozent eindrucksvoll manifestierte, wird damit zusätzlich befeuert.
Sportlich ist die Republika Hrvatska jedoch weiterhin ein Eishockey-Entwicklungsland, was für Medveščak und seine hohen Ambitionen bedeutet, vornehmlich auf nordamerikanische Spieler setzen zu müssen. Im aktuell 26 Akteure umfassenden Kader für die kommende Saison finden sich daher nur fünf in Kroatien geborene Cracks.
Diese Personalpolitik schlägt sich auch im Spielstil der Mannschaft nieder, ganz nach transatlantischem Vorbild pflegt Zagreb sehr physisches Eishockey, das sich in den ersten drei Jahren der EBEL-Mitgliedschaft jedoch auch häufig als träge und unflexibel erwies.
Im Besonderen traf dies in der letzten Saison auf die für die Spielgestaltung zentralen Mittelstürmer zu, ein Manko, das Medveščak in der sommerlichen Transferzeit gut ausmerzen konnte: Mit Alex Leavitt (28) wurde ein Center von gehobener Ligaqualität verpflichtet, Adam Miller (27), Brandon Buck (24) und der defensiv zuverlässige Adam Naglich (28) komplettieren die starke und im Vergleich zur Vergangenheit auch deutlich jüngere Besetzung im runderneuerten Offensivzentrum.
Die zuletzt sehr massive und solide Abwehr (Anm.: 2,51 Gegentreffer pro Spiel im Grunddurchgang 2011/12, Platz zwei in der Liga) geht nahezu unverändert in die neue Saison, dem Abgang von Sasha Pokulok stehen die Signings von Domen Vedlin (25) und Dennis Bozic (22) gegenüber, was der Defensive zwar nicht unbedingt mehr Klasse, in jedem Fall aber mehr Tiefe verleiht.
Zu beweisen gilt es die letztjährige Dominanz im Überzahlspiel: Obwohl nicht zuletzt aufgrund der eher behäbigen Spielweise kein Team weniger Powerplay-Gelegenheiten erhielt als Medveščak (19,2 Prozent weniger Überzahlsituationen als der EBEL-Schnitt), wiesen die Bären die ligaweit mit deutlichem Abstand höchste Erfolgsquote im Spiel bei numerischer Überlegenheit auf. Allerdings haben fünf der sechs besten Powerplay-Scorer den Klub verlassen, das stärkste Element in Zagrebs Spiel muss also einer massiven Umstrukturierung unterzogen werden.
Mit den Abgängen von Goalgettern wie Ryan Kinasewich und Frank Banham oder jenem von Puckartist Vyacheslav Trukhno haben die Kroaten einiges an offensiver Durchschlagskraft eingebüßt, die neu verpflichteten Spielertypen machen das Spiel aber dynamischer und variabler. Gerade die Eindimensionalität des Systems von Trainer Marty Raymond und die Uniformität der Rollenbilder im Team waren im letztjährigen Play-Off die maßgebliche Schwäche Medveščaks.
Der Klub, der sich anschickt, heuer an der 9.000 Zuschauer-Marke pro Spiel zu kratzen, stellt erneut eine ausgefuchste und tendenziell unverändert auf körperliche Präsenz getrimmte Mannschaft, die im Grunddurchgang im Spitzenfeld der EBEL zu finden sein wird. Wie weit es in den Play-Offs geht, wird davon abhängen, wie sehr man aus den Gründen für das letztjährige Scheitern im Semifinale gelernt hat. Und davon, ob Goalie Robert Kristan seine überragenden Leistungen aus der Regular Season auch endlich in der KO-Phase abrufen kann. (Hannes Biedermann; derStandard.at; 4.September 2012)
EBEL-Saisonvorschau
Teil 1: "Drei Nachzügler vor schwerem Jahr" (31.8.2012)
Teil 2: "Seriöse Play-Off-Hoffnungen" (3.9.2012)
Teil 4: "Die drei heißesten Titelanwärter" (5.9.2012)
Hannes Biedermann bloggt zum nationalen und internationalen Eishockey. Der gelernte Politikwissenschafter hat sein Hobby mittlerweile zum Beruf gemacht und arbeitet als Scout und Berater für in- und ausländische Klubs.
Bei der Weltmeisterschaft in Helsinki stieg Österreich zum fünften Mal in Folge aus der Eliteklasse ab. Unser Eishockey-Blog bewertet die WM-Leistungen aller Teamspieler
Nach Jahren im Fahrstuhl ist das Eishockey-Nationalteam zur WM gekommen, um zu bleiben. Eine Pro- und Kontra-Liste
In der EBEL setzt sich die Marginalisierung einheimischer Torhüter weiter fort. Ein Streifzug durch die Statistik
Philippe Horsky, Co-Trainer der Vienna Capitals, ist eine der raren Hoffnungen am österreichischen Trainermarkt. Im Interview spricht er über den Wandel des Klubs
Der Eishockey-Meister heißt erstmals seit 2009 wieder KAC - Das lag primär an der stabilisierten Defensive - Die Analyse
Die zu Ende gehende Eishockey-Saison verlief für heimische Spieler sehr erfolgreich. Das Ranking jener zwölf, die sich am besten entwickelt haben
Die Vienna Capitals und der KAC stehen sich ab Donnerstag in der Finalserie der EBEL gegenüber. Eine analytische Vorschau
Richtungsentscheidungen zu Teilnehmerfeld, Spielmodus und TV-Vertrag stehen in der österreichischen Eishockey-Liga an. Die Qualifikation für die olympischen Spiele macht die Aufgabe nicht leichter
Die immer freizügigeren Transferregelungen untergraben die personelle Stabilität in der Erste Bank Eishockey Liga
Der Kader des Nationalteams für die Olympia-Qualifikation zeigt: Vornehmlich fehlt es an adäquaten Mittelstürmern
Zur PR ist leider schon die off. Website eine echte Peinlichkeit: da lacht noch Craig herunter, in einer internationalen Liga nicht einmal eine engl. Version, meistens nur EBEL Berichte kopiert usw.; das machen wirklich alle anderen besser ... über die Mischnsörti Aktion auf Reifnitzer GTI Niveau kann man wenigstens schmunzeln, hoffentlich wird das nicht zur Dauerkarte: ... sportlich: wenn die Männer halbwegs fit bleiben kommen sie ins Finale. Im Dezember werdens wohl bei der Verteidigung nachjustieren (Müssen). Beim Siklenka versuch ichs zum Saisonstart mit ommmm ;)
Wie jedes Jahr hätte ich mir gewünscht, das man einen ordentlichen Sniper holt, der das zeitweise fesselnde Kombinationsspiel des KAC zu einem Abschluss in Toren bringt. Die mangelnde Chancenauswertung wird dem KAC auch heuer wieder unnötige Niederlagen bescheren. Ich hoffe, dass TnT(Scofield zwickt schon jetzt die Leiste!!!!) heuer mal von Verletzungen verschont bleiben und ordentlich fideln werden. P Harand hätte ich nicht geholt- da ist mir der Schuller lieber (wobei seine Spielweise auch langsam Tribut fordert). Hoffentlich erfängt sich Siklenka wieder, sonst sind die 2 Jahre, die er noch Vertrag hat eine Qual.
Noch ein Wort zu Villach: Warten wir mal ab, wo Villach in der Tabelle im Dezember steht- zum Finale wirds kaum reichen!?!
Bin der Meinung, das die PR Arbeit des KAC schon seit Jahren überdacht gehört, aber nachdem der Verein sich in letzter Zeit in der Öffentlichkeit eher blamiert hat(siehe neues Stadion), ist man nun aus der Schockstarre noch immer nicht erwacht. Glaube auch, soviele Verdienste um das Hockey in Klafu sich auch das jetzige Präsidium erarbeitet hat, dass man auch mal Jüngere ran lassen sollte(um die HH könnte sich der Vizepräsi ja weiterhin kümmern).
Zum sportlichen: Mich schmerzt der Verlust von Brandner und Kalt nicht so sehr, wobei 2. genannter einfach zu hoch gepokert hat, glaube ich. Im Endeffekt steht er ja noch immer ohne Vertrag da- also is wohl doch nit mehr so ein G`riß um seine Künste.
speziell der seitenhieb bezüglich pr-arbeit meiner rot-weissen hat mir ein leichtes grinsen abgerungen.
das ist so wahr! siehe das geeier um die "neue" halle, welche bald kommt. auch der webauftritt des KAC ist im vergleich zu den anderen klubs ein desaster. von einem traditions klub sollte man sich mehr erwarten.
mal schauen ob es heuer was mit der "MISCHNFÖRTY" wird ;) ich für meinen teil seh uns eher im mittelfeld.
Um einen Top 4 Platz werdet´s schon mitmischen. Lundmark ist mir im Spiel gegen Augsburg als bester KACler aufgefallen. Technisch und eisläuferisch ein eindeutiges Upgrade zu Dieter Kalt und Harand (a richtige Kretzn) wird einen schwächelnden Brandner vom letzten Jahr locker kompensieren können. Koch scheint auch wieder Lust am Eishockey bekommen zu haben. Also, gleich so abwerten brauchst deine Rotjacken auch nicht.
zagreb ist ein segen für die ebel und selbst als linzer würde ich mir wünschen, dass sie die liga gewinnen. nur über titel lässt sich das publikum längerfristig binden, denn ohne titel bleibt eishockesy in kroatien warscheinlich nur eine trendsportart, welche in ein paar jahren, wenn wieder was anderes angesagt ist, in vergessenheit gerät.
Zagreb: Schätze ich ähnlich stark ein wie im Vorjahr. Wäre mmn als Mitfavorit zu handeln, allerdigns denke ich mir das jedes Jahr und bis jetzt haben sie noch nicht einmal das Finale erreicht. Wirds dieses Mal was?
KAC: Kaum Änderungen im Kader, denke nicht, dass sie um den Titel mitspielen. Letztes Jahr haben sie das meisten mit Kampfgeist und Power Hockey gemacht, aber sehe sie vom spielerischen Potential nicht ganz oben.
VSV: Viele (gute) Neue. Trotzdem defensiv ein bisschen dünn besetzt. Ich glaube, sie werden entweder sehr weit oben stehen oder relativ bald im Playoff ausscheiden, dazwischen gibts nichts ;)
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