Großbrand in der Heinestraße in Wien

4. September 2012, 14:23
  • Gasflaschen drohten zu explodieren, die Anrainer wurde evakuiert.

  • Rund hundert Feuerwehrleute waren zur Branddämmung im Einsatz.
    foto: ma 68

    Rund hundert Feuerwehrleute waren zur Branddämmung im Einsatz.

Gasflaschen drohten zu explodieren und wurden aufgeschossen - Eine Verletzte im Krankenhaus behandelt - Anrainer am Vormittag wegen Explosionsgefahr evakuiert

Wien - Ein Großbrand in der Nacht auf Dienstag in Wien-Leopoldstadt hatte am Vormittag für etwa 200 Anrainer ein unangenehmes Nachspiel: Weil die Einsatzkräfte in dem zerstörten Gebäude in der Heinestraße drei stark erwärmte Acetylengasflaschen gefunden hatten und die Gefahr bestand, dass diese explodieren, wurden Bewohner aus angrenzenden Häusern vorübergehend evakuiert. Ein Beamter des Einsatzkommandos Cobra schoss die Flaschen schließlich auf, damit das Gas kontrolliert entweichen konnte. Gegen 13 Uhr konnten die Anrainer in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Feuerwehr war um 1.47 Uhr alarmiert worden. In einem zweigeschoßigen Gebäude in der Heinestraße im Bereich Vereinsgasse - Pazmanitengasse brannte es, der Trakt im Innenhof stand in Flammen. "Gut 100 Mann waren im Einsatz", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Wiener Rettung brachte eine junge Frau mit einer leichten Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Spital, sagte Rettungssprecher Ronald Packert. Ansonsten dürfte niemand zu Schaden gekommen sein.

Wenig Platz und hohe Belastung

Die Einsatzkräfte sahen in dem extrem verrauchten Innenhof bereits Flammen aus dem Dach schlagen und lösten Alarmstufe 2 aus. Es habe sich um eine komplizierte Situation gehandelt, sagte der Feuerwehr-Sprecher. "Wir hatten extrem enge Platzverhältnisse mit einer sehr hohen Brandbelastung." Mit zehn Rohren versuchten die Feuerwehrleute unter Atemschutz, den Brand in den Griff zu bekommen. Wirklich gelang das aber erst, als auch drei Schaumrohre zum Einsatz kamen. Nach drei Stunden sei die Intensität des Feuers gebrochen gewesen.

Danach begannen die Nachlöscharbeiten, die am frühen Nachmittag noch nicht abgeschlossen waren. Dabei entdeckte die Feuerwehr die stark erwärmten Acetylengasflaschen. Die Rettung stellte sicherheitshalber den Katastrophenzug zur Verfügung, so Packert. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Wiener Linien wurden die Anrainer in Sicherheit gebracht. Dem Rettungssprecher zufolge wurden vier ältere Personen aufgrund der Aufregung im Katastrophenzug behandelt. "Es waren aber alles vorsorgliche Maßnahmen", betonte Packert.

Die Ursache des Feuers war zunächst unklar. Laut Polizei war in dem Innenhof sehr viel Gerümpel und Müll gelagert. Die Bewohner des Hauses wurden wiederholt aufgefordert, dieses Material wegzuräumen. Ob dieser Umstand etwas mit dem Feuer zu tun hatte, war am Vormittag noch unklar. (APA, 4.9.2012)

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zustände wie in spanien...

auf kosten der allgemeinheit werden areale abgefackelt und lukrativ weitergenutzt.

natüüüürlich gilt die schulds...äh unschuldvermutung!

Dieses Haus ist schon länger bekannt im Bezirk! Dauernd Polizeieinsätze. Ratten am Gehsteig, Müll davor, Sperrmüll im Innenhof! Den Feuerwehreinsatz und die Entsorgung darf der Steuerzahler löhnen. Eine Frechheit ist das.

Sie haben vollkommen recht.

Jene aber, die hinter jeder berechtigten Kritik Rassismus vermuten, die haben wohl einen Tuscher...

Anscheinend sind nicht die Bewohner, sondern die Vermieter verantwortlich zu machen: http://derstandard.at/134749304... n-vorerst. Also nein, ich vermute keinen Rassismus hinter Ihrem "Missstände aufzeigen", so lange Sie bei den Tatsachen bleiben.

Bitte weiter recherchieren, liebe Redaktion! Hintergründe, Immo-Spekulation, illegale Vermietung zu horrenden KOsten ...

Weiter recherchieren wäre fein! Soviel ich weiß stand eine Räumungsklage an bevor es gebrannt hat...

Räumungsklage? Woher stammt diese Info? Und wer wollte was gegen wessen Interesse räumen?

leute von der pizzeria anarchia waren dort...

... und wissen mehr: http://pizza.noblogs.org/post/2012... er-brennt/

Haben die Bewohner rechtmäßig Miete bezahlt

und sind sie an dieser Adresse gemeldet?
Haben sie sich an die feuerpolizeilichen Vorschriften gehalten?
Wer hat den Brand verursacht?
Ist das mittlerweile bekannt?

ranzig

der 2te ist einfach ranzig, da ändern ein paar bobohütten am karmelitermarkt leider auch nix dran.

schön wärs

wenn er noch bisschen ranzig bliebe. leider ist das gegenteil der fall. alles wird immer luxuriöser und geschniegelter. ihre aussage entspricht also leider einfach nicht den tatsachen..

Na dann bleibens halt im 7.

Ein Investor kauft ein bewohntes Wohnhaus

in der Leopoldstadt. Meinen die Vorinvestoren: Wollen Sie erst ein Gerüst aufstellen - oder sollen wir es gleich abfackeln?

Es stinkt nach verbranntem Gummi

Die Anrainer leiden nach wie vor (weiter), schlechte Luft, es stinkt nach verbranntem Gummi, der Gestank nach Rauch geht nicht wirklich weg, es ist zu hoffen, dass diese Plage für die Anrainer nun wirklich bald vorbei ist, nachdem zahlreiche Versuche (Unterschriften, etc, Vorsprachen beim Bezirksvorsteher,.. ) in den letzten Jahren nicht wirklich eine Beruhigung der Situation brachten, kann man nur hoffen, dass in nächster Zeit Ruhe um dieses Haus einkehrt!!!

wer bitte schön..

gibt auf dieses post rot ???
kann sich nur um jemanden handeln der seine nervenenden in den fingern nicht im griff hat

Übrigens steht die Feuerwehr schon wieder dort, weiß jemand mehr?

Ich nicht.
Aber heute in der Früh waren sie auch da, zwei mit diesen silbernen seitlichen Rollläden, ein KDF und ein Atemschutz, dazu zwei Polizei.
Und es hat den ganzen Tag nach verbrannten Plastik gerochen.

Kann...

...Nachschau, Nachlöscharbeiten oder Spurenermittlung gewesen sein.

nur weils eben mit Blaulicht unterwegs waren, aber gestunken hats ordentlich.

Tatsache ist,

dass die Zustände in diesem Haus und im Hof gegen die hierorts üblichen feuerpolizeilichen Vorschriften verstoßen haben.
Vielleicht gibt es Volksgruppen, bei denen das normal ist...

ACHTUNG: Rassist! dass der standard solche kommentare stehen lässt, während andere verschwinden... zum kotzen!

es gehört zu einer der üblichen praktiken von hauseigentümern, stiegenhäuser und höfe vollzustellen und vermüllen zu lassen, um das wohnen unangenehmer (oder gefährlicher werden zu lassen) um bewohner zum auszug zu bewegen. so werden teilweise nach dem auszug von vertriebenen parteien deren wohnungen ausgeräumt und dann einfach alles im hof stehen gelassen. es ist unfug anzunehmen, dass die bewohner des lagerhauses den ganzen mist dort selber angeschleppt haben sollen, wenn sie eher spartanisch dort untergekommen sind. und weshalb sollten sie selbst dort Acetylengasflaschen gelagert haben? solche gegenstände zu entfernen, dafür ist die hausverwaltung zuständig. wurden hier vielleicht fahrlässig pflichten vernachlässigt?

Roma

Als benachbarte Anrainerin weiß ich daß im hinteren Trakt Roma/Rumänen wohnten, die jeden Morgen z.B. im Rollstuhl oder mit Ziehharmonika zum organisierten Betteln losgingen. Dudeln und betteln in der U2, z.B. folgte. Und den Sperrmüll im Innenhof haben die selber angekarrt, das habe ich mit eigenen Augen oft gesehen. Den Humana-Container in der Straße haben sie übrigens auch regelmäßig geplündert.

@Someone... Aber geh.

Die Wahrheit ist jedem zumutbar.

Aha, wenn man eine andere Meinung hat,

dann ist man ein Rassist. Interessant...

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