Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Natürlich kann man auch auf Mitleid setzen und einen solchen Effekt einplanen. Bei Michael Spindelegger ist man geneigt, genau das anzunehmen. Dass der ÖVP-Chef am Montag im ORF-"Sommergespräch" genau jene Überlegungen zu einer Personalrochade bestätigte, die zuvor besonders von ihm selbst so heftig dementiert wurden, war dann aber auch für die Einfühlsamen ein wenig verstörend. Da vergeht einem auch das Mitleid.
Sind das gar Ecken und Kanten? Die "Zeitzeugen", die der ORF zum Porträt aufbot, zeichneten ein anderes Bild: Brav, unauffällig und, nein, Frauenheld war er keiner. Eher spät dran. Spindelegger versuchte dagegenzuhalten: Am Bravsein sei doch nichts Schlimmes, oder? "Ich bin, wie ich bin", sagte er. Solide, dazu steht der Vizekanzler.
Dabei ließ der ÖVP-Chef auch Witz aufblitzen, wenn er sich selbst etwa dafür rühmt, ganz "langweilig und fad" auch einmal das Hirn einzuschalten, wenn Entscheidungen anstehen. Für Spindelegger stand durchaus etwas auf dem Spiel: Nach den Wirren der letzten Tage war es wichtig, Entschlossenheit zu zeigen. Bei den eigenen Leuten mag das gelungen sein: Spindelegger hatte seine Botschaften platziert, nicht unbedingt originell, aber linientreu. Andere wird Spindelegger nicht überzeugt haben. Dafür stand Moderator Armin Wolf, dem Spindelegger das Geständnis entlockte, einmal Mitglied der Jungen Volkpartei gewesen zu sein. Eine "Jugendsünde", beteuerte Wolf. (Michael Völker, DER STANDARD, 4.9.2012)
Und warum SPÖ und ÖVP gut beraten wären, sich darauf einzulassen
Die ÖVP bläst sich unverdrossen ihren Rückenwind herbei
Amtsverschwiegenheit und Pflanzenschutzmittel: Wo die Politik (auch) versagt
Demokratische Forderungen und kein Nachdruck - ein echter Misserfolg
Ein Duell Strache gegen Faymann: Wer soll das noch glauben?
Selbstbewusst im Establishment: Bürger wollen Politik gestalten
Schafft den Föderalismus ab: Warum der Jugendschutz neue Argumente liefert
Klar, dass alles auf die Person Frank Stronachs zugespitzt ist. Wegen eines Herrn Lugar, einer Frau Schenk oder eines Herrn Markowitz würde man die Liste nicht wählen
hätte einer von Ihnen den Vorschlag gemacht Stronach solle die ÖBB kaufen - sie hätten heute große Probleme im Bezug auf Ihren geistigen Zustand ,egal wie gut oder schlecht man die ÖBB heute sehen will ihr Wert ist enorm, und erst der Aufwand Ihrer Erhaltung die es ja auch geben muss falls Sie Ihre nächste Bahnfahrt überleben wollen.
Wenn man solche Aussagen hört von Menschen die unser Schicksal bestimmen muss man Angst haben richtige Angst.
Das Gedruckse von wegen "der Wähler wählt eine Partei, nicht Koalitionsvarianten" ist mE falsch. In Zeiten, in denen keine Partei eine absolute Mehrheit schafft, müssen die Wähler wissen, was ggf. auf sie zukommt!
Wenn diese Oberflächlichkeit Journalismus sein soll, dann fehlt mir jedes Verständnis für den Druck des Kommentars: Verschwendung von Papier und Druckerschwärze!
Solch brave Kommentare verschleiern, dass Herr Spindelegger ein ÖVP-Chef ist, der erstens ferngesteuert aus St. Pölten ist und zweitens eine eigene Meinung nicht haben darf, wenn sie in St. Pölten nicht gewünscht ist. An einem Tag "Hüh", am anderen Tag "Hott", ohne dabei rot zu werden. Das ist Politik zum Abgewöhnen.
Dass die ÖVP dann auch Armin Wolf nachschnüffelt und seiner Vergangenheit hinterher telefoniert, zeigt das mittlerweile erreichte Niveau der Volkspartei. Grässlich!
In den USA hat GM mal massenhaft Strassen-Bahnen aufgekauft.
Das erste was sie gemacht haben war es die Straßenbahnen wegzuwerfen und durch (von GM produzierte) Busse mit weniger Platz zu ersetzen.
Dann hat man angefangen die Fahrpläne zusammenzukürzen - damit die Menschen mehr Autos fahren (und kaufen).
Ein Autoteile-Hersteller hat kaum ein Interesse daran, dass öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.
Wo ist da bitte die Wirtschaftskompetenz wenn man es ernsthaft in Erwägung zieht, die ÖBB an einen Autoteile-Fertiger zu verscherbeln?
Hauptsache, alles privatisieren, überhaupt, wenn's ein bisserl defezitär arbeitet - das ist die Linie der ÖVP.
Im Nachhinein stellt sich immer heraus: kein Mensch hat was von den Privatisierungen gehabt und ein paar parteinahe Lobbyisten und Werbeagenturen haben ordentlich mitgeschnitten (System Schüssel).
Ein Politiker, der von sich behauptet er sei Christ, Tempeler, und Papst treu, aber keine christliche Meinung zum ehelosen Priestertum bzw. Frauen zu PriesterInnen hat, der ist doch kein Christ bzw. auch kein ÖVP Mann,oder? Ich als Christ bin gegen Priesterehen, weil es so gut ist! Sie hätten auch keine Zeit für die Familie! Siehe PolitikerInnnen, und die machen teilweise noch mehr Jobs. Ehen kaputt,Kinder krank usw. Jesus wusste, warum er ohne Familie, aber nicht ohne Kommunio leben wollte, die auch wichtiger ist als die Ehe.
laut sommergespräch gilt spindi als der intelligenteste der parteichefs. entweder sind die anderen so wenig intelligent oder diese feststellung ist schlichtweg falsch.
denn: dennoch der meinung zu sein charisma zu haben (das einem viele andere absprechen), ist ein gegenbeleg. und noch viel ärger der vorschlag, dass stronach die öbb kaufen soll.
naja und der befund von 1 -2 für den zustand der övp, der muss ja gar nicht mehr kommentiert werden.
sowas kommt raus, wenn der witzekanzler sein hirn einschaltet!
liebe wählerinnen und wähler, bitte verschont uns in hinkunft vor solch geballter intelligenz.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.