Ruth Elsner: Meinem Mann geht es schlecht

4. September 2012, 09:29
  • Helmut und Ruth Elsner im Juli 2011.
    foto: apa/georg hochmuth

    Helmut und Ruth Elsner im Juli 2011.

Verbleib der Bawag-Gelder wird nicht untersucht

Wien - Die Ehefrau des Ex-Bawag-Chefs Helmut Elsner, Ruth Elsner, hat erneut die Vorwürfe an die Justiz wiederholt, dass der tatsächliche Verbleib der verschwundenen Gelder nicht untersucht werde. Diesbezüglich sehe sich ihr Mann durch eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) bestätigt. Zum Gesundheitszustand ihres Mannes, der erneut einer Ladung des Gerichts im zweiten Bawag-Strafprozess nicht nachgekommen war, meinte sie: "Meinem Mann geht es schlecht".

Sie befinde sich bei ihrem Mann in Bad Reichenhall in Deutschland. Vergangene Nacht habe ein Notarzt kommen müssen, da Helmut Elsner Herzflimmern gehabt habe, so Ruth Elsner. Elsners Anwälte hatten bei Gericht ebenfalls auf einen schlechten Gesundheitszustand des mitangeklagten Ex-Bankers verwiesen. Richter Christian Böhm hat Elsner für den heutigen Verhandlungstag geladen, er wird aber laut seinen Anwälten und seiner Ehefrau nicht kommen können.

Ruth Elsner will Verbleib der Gelder wissen

In der Anfragebeantwortung vom Juli 2012 hält Justizministerin Karl fest, dass der Oberste Gerichtshof (OGH) im Dezember 2010 mit der Aufhebung des Schuldspruchs gegen Elsner wegen schweren Betrugs ausgeführt habe, "dass der Vorwurf einer Täuschung zufolge des Verschweigens von Verlusten eine zuverlässige Klärung erfordert hätte, ob diese Verluste im Täuschungszeitpunkt tatsächlich eingetreten waren. Hiefür wäre die Aufnahme von Beweisen zur Frage des Verbleibs der - Flöttl oder seinen Gesellschaften zur Verfügung gestellten - Gelder erforderlich gewesen", so die Ministerin. "Das nunmehrige Verfahren gegen Helmut Elsner auf Grund der Subsidiaranklage der Bawag PSK hat damit wesentliche Teile der Anfrage, nämlich den Verbleib der dem Angeklagten Dr. F. zur Verfügung gestellten Vermögenswerte, zum Gegenstand."

Trotzdem sei im Verfahren bisher keine einzige Frage zum Verbleib der Bawag-Gelder gestellt worden, kritisiert Ruth Elsner, die als Sprecherin ihres Mannes auftritt. (APA, 3.9.2012)

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dann hat er wohl zu viel getanzt in der eden-bar

"Trotzdem sei im Verfahren bisher keine einzige Frage zum Verbleib der Bawag-Gelder gestellt worden, kritisiert Ruth Elsner, die als Sprecherin ihres Mannes auftritt".

Das kann ja wohl nur als Witz gemeint sein?

Genau diese Frage hätte ihr Gatte stellen müssen, als er noch Chef in dem Laden war!
Aber nein, ganz im Gegenteil, aus Angst um seine Prämien und Boni hat er dem verlorenen Geld mehr und mehr gutes Geld nachgeworfen. Keine Frage über den Verbleib, nicht ein einziges mal, bis die ganze Sache per Zufall aufgeflogen ist.
Und jetzt flennen und zettern, und den Andern vorwerfen, was man selber verpatzt hat!

wenn sie egenau wissen wollen, der elsner war schon 3 jahre in pension als die sache aufflog,

und es nicht zufällig aufgeflogen, sondern zwettler hatte am samstag noch 450 mio € an refco geschickt, und am montag war refco bankrott, und solche summen kann man nicht so einfach ausser landes bringen, und zu ihrer beschuldigung
elsner konnte nicht lassen und machen was er wollte, sondern er hatte den ögb mit seinen aufsichtsräten zu berichten E. konnte gar nicht allein agieren, verzetnitsch und co. verpfändeten den streikfonds, diese herren wussten genau was hier die konsequenzen wären, da hätten mehr verurteilt werden müssen, vor allem flöttl

...ruth ?

wenn sie meinen ich sei elsners frau, dann müssen sie aus einer geschlossene anstalt posten,

ich verwende nur den onlooker seit jahren, anscheinend sind sie nicht genug informiert über den fall, und posten den selben bullsh it als alle anderen, die keine besseren infos haben sie können einem leidtun, werden sie bald ausgang haben?

Liebe Ruth!

Mit der abgefertigten Pension Ihres Mannes geht es Ihnen ja auch nicht schlecht. Aber bitte ersparen Sie uns weiter Opfersudereien in den Medien. DANKE!

Ruth tut guuut !!!

Ich jedoch hatte mit meinen Ruths (2x) leider immer Pech :)

nimmer lang

"Meinem Mann geht es schlecht"

na klar, er besucht gerade die tanzschule. man darf ihn nicht mobben.

hmmmm

hab ich am justizsystem was nicht verstanden?

wenn ich ein verbrechen begangen habe - werde ich danach bestraft - demnach sollte es mir schlecht gehen?

dass er seinen gesundheitszustand hernimmt um der eigentlichen strafe zu entrinnen ist zwar verständlich - würd wohl jeder versuchen - aber genauso unwichtig.

jetzt ein anderes beispiel - würde ein 20facher mörder plötzlich an unheilbarem krebs erkranken, dann würde man ihn doch auch nicht deswegen laufen lassen? - Man müsste ihm natürlich jegliche medizinische Versorgung gewähren - und seine Menschenrechte weiterhin zugestehen. Es soll schließlich die zivilisierte Welt "siegen" - nichtsdestotrotz müsste der seine strafe - unter medizinischer Bestversorgung IM GEFÄNGNIS absitzen.

da wird er mehr auf Slowfox umsteigen müssen

Und mir geht's auch schlecht!

Mir ist speiübel wenn ich den Bericht lese und wieder mal feststelle, dass der Mann noch immer frei rumläuft. Nicht mal Hausarrest hat er!! Hat eine Bank an die Wand gefahren - ganz unnötigerweise.

Warum redet eigentlich immer die Frau Elsner?

Ist der Typ besachwaltert?

berechnende frau

es geht ruth e.wohl nur darum,ein urteil hinsichtlich der pensionsabfertigung zu verhindern,damit die 6 millionen nicht einfach weg sind.sie will einmal als reiche witwe das leben feiern.

wer offenbar gesund genug ist, auf kur nach bad reichenhall zu fahren, dem ist es auch zumutbar, vor gericht zu erscheinen.

"!Meinem Mann geht es schlecht!"
das tut mir leid, ihr Mann hat aber offensichtlich genügend Geld um sich den Lebensabend trotz allem zu versüßen, sich gut betreuen, behandeln und pflegen lassen, gehört da einfach dazu!
und niemand kann was dafür, wenn ihr Mann Herzkrank ist.

nur kenne ich eben auch gleichalte PensionistInnen, die auch herzkrank sind, die gehen gar nirgends mehr hin, und Kur bekommens auch keine, es ist schon schwer genug, sich das Geld so einzuteilen, dass man nicht immer nur Krautfleckerl ist!

die Zusatzpension über die Gewerkschaft ist nämlich weg, gearbeitet hat man immer, den Lohn hat ihr Mann mit seinen Kumpanen jahrzehnete lang durchgebracht!

Wer hat heut Mitleid mit den Betroffenen! Niemand!

...wer einmal lügt...

kann sein, dass es ihm jetzt wirklich schlecht geht, kann auch nicht sein.
Angesichts seines "aussergewöhnlich schlechten Zustandes" von Anfang dieses Sommers, der es ihm dann erlaub hat einen Tag (!) nach dieser Pressemeldung am Wiener Graben einkaufen zu gehen (und sich dabei gewohnt höflich und zurückhaltend zu verhalten) ist scher zu glauben, dass er nicht schon morgen nach München fährt und über die Maximilianstraße promeniert!

Flucht in die Krankheit

nennt sich ja anerkannterweise diese Strategie.
und die Flucht in den Tod die Steigerung davon...

Morgen haben sicher wieder ein paar tausen Menschen Ihren Ams Termin, leider krank da zu belastend...

Haette

Der Elsner fuer Goldman Sachs gearbeitet, waere er mindedtens Finanzminister oder irgend ein Haeuptling in der EU oder EZB. Am Englischen hats halt gehapert! I sink sis is not fer. Freundschaft!

ruth elsner und anne sinclair

2 unverständliche frauen höchst unanständiger männer

Mit 65 raub ich eine Bank aus, mach eine Schenkung an die Verwandtschaft und Freunde, und stell mich krank oder sonst was.
Einfach ein Wahnsinn das diese Bankräuber nicht wie solche behandelt werden.

sie sollten aber schon wissen, dass elsner für all seine tätigkeiten

das ok von der ögb spitze brauchte, verzetznitsch und auch wehninger, waren über alles informiert, sie mussten auch die zustimmung zur verpfändung ihres streikfonds geben, aber flöttl verspekulierte alles, sie sollten sich auch fragen, wieso er kein angeklagter ist, aber wenn man keinen wald vor lauter bäumen nicht sieht, dann kommen so gscheite postinngs ins forum

naja die Burschen darf man auch gerne miteinsperren, die haben schon moralisch versagt.

DAS ist Wahnsinn:

Zuerst als Kinderverzahrer austoben, sich dann "Klaustrophobie" bescheinigen lassen, und so dem Häfen entgehen!
Wobei in Zukunft nicht einmal das notwendig sein wird, denn da gibt's die Fussfessel und "Kuschelhaft" daheim.

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